Tennis: Kitzbühel sticht dank Thiem die Turniere in Umag und Gstaad aus

via Sky Sport Austria

Kitzbühel (APA) – In der an Tennis-Turnieren wegen Olympia dicht gedrängten dritten Juli-Woche kann das Generali Open Kitzbühel nach jetzigem Stand als einziger Europa-Schauplatz mit einem Top-Ten-Spieler aufwarten. Mit Dominic Thiem handelt es sich dabei um einen Lokalmatador. Der 22-Jährige gibt bekanntlich der Gams-Stadt den Vorzug, obwohl er gleichzeitig in Umag und Gstaad als Titelverteidiger antreten könnte.

Mögliche Revanche gegen Kohlschreiber

Es sieht so aus, dass Philipp Kohlschreiber hinter dem ÖTV-Ass als Nummer zwei aufscheinen wird, womit eine Revanche der beiden im Finale dieses ATP250-Turniers durchaus realistisch erscheint. Im Kitzbüheler Halbfinale 2015 hatte sich der Deutsche als späterer Turniersieger gegen Thiem durchgesetzt, ihn auch Ende April im Finale von München besiegt. Es ist der einzige Turniersieg Kohlschreibers 2016, Thiem hält schon bei deren drei.

Antonitsch: “Nicht alltäglich”

Berechtigte Hoffnungen auf einen Fixplatz im 28 Spieler umfassenden Hauptfeld darf sich Gerald Melzer machen. Aktuell liegt er als Weltranglisten-122. als zweiter Spieler der Warteliste um vier Plätze hinter dem “Cut”. Sollte es der Niederösterreicher nicht über das Ranking schaffen, würde er die Veranstalter-Wildcard erhalten. Mit dem Spanier Marcel Granollers hat überdies ein weiterer ehemaliger Kitz-Sieger für das Turnier genannt.

“Es ist tatsächlich nicht alltäglich, dass Dominic als Nummer sieben der Welt bei uns aufschlägt”, wurde Turnierdirektor Alexander Antonitsch am Mittwoch in einer Aussendung zitiert. “Deshalb werden wir alles dransetzen, dass dieses Turnier für ihn, aber auch für seine Fans, unvergesslich bleiben wird.” In der Woche ab 17. Juli wird außer den drei 250er-Turnieren auch der 500er-Event von Washington gespielt.

Bild: GEPA