KAPFENBERG,AUSTRIA,05.DEC.20 - BASKETBALL - bet-at-home Basketball Super League, Kapfenberg Bulls vs Vienna Timberwolves. Image shows Thomas Schreiner (Kapfenberg). Photo: GEPA pictures/ Hans Oberlaender

Thomas Schreiner über das Niveau im österreichischen Basketball: „Da ist Potenzial da – schöpfen wir es aus. Alle zusammen“

via Sky Sport Austria
  • Enis Murati: „In dieser Konstellation ist es für uns logischerweise ganz schwierig – gegen jede Mannschaft in dieser Liga“
  • Mike Coffin: „Thomas Schreiner ist Nationalmannschaftsspieler, er bringt Ruhe, Erfahrung und Stabilität in die Mannschaft. Das kann uns nur helfen“
  • Thomas Schreiner: „Wir haben die ersten 30 Minuten sehr solide gespielt und das umgesetzt, was wir machen wollten“

Die Kapfenberg Bulls gewinnen gegen die Swans Gmunden mit 82:68. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

Kapfenberg Bulls – Swans Gmunden 82:68 (41:34)

Mike Coffin (Head Coach Kapfenberg Bulls):
…vor dem Spiel: „Wir müssen, im Vergleich zum Spiel am Mittwoch, unsere Defensive verbessern. Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht. Gmunden ist eine sehr, sehr gute Mannschaft, die schon lange zusammenspielt. Wir müssen erstmals die Fast Breaks stoppen und zweitens dürfen wir nicht zu viele offene Drei-Punkte-Würfe zulassen.“

 

…vor dem Spiel auf die Frage, ob sein Team mit Thomas Schreiner automatisch stärker sei: „Diese Frage ist einfach zu beantworten. Thomas Schreiner ist Nationalmannschaftsspieler, er bringt Ruhe, Erfahrung und Stabilität in die Mannschaft. Das kann uns nur helfen.“

 

Thomas Schreiner (Kapfenberg Bulls):
…über das Spiel: „Wir haben die ersten 30 Minuten sehr solide gespielt und das umgesetzt, was wir machen wollten. Defensiv zwar nicht hundertprozentig, aber einen guten Prozentsatz. Offensiv haben wir die ersten drei Viertel sehr gut gespielt. Im vierten Viertel sind wir ein wenig in Einzelaktionen verfallen und in statisches Spiel, was wir verbessern müssen. Aber es passiert, wenn man so weit vorne ist. Aber da müssen wir fokussierter bleiben und die Spiele zu Ende spielen.“

…auf die Frage, wie weit das Kapfenberger Spiel schon sein: „Wir haben gemacht, was wir uns vorgenommen haben und ein bisschen schneller gespielt, hatten eine gute Spielerbewegung, haben den Ball gut bewegt und waren nicht so statisch. Da hatten wir gute Phasen, aber da haben wir auch noch sehr viel Arbeit vor uns, dass wir das konstant über 40 Minuten oder zumindest 35 bis 38 Minuten umsetzen können. Wenn wir das schaffen, dann sind wir eine gute Mannschaft, aber da ist noch viel Arbeit vor uns.“

…über seine Rückkehr nach Österreich und auf die Frage, warum er sich so schnell wieder integrieren hat können: „Ja, ich war schon einmal hier, kenne den Trainer und sein Basketball vom Nationalteam sehr gut. Ich wusste, wie er spielen will und wie er Basketball sieht. Da sind wir uns sehr ähnlich. Wir haben sehr spielintelligente Spieler, da ist es leicht, sich schnell in der Gruppe zu integrieren. Sie haben mich super aufgenommen und es mir damit leicht gemacht. Danke.“

…über das Niveau der österreichischen Liga: „Ich habe erst vier Spiele gespielt, da kann ich nicht viel sagen. Wir haben super, super Spieler da. Vor allem auch österreichische Spieler, die sensationelle Leistungen bringen. Da können wir stolz sein und das sollten wir auch ein bisschen mehr promoten. Die Österreicher sind wichtig. Legionäre kommen und gehen. Die Österreicher machen den österreichischen Basketball groß. Weiter trainieren und verbessern. Ich glaube, da ist sehr viel Potenzial in Österreich da. Wir haben wirklich talentierte Spieler. Ich sehe da die ganzen 16- und 17-Jährigen. Am liebsten würde ich mir alle nehmen und ständig mit ihnen trainieren. Jeden Tag mit ihnen am Freiplatz stehen und mit ihnen trainieren. Da ist Potenzial da – schöpfen wir es aus. Alle zusammen.“

…auf die Frage, ob er dem österreichischen Basketball auch nach seiner Karriere erhalten bleiben wird: „Wenn mich der Basketball will und ich es schaffe, den Spielern etwas beizubringen. Aber wir werden sehen. Jetzt konzentriere ich mich auf dieses Jahr und dann – Thomas Schreiner wird es sicher noch weiter geben.“

 

Enis Murati (Swans Gmunden):
…über das Spiel: „Ich glaube, dass wir über weite Strecken sehr, sehr hart gekämpft haben, vor allem in der ersten Hälfte. Der letzte Wurf in der ersten Hälfte, der Dreier von McClellan hat uns ein bisschen weh getan. Da sind sie aus unserer Sicht von -4 auf -7 gegangen. Dann haben sie im dritten Viertel ein paar wirklich wichtige Würfe mit der Shot Clock getroffen. Wir haben da ein bisschen den Faden verloren und sie haben heute natürlich ihre Größe ausgenutzt, was aber auch zu erwarten war. Sie haben sehr offensichtlich den Ball nach innen forciert und damit auch gut Aktionen kreiert. Alles in allem ein verdienter Sieg der Kapfenberger.“

…auf die Frage, ob Daniel Dolenc heute an allen Ecken und Enden gefehlt hat: „Absolut. Die zwei Großen Spieler in unserer Rotation, der Hieslmair und der Dolenc haben heute gefehlt. Das hat sich heute extrem bemerkbar gemacht. Wir brauchen im Zentrum einfach Präsenz. In dieser Konstellation ist es für uns logischerweise ganz schwierig – gegen jede Mannschaft in dieser Liga.“

…auf die Frage, ob diese Niederlage in Hinsicht auf das Cup Semifinale gegen den BC Vienna weh tut: „Ich glaube nicht. Es war wichtig, dass wir heute alles gegeben haben. Jetzt kommt ein ganz, ganz anderes Spiel auf uns zu. Wien spielt einen ganz anderen Basketball als Kapfenberg. Wir wolle schauen, dass unser Big-Man für Dienstag bereit ist und somit glaube ich, dass wir zu Hause am Dienstag alles geben werden, um ins Cup-Finale zu kommen. Es ist auch unser Ziel.“