CL-Quali: Auf diese Gegner kann der LASK treffen

via Sky Sport Austria

Der LASK bekommt es in der dritten Qualifikationsrunde zur Fußball-Champions-League entweder mit dem FC Basel oder PSV Eindhoven zu tun.

“Wir freuen uns auf die Herausforderung, gegen PSV oder Basel antreten zu können. Beide sind zwei sehr erfahrene Gegner im internationalen Geschäft, wir nehmen jedoch die Rolle des Außenseiters gerne an und werden alles daran setzen, hier eine Top-Leistung abzurufen. Mit unseren Fans im Rücken ist jedoch alles möglich”, sagte LASK-Trainer Valerien Ismael. Für das Heimspiel sind knapp 14.000 Karten verfügbar.

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Dass der Gegner kein leichter sein würde, war bereits vor der Auslosung klar. Der LASK ist in der Qualifikation ungesetzt. Als mögliche Kontrahenten wären noch der FC Porto, Dynamo Kiew oder der Sieger aus Viktoria Pilsen gegen Olympiakos Piräus möglich gewesen. Im Fall eines Aufstiegs müssten die Linzer noch die Play-off-Hürde überspringen, um den Einzug in die Gruppenphase zu schaffen. Positiv für die Athletiker: Selbst bei einem Aus in der dritten Quali-Runde stehen sie fix in der Gruppenphase der Europa League. Druck hat die Mannschaft somit keinen.

Basel und Eindhoven bestreiten am Dienstag das Zweitrunden-Hinspiel in den Niederlanden. Als Favorit kann eher die PSV gelten. Unter Trainer Mark van Bommel durften die Eindhovener in der Ehrendivision im Zweikampf mit Ajax Amsterdam vom Meistertitel träumen, am Ende lag der Champions-League-Halbfinalist drei Zähler vor dem Konkurrenten. PSV feierte in 34 Runden 26 Siege bei nur drei Niederlagen und schoss dabei 98 Tore. Toptorjäger Luuk de Jong wechselte im Sommer aber zum FC Sevilla. In der Offensive herausragend war auch der mexikanische Teamstürmer Hirving Lozano. PSV ist 24-facher Landesmeister, nur Ajax ist in der Meisterstatistik mit 34 Titeln erfolgreicher.

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Basel wurde in der Schweiz klar Zweiter hinter den Young Boys. Serienmeister von 2010 bis 2017, blieben die Baseler zuletzt zweimal hinter den Bernern. Innerhalb des Clubs rumorte es mit Saisonende. Der ehemalige ÖFB-Teamchef Marcel Koller behielt im Disput mit Sportchef Marco Streller die Oberhand, der ehemalige FCB-Stürmer trat von seinem Amt zurück. Hervorzuheben sind der 19-jährige Flügelstürmer Noah Okafor, Routine im Mittelfeld bringen die ehemaligen Bundesliga-Legionäre Fabian Frei und Valentin Stocker mit. Im Angriff des 20-fachen Landesmeisters spielt der Schweizer Teamstürmer Albian Ajeti.

In der Schweiz startete die Super League am vergangenen Freitag, Basel schlug dabei Sion auswärts mit 4:1. In den Niederlanden erfolgt der Saisonstart erst am ersten August-Wochenende.Österreichs Vizemeister wird das Hinspiel am 6. oder 7. August auswärts bestreiten, ehe es eine Woche am 13. August später im Linzer Stadion ins Rückspiel geht.

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Beitragsbild: Getty Images
(APA)