SAALBACH-HINTERGLEMM,AUSTRIA,11.FEB.20 - ALPINE SKIING - FIS World Cup, preview. Image shows Matthias Mayer (AUT). Photo: GEPA pictures/ Harald Steiner

Mayer vor Saalbach-Super-G: “Kugelmatch geht los”

via Sky Sport Austria

Das Wetter in Saalbach-Hinterglemm wird wieder umschlagen. Für die Durchführung des Super-G am Freitag wird große Arbeitsleistung auf der Piste notwendig sein, so es rechtzeitig zum Schneien aufhört.

Matthias Mayer geht als Führender der Disziplinwertung in das Rennen (11.00 Uhr), nach dem enttäuschenden Abschneiden in der Abfahrt am Donnerstag brennen die Lokalmatadore auf Wiedergutmachung.

Dreßen gewinnt Saalbach-Abfahrt vor vier Schweizern

Vier Rennen sind gefahren und mit Saalbach, Hinterstoder, Kvitfjell und Cortina noch vier ausständig. Die Spitze liefert sich einen harten Kampf, hinter Olympiasieger Mayer (264 Punkte) folgen sein Landsmann Vincent Kriechmayr und die Norweger Aleksander Aamodt Kilde, Kjetil Jansrud (alle 236) sowie Mauro Caviezel (205). Diesem liegt die Schneekristallstrecke auf dem Zwölferkogel, wie er am Donnerstag als Abfahrtsdritter hinter dem Deutschen Thomas Dreßen und seinem Schweizer Landsmann Beat Feuz bewies.

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Neue Chance für Mayer beim Super-G

Mayer gewann 2015 den Super-G in Saalbach, ihm liegt die Strecke. Ein Fehler verhinderte in der Abfahrt am Donnerstag eine bessere Platzierung als elf. Freitag sind die Karten neu gemischt. “Das wird ein ganz interessantes Rennen, alle sind sehr gut drauf. Bei Jansrud hat man auch gesehen, dass er da runter gut zurechtkommt. Das Kugelmatch geht los, jetzt können wir uns nicht mehr davor drücken”, meinte der Kärntner lachend. Jansrud, Gewinner des Super-G in Kitzbühel, landete in der Saalbach-Abfahrt ex aequo mit Kriechmayr an sechster Stelle.

Der Oberösterreicher hat sich ebenfalls als Ziel den Gewinn des kleinen Kristalls gesetzt. “Ich bin noch dabei, habe noch die Chance auf die Kugel. Aber es sind noch sehr viele Rennen vor uns. Man muss konstant schnell vorne fahren, die Norweger sind jetzt doch wieder sehr stark geworden, da müssen wir Paroli bieten”, sagte Kriechmayr. Aus der Abfahrt weiß er: “Die Traverse ist sehr entscheidend. Wenn ich weiß, warum ich dort so viel Zeit verloren habe, bin ich gescheiter”, steht für ihn noch Videostudium auf dem Programm.

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Als Zwölfter in Kitzbühel errang Daniel Danklmaier sein bestes Karriereergebnis im Super-G, daran will er freilich anknüpfen. “Wieder voller Angriff! Ich werde mir das gut anschauen und gut attackieren.” Mit Mayer in Lake Louise, dem Schweizer Marco Odermatt in Beaver Creek, Kriechmayr in Gröden und Jansrud in Kitzbühel gab es in diesem Winter vier verschiedene Sieger.

(APA)

Artikelbild: GEPA Pictures