ALTACH,AUSTRIA,26.SEP.19 - SOCCER - tipico Bundesliga, SCR Altach vs WSG Tirol. Image shows Johannes Tartarotti (Altach) and Kelvin Yeboah (Wattens).   Photo: GEPA pictures/ Oliver Lerch

WSG Tirol schlüpft gegen Altach in neue Rolle

via Sky Sport Austria

Ungewohnte Rolle für die WSG Tirol: Der sportliche Absteiger der Vorsaison empfängt am Mittwoch (ab 17.30 Uhr live auf Sky Sport Austria 3 – streame das Spiel mit dem SkyX-Traumpass) als klarer Favorit den SCR Altach in der Fußball-Bundesliga. Vor der 14. Runde haben die fünftplatzierten Tiroler zwölf Punkte zwischen sich und dem westlichen Nachbarn herausgearbeitet. “Wir sind, glaube ich, zum ersten Mal seit sehr langer Zeit wieder gefühlt in der Favoritenrolle. Das ist eine neue Aufgabe für die Mannschaft”, sagte WSG-Trainer Thomas Silberberger.

Mit einem 4:2-Auswärtssieg beim LASK festigte die Wattener Sportgemeinschaft zuletzt ihren Ruf als Überraschungsteam. Mit nun sechs Saisonsiegen haben die Tiroler die Marke aus der Vorsaison (32 Spiele) bereits eingestellt. Mit vier Punkten Vorsprung auf den Siebenten SKN St. Pölten mischen sie weiter kräftig im Meistergruppen-Rennen mit.

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Silberberger betonte vor dem West-Duell am Tivoli neuerlich, dass er auf den ominösen “Strich”, der die Bundesliga nach der 22. Runde in zwei Klassen teilt, nicht schaue, “sondern weiter auf den Strich Richtung Platz elf”. Diesen Platz nimmt derzeit Altach und dies nur aufgrund der besseren Tordifferenz im Vergleich mit der Admira ein. Erst zwei Saisonsiege waren für die Vorarlberger bisher drin.


Zum Frühjahrsauftakt gegen Meister Salzburg blieb Altach eine Sensation verwehrt (0:2). Auch der kommende Gegner hat es Trainer Alex Pastoor offenbar angetan. Er lobte die WSG für eine “sehr stabile” Saison. “Ich finde, man kann sagen, ihr Spielstil ist Red Bull Salzburg light, was ich als Lob verstanden wissen möchte.”

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Die Altacher haben nach wie vor Personalsorgen, die Stammspieler Alain Wiss, Berkay Dabanli, Daniel Nussbaumer (alle verletzt) und Johannes Tartarotti (Grundwehrdienst) sowie der gesperrte Neuzugang Stefan Haudum fehlen. Mittelfeld-Stabilisator Samuel Oum Gouet ist wieder fit, laut dem Trainer aber zunächst auf der Bank.

(APA)

Artikelbild: GEPA