SIERRA NEVADA,SPAIN,10.MAR.17 - SNOWBOARDING - FIS Freestyle Ski and Snowboard World Championships, snowboard cross, men, qualification. Image shows Markus Schairer (AUT). Photo: GEPA pictures/ Oliver Lerch

Snowboard: Schairer als Sieger zum Cross-Auftakt nach Argentinien

via Sky Sport Austria
Wien/Bariloche (Argentinien) (APA) – Nach den Freestylern in Neuseeland legen auch die Snowboard-Crosser mit dem Weltcup 2017/18 auf der Südhalbkugel los. Im Skigebiet Cerro Catedral bei Bariloche in Argentinien stehen Samstag und Sonntag zwei Einzelbewerbe auf dem Programm. Das rot-weiß-rote Team ist in Patagonien mit einem Herren-Quintett am Start und Markus Schairer kommt mit einem Sieg im Gepäck zum Saisonauftakt.

Denn die Schützlinge von ÖSV-SBX-Headcoach Tom Greil haben sich zwei Wochen in Chile auf den Weltcupauftakt eingestimmt und zum Abschluss ein Südamerika-Cuprennen in Corralco bestritten. Dieses gewann Ex-Weltmeister Schairer vor dem Schweizer Brüderpaar Nick und Tim Watter sowie den ÖSV-Teamkollegen Hanno Douschan und Julian Lüftner. “Es war sehr wertvoll, vor dem Weltcup den Schalter wieder auf Wettkampfmodus umzulegen. Ein Sieg ist immer gut für das Selbstvertrauen und hoffentlich auch ein gutes Omen”, sagte der Sieger aus Vorarlberg.

Schairers Landsmann Alessandro Hämmerle musste den Bewerb in Corralco wegen Rückenbeschwerden auslassen, ist aber für den Weltcup wieder fit. Weniger gut sieht es bei Hanno Douschan und Lukas Pachner aus. Bei Douschan wurde nach einem Sturz in Corralco eine Schulterverletzung wieder akut, der Wiener Pachner hat sich bei einem Trainingssturz eine Wirbelprellung zugezogen.

Schairer zählt fünf Monate vor Olympia 2018 in Südkorea zum Kreis der Favoriten, wenn es in Südamerika mit der “Road to Pyeongchang” ernst wird. Weltcup-Gesamtsieger Pierre Vaultier (FRA) ist neben dem australischen Weltmeister Alex Pullin sowie Schairer der höchstgehandelte Fahrer in Bariloche, bei den Damen führt die fünffache Weltmeisterin Lindsey Jacobellis (USA) das Feld an. Österreichs Damenteam befindet sich nach den Rücktritten von Susanne Moll und Maria Ramberger sowie einigen Verletzungen von Nachwuchsfahrerinnen in der Wiederaufbau-Phase.

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Beitragsbild: GEPA