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SHENZHEN, CHINA - APRIL 22:  Bernd Wiesberger of Austria plays a shot during the third round of the Shenzhen International at Genzon Golf Club on April 22, 2017 in Shenzhen, China.  (Photo by Zhong Zhi/Getty Images)

Fünfter großer Titel für Wiesberger – Triumph in Shenzhen

via Sky Sport Austria

Shenzhen (APA) – Bernd Wiesberger hat im Regen die Nerven behalten. Der Burgenländer fuhr am Sonntag in Shenzhen den fünften großen Profi-Turniersieg seiner Karriere ein, den vierten auf der European Tour. Wiesberger war mit drei Schlägen Vorsprung als Führender in den Schlusstag gegangen, musste aber in ein Stechen gegen den Engländer Tommy Fleetwood. Dort setzte sich der 31-Jährige am ersten Extra-Loch durch.

“Ich fühle mich jetzt schon ein bisschen erleichtert”, sagte Wiesberger. “Ich habe einen Lauf mit vielen guten Turnieren gehabt in den vergangenen Monaten. Jetzt ist es wirklich schön, wieder eine Trophäe zu haben.” Es ist seine erste seit den Open de France im Juli 2015. Im Finish zeigte der 1,88-Meter-Mann Größe. “Es hätte mich erwischen können, aber ich bin ruhig geblieben und habe gut gespielt.”

Für den Turniersieg beim mit 2,8 Millionen Dollar dotierten Shenzhen International gab es 437.017 Euro brutto. Dazu wird sich Wiesberger in der Weltrangliste von derzeit Platz 43 deutlich verbessern. Seit den US PGA Championship im September hat Wiesberger in 15 Turnieren keinen Cut verpasst. Alleine in diesem Zeitraum holte er sieben Top-fünf-Platzierungen.

In seinem 200. European-Tour-Bewerb belohnte sich Wiesberger mit dem vierten Triumph. Dazu kommen als Profi ein weiterer Turniersieg 2013 auf der Asien-Tour und zwei 2010 auf der Challenge-Tour. “Es waren viele gute Spieler da draußen, die es mir schwer gemacht haben. Am Ende des Tages war ich nur froh, dass ich mich selbst in die Position gebracht habe, um den Titel zu spielen.”

Im entscheidenden Moment packte Wiesberger sein bestes Golf aus. Der Oberwarter wählte im Stechen auf Loch Nummer 18 den riskanten Weg über das Wasser. Sein zweiter Schlag landete aus schwieriger Position perfekt auf dem Grün. Während sich Fleetwood mit der Sicherheitsvariante dem Par annäherte, verzeichnete Wiesberger mit einem sicheren Putt einen Schlaggewinn.

“Ich bin einfach nur dankbar, dass ich diesen einen Schlag gemacht habe, als ich ihn machen musste”, schilderte Wiesberger, der erstmals in seiner Karriere ein Stechen auf der European Tour für sich entschied. Bisher hatte er in Play-offs dreimal das Nachsehen gehabt, zuletzt 2015 bei den Irish Open. Bei den Open de France streichte er im selben Jahr mit 500.000 Euro auch seinen bisher größten Preisgeld-Scheck ein.

Diesmal reichten drei Schläge Vorsprung am Schlusstag nicht ohne Stechen, weil Fleetwood eine 63er-Runde auf den Par-72-Kurs im Genzon Golf Club zauberte. “Tommy hat einen großartigen Tag gehabt”, sagte Wiesberger, der sich nach 67, 65 und 69 Schlägen an den Tagen davor zum Abschluss mit einer 71er-Runde begnügen musste.

Auf den ersten sieben Bahnen verzeichnete Wiesberger zwei Birdies (Schlaggewinne) und einen Bogey (Schlagverlust). Die abschließenden elf Löcher spielte Österreichs Nummer eins bei schwierigen Bedingungen allesamt auf Platz-Standard (Par). Auf der Schlussbahn schrammte Wiesberger nur knapp an einem Schlaggewinn vorbei, im Stechen holte er diesen nach.

“Einige Bälle waren am Anfang knapp daneben. Ich wollte einfach einen guten Start haben und zeigen, dass ich bereit bin”, erklärte Wiesberger. “Das habe ich getan.” Im Finish hatte er den längeren Atem, selbst als der enorm starke Fleetwood. Wiesberger bleibt nun in China. Ab Donnerstag tritt er bei den Volvo China Open in Peking an – mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen.

Der entscheidende Schlag brightcove.createExperiences();

Beitragsbild: Getty Images

SHENZHEN, CHINA - APRIL 22:  Bernd Wiesberger of Austria plays a shot during the third round of the Shenzhen International at Genzon Golf Club on April 22, 2017 in Shenzhen, China.  (Photo by Zhong Zhi/Getty Images)

Wiesberger verspielt Führung – Stechen um Shenzhen-Sieg

via Sky Sport Austria

Shenzhen (APA) – Golf-Profi Bernd Wiesberger spielt beim European-Tour-Turnier in Shenzhen am Sonntag in einem Stechen gegen den Engländer Tommy Fleetwood um den Siegerscheck. Die Führung des 31-jährigen Burgenländers war am Schlusstag dahin. Wiesberger blieb eins unter Par, Fleetwood brillierte mit neun Schlägen unter Platz-Standard.

Wiesberger schaffte es bei Regen aber noch ins Play-off. Dort geht es um seinen fünften großen Profi-Titel, den ersten seit den Open de France Anfang Juli 2015. Der Sieg beim Millionen-Turnier in China bringt 437.017 Euro brutto. In der Weltrangliste wird sich Wiesberger mit seinem wertvollsten Ergebnis dieser Saison von Platz 43 verbessern.

Beitragsbild: Getty Images

HUMBLE, TX - MARCH 31: Bernd Wiesberger of Austria hits his tee shot on the third hole during the second round of the Shell Houston Open at the Golf Club of Houston on March 31, 2017 in Humble, Texas. (Photo by Stacy Revere/Getty Images)

Wiesberger geht als Führender in die Schlussrunde

via Sky Sport Austria

Shenzhen (APA) – Bernd Wiesberger hat seine Führung im Golf-Turnier der Europa-Tour in Shenzhen (China) auf der dritten Runde am Samstag behauptet. Der 31-Jährige hat bei einem Vorsprung von drei Schlägen vor der Schlussrunde seinen fünften großen Titel vor Augen.

Wiesberger spielt erstmals in dem mit 2,8 Millionen Dollar dotierten Bewerb und er kombiniert die ihm liegenden Eigenheiten des Kurses und starke Form zu tiefen Scores. Nach Runden mit 67 und 65 Schlägen benötigte der Burgenländer am Samstag 69 (3 unter Par nach fünf Birdies und zwei Bogeys) und führte mit dem Gesamtscore von 201 deutlich. Auch dank eines starken Finish mit zwei Birdies auf den letzten vier Löchern.

 

Wir übertragen die Finalrunde am Sonntag ab 8 Uhr live und exklusiv auf Sky Sport 2 HD

 

“Ich habe nicht gut begonnen und einige Chancen ausgelassen. Aber nach dem gelungenen Putt am siebenten Loch habe ich mich besser gefühlt”, meinte Wiesberger auf der European-Tour-Website. “Ich bin glücklich, wie ich mich gesteigert habe, drei unter Par ist ein gutes Score.”

Sein vierter Sieg auf der Europa-Tour (einer gelang auf der Asien-Tour) und der erste seit den Open de France im Juli 2015 würde Wiesberger 437.017 Euro brutto einbringen und eine Verbesserung vom 43. Platz der Weltrangliste bedeuten. Sein schärfster Verfolger ist der Südafrikaner Dylan Frittelli (204 Schläge) nach einer neuerlichen 68er-Runde.

Einen weiteren Schlag dahinter folgt das Quartett David Lipsky (USA), George Coetzee, Dean Burmester (beide RSA) und Ross Fisher (ENG). Bubba Watson (USA), zweifacher Gewinner des Masters in Augusta und als 22. der Weltrangliste der bestplatzierte Spieler in Shenzhen, liegt als Siebenter (gemeinsam mit drei anderen Spielern) fünf Schläge hinter Wiesberger.

Wiesbergers bisher letzter Erfolg liegt rund 22 Monate zurück, doch der Oberwarter ist auf der Tour ein Muster an Beständigkeit. In seinen jüngsten 14 Turnieren seit September 2016 hat er stets den Cut geschafft und dabei sechs Top-5-Ergebnisse eingespielt. Auf der Schlussrunde erwartet er starke Konkurrenz. “Die Gegner sind mir heute schon früh nahegekommen und das erwarte ich auch für Sonntag. Aber ich werde mich auf mein Spiel konzentrieren und es genießen”, erklärte Wiesberger.

 

SHENZHEN, CHINA - APRIL 21: Bernd Wiesberger of Austria celebrates  a shot during the second round of the Shenzhen International at Genzon Golf Club on April 21, 2017 in Shenzhen, China. (Photo by Zhong Zhi/Getty Images)

Wiesberger in China nach 65er-Runde bei Abbruch an der Spitze

via Sky Sport Austria

Shenzhen (APA) – Golfprofi Bernd Wiesberger hat sich mit einer formidablen 65er-Runde an die Spitze des stark besetzten Millionen-Turniers von Shenzhen gesetzt. Allerdings wurde der Spielbetrieb der Europa-Tour-Veranstaltung in China am Freitag wegen Sturms abgebrochen. Etliche Asse wie der Vortagesführende Bubba Watson aus den USA waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertig.

Wiesberger spielte hingegen zunächst seine vom Vortag noch offenen zwei Löcher seiner starken Auftaktrunde (67) zu Ende, ehe er bei schwierigen Bedingungen eine Bogey-freie zweite mit sieben Birdies nachlegte. “Ich kann mich heute nicht über den Score beschweren. Ich habe mich wohl dabei gefühlt, den Ball gut auf das Grün zu bringen und zu lochen, das war der Schlüssel für die Runde in der Mitte der Sechziger”, zeigte sich Wiesberger zufrieden.

Der Oberwarter führte vor der Fortsetzung am Samstag mit zwölf unter Par vier Schläge vor Dylan Frittelli (RSA) und Thorbjörn Olesen (DEN).

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Gelungener Auftakt von Wiesberger in Shenzhen

via Sky Sport Austria

Shenzhen (APA) – Golfprofi Bernd Wiesberger ist ein guter Auftakt ins Turnier der Europa-Tour in Shenzhen (China) gelungen. Der Burgenländer spielte am Donnerstag vor dem Abbruch wegen Dunkelheit auf 16 Löchern vier unter Par, womit er in den Top Ten rangierte. In Führung lag Bubba Watson mit sechs unter, der US-Star spielte wie seine fünf einen Schlag zurückliegenden Verfolger die 18 Löcher fertig. Artikelbild: Getty

Garcia mit Green Jacket und der Verlobten aufs Empire State Building

via Sky Sport Austria

Für Masters-Champion Sergio Garcia ging es am Tag nach dem Triumph in Augusta hoch hinaus.

Garcia mit Green Jacket und der Verlobten aufs Empire State Building
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SERGIO GARCIA GEWINNT ERSTMALS DAS GOLF-MASTERS
AUGUSTA, GA - APRIL 08:  Bernd Wiesberger of Austria waits on the second green during the third round of the 2017 Masters Tournament at Augusta National Golf Club on April 8, 2017 in Augusta, Georgia.  (Photo by Rob Carr/Getty Images)

Sergio Garcia gewinnt erstmals das Golf-Masters – Wiesberger 43.

via Sky Sport Austria

Augusta (APA/Reuters/dpa) – Golfprofi Sergio Garcia hat endlich sein erstes großes Turnier gewonnen. Am Sonntag triumphierte der 37-jährige Spanier beim 81. US Masters in Augusta im Stechen gegen Olympiasieger Justin Rose aus England und kämpfte mit den Tränen. “Es ist unglaublich. Ich musste lange auf den Tag warten”, sagte Garcia. Bernd Wiesbergers Hoffnungen beim dritten Masters-Start erfüllten sich hingegen nicht.

Im National Golf Club lieferte sich Garcia mit Rose einen hochdramatischen Krimi. Mit insgesamt 279 Schlägen mussten beide Golfer ins Stechen. Der 37-jährige Spanier verpasste dabei am 18. Loch ein Birdie und die erste Chance zum Sieg. In der Verlängerung benötigte er dann einen Schlag weniger als der 36-jährige Engländer. “Ich habe eigentlich kaum Fehler gemacht. Daher hat er es verdient, ich freue mich für ihn”, erklärte der zweitplatzierte Rose.

Dabei patzte Garcia auf der 10. und 11. Spielbahn mit einem Bogey. Mit einem Birdie und einem Eagle am 14. und 15. Loch kämpfte sich der Profi wieder zurück. “Es ist wichtig, in der Phase nicht den Glauben zu verlieren”, erklärte Garcia, der sich erstmals das berühmte grüne Sakko des Masters-Siegers überstreifen durfte. “Auch wenn ich Fehler gemacht habe, fühlte ich mich an einem Major-Sonntag selten so gut.”

Dabei war seine mentale Stärke in der Vergangenheit nicht nur von anderen infrage gestellt worden. Auch er selbst hegte offensichtlich große Zweifel. “Ich habe nicht, was es braucht”, erklärte er nach einer schwachen dritten Runde des Masters 2012, in der er sich um die Titelchance gebracht hatte. “Ich bin zum Schluss gekommen, dass ich um Platz zwei oder drei spiele – in jedem Major.” Die Dinge haben sich zum Besseren gewendet. “In letzter Zeit denke ich ein bisschen anders, ein bisschen positiver”, beschrieb Garcia seine neue Herangehensweise.

Für Wiesberger endete der dritte Start beim Masters mit gemischten Gefühlen. Auf der Schlussrunde kam der Burgenländer auf eins unter Par und damit 71 Schläge. Für den 31-Jährigen war es der resultatsmäßig beste der vier Tage, gesamt kam er auf 296 Schläge. Wiesberger war aus den ersten neun Löchern mit je zwei Birdies und Bogeys herausgegangen. Auf der “Back Nine” ließ er zwar vier Birdies folgen, aber auch ein Bogey und – am Schlussloch – ein Doppel-Bogey.

“Es war in Summe eigentlich eine eher enttäuschende Woche für mich”, sagte Wiesberger, der 2015 in Augusta als erster Österreicher überhaupt dabei gewesen und als 22. auf Anhieb bester Debütant geworden war. “Ich habe eigentlich recht gutes Golf gespielt, bin aber bei einigen Löchern, speziell gestern und heute, teilweise doch recht unglücklich davongekommen. Ich bin einfach nie wirklich in einen Lauf gekommen und hätte mir, denke ich, doch einen etwas besseren Score verdient. Aber so ist Golf nun einmal.”

Der Oberwarter verlieh zudem seiner Hoffnung Ausdruck, dass ihm bei seinen nächsten Turnier-Auftritten bessere Ergebnisse gelingen mögen als in den vergangenen drei Wochen in Amerika. “Mit der Art und Weise meines Spiels bin ich eigentlich zufrieden, aber natürlich etwas enttäuscht wie das Masters hier verlaufen ist. Aber das Turnier ist und bleibt eines meiner absoluten Lieblingsturniere.” Seinen nächsten Abschlag wird Wiesberger Ende April in China haben.

81. US Masters in Augusta, Georgia (10 Mio. Dollar, Par 72), Schlussklassement: 1. Sergio Garcia (ESP) 279 (71+69+70+69), Sieger am 1. Loch des Stechens mit Birdie – 2. Justin Rose (ENG) 279 Schläge (71+72+67+69), Bogey im Stechen – 3. Charl Schwartzel (RSA) 282 (74+72+68+68) – 4. Matt Kuchar (USA) 283 (73+72+71+67) und Thomas Pieters (BEL) 283 (72+68+75+68) – 6. Paul Casey (ENG) 284 (72+75+69+68) – 7. Rory McIlroy (NIR) 285 (72+73+71+69) und Kevin Chappell (USA) 285 (71+76+70+68). Weiter: 43. Bernd Wiesberger (AUT) 296 (77+72+76+71)

Artikelbild: Getty

AUGUSTA, GA - APRIL 08:  Bernd Wiesberger of Austria waits on the second green during the third round of the 2017 Masters Tournament at Augusta National Golf Club on April 8, 2017 in Augusta, Georgia.  (Photo by Rob Carr/Getty Images)

Wiesberger als 47. “sehr enttäuscht” – Rose und Garcia führen

via Sky Sport Austria

Augusta (Georgia) (APA) – Golfprofi Bernd Wiesberger ist beim Masters in Augusta vor dem Schlusstag weit zurückgefallen. Der Burgenländer büßte am Samstag auf der dritten Runde mit 76 Schlägen zwölf Positionen ein und liegt vor dem Finale auf dem geteilten 47. Platz. Nur zwei Spieler, die den Cut geschafft haben, sind noch schlechter klassiert.

Wiesberger startete zwar gut, ein Debakel am 15. Loch mit vier über Par warf ihn aber weit zurück. “Ich bin sehr enttäuscht von der heutigen Runde. Ich habe mir viele Chancen erarbeitet und einige davon auch nutzen können. Nach dem Turn hatte ich wirklich gute Schläge in die Grüns, konnte leider nur zwei von vier Birdiechancen nutzen. Leider hat das Missgeschick an der 15 die harte Arbeit zunichtegemacht”, bilanzierte Wiesberger.

In der besten Ausgangsposition für den ersten Major-Sieg des Jahres sind die gleichauf Führenden Justin Rose und Sergio Garcia. Der Engländer und der Spanier halten bei 210 Schlägen. Olympiasieger Rose gelang mit einer 67er-Runde das beste Tagesergebnis. Neben dem Führungsduo haben auch noch der Dritte Rickie Fowler (211 Schläge) sowie Jordan Spieth, Ryan Moore und Charley Hoffman (je 212) Siegchancen. Wiesberger hat 15 Schläge Rückstand auf die Spitze, auf die Top Ten sind es zehn.

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AUGUSTA,GEORGIA,USA,05.APR.17 - GOLF - PGA Tour, The Masters Tournament, Augusta National Golf Club, practice round. Image shows Bernd Wiesberger (AUT). Photo: GEPA pictures/ USA Today Sports Images/ Rob Schumacher - ATTENTION - COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY - FOR EDITORIAL USE ONLY

Wiesberger verliert bei Masters an Boden

via Sky Sport Austria

Augusta (Georgia) (APA) – Golfprofi Bernd Wiesberger ist beim Masters in Augusta zurückgefallen. Der Burgenländer spielte am dritten Tag eine 76er-Runde von vier über Par, mit der er von der 35. Stelle aus etliche Positionen einbüßen wird. Zahlreiche andere Spieler, darunter die Topstars, hatten ihre vorletzte Runde am späten Samstagabend (MESZ) noch nicht beendet. Artikelbild: GEPA
HUMBLE, TX - MARCH 31: Bernd Wiesberger of Austria hits his tee shot on the third hole during the second round of the Shell Houston Open at the Golf Club of Houston on March 31, 2017 in Humble, Texas. (Photo by Stacy Revere/Getty Images)

Wiesberger schafft als 35. Cut in Augusta

via Sky Sport Austria

Wien/Augusta (Georgia) (APA) – Bernd Wiesberger hat nach Runden von 77 und 72 Schlägen und bei insgesamt fünf über Par als 35. zum dritten Mal in Folge den Cut beim Golf-Masters in Augusta geschafft. In Führung liegt nach zwei von vier Runden ein bei 140 Schlägen (-4) liegendes Quartett mit Charley Hoffman, dem Spanier Sergio Garcia, Thomas Pieters (BEL) und Rickie Fowler.

Wiesberger startete im Gegensatz zum ersten Tag am Freitag (Ortszeit) im Augusta National GC mit Schlaggewinnen auf den Löchern zwei und drei ausgezeichnet. Turbulent verlief dann freilich seine Reise durch den berüchtigten “Amen Corner”, die er nach einem Wasserball mit einem Doppel-Bogey auf der 11 begann, einem Bogey auf der 12 fortsetzte und einem Birdie auf der 13 beendete. Nach einem weiteren Birdie auf der 16 setzte es zum Abschluss aber doch noch auch einen weiteren Schlagverlust auf der 18.

“Die beiden frühen Birdies haben mich schnell in eine angenehmere Position gebracht. Auf Loch elf hat eine Böe einen perfekt getroffenen Ball auf der Richtung gelenkt, was mich zwei Schläge gekostet hat”, sagte Wiesberger nach seiner zweiten Runde. “Leider konnte ich weitere gute Chancen auf den hinteren neun Loch nur teilweise nutzen.”

Obwohl der Vortages-66. mit seiner Par-Runde gleich 31 Plätze gut machte, war dem 31-jährigen Österreicher bewusst, dass es sogar noch weiter nach vor gehen hätte können. “Grundsätzlich bin ich mit dem heutigen Ergebnis zufrieden. Ich bin aber auch der Meinung, dass mehr drinnen gewesen wäre”, sagte er deshalb und erklärte: “Bis auf den zweiten Schlag am 18. Loch habe ich eigentlich durchwegs gute Schläge gemacht und den Ball in den windigen Bedingungen viel besser kontrolliert als noch am ersten Tag. Auch der Putter hat besser funktioniert als gestern.”

Damit hat Wiesberger auch bei seinem dritten Augusta-Start den Sprungs ins Wochenende und damit den Kampf um das große Preisgeld beim mit zehn Mio. Dollar dotierten ersten Golf-Major des Jahres geschafft. Sein Masters-Debüt hatte er 2015 als 22. und bester Neuling beendet, im Vorjahr war er 34. geworden.

Neun Schläge Rückstand auf die Spitze hat Wiesberger 2017 vor den beiden Schlussrunden. “Jetzt kann ich am Wochenende von hinten angreifen”, nahm sich der Weltranglisten-41. aus dem Burgenland vor.

Beitragsbild: Getty Images

AUGUSTA, GA - APRIL 06:  Bernd Wiesberger of Austria plays his second shot on the fifth hole during the first round of the 2017 Masters Tournament at Augusta National Golf Club on April 6, 2017 in Augusta, Georgia.  (Photo by David Cannon/Getty Images)

Mäßiger Auftakt von Wiesberger beim Masters

via Sky Sport Austria

Augusta (Georgia)/Wien (APA) – “Die Bedingungen waren wie erwartet relativ schwer. Durch den böigen Wind war es schwer die Schläge einzuschätzen und Bälle richtig am Grün zu positionieren”, sagte Wiesberger nach der Runde und erklärte: “Leider habe ich am Anfang im kurzen Spiel ein paar Fehler eingebaut und musste frühe Bogeys hinnehmen.”

Vom Abschlag habe er sich aber trotz des starken Windes wohl gefühlt, betonte der Oberwarter. “Die Schläge ins Grün waren aber nicht zwingend genug und erspielte Chancen konnte ich nicht nutzen. Bei derart schwierigen Bedingungen passieren Fehler, leider konnte ich diese heute nicht ausbessern.”

Er habe aber trotzdem Vertrauen in sein Spiel, betonte der Österreicher, der bei seinen beiden vorhergehenden Masters-Starts jeweils den Cut geschafft hatte. Wiesberger versprach: “Ich werde morgen voll angreifen und versuchen, die Chancen bestmöglich zu nutzen.”

 

during the first round of the 2017 Masters Tournament at Augusta National Golf Club on April 6, 2017 in Augusta, Georgia.

Rückenverletzung stoppt Dustin Johnson vor Masters

via Sky Sport Austria

Augusta (Georgia) (APA/Reuters) – Der Weltranglisten-Erste Dustin Johnson hat nach einem Sturz auf einer Treppe beim Spielen mit seinem Sohn Tatum auf das Antreten im Masters verzichten müssen. Der US-Amerikaner, der mit Paulina Gretzky liiert ist, erklärte kurz vor seinem geplanten Abschlag in Augusta (Georgia) wegen einer Rückenblessur seinen Rückzug.

In der Früh (Ortszeit) hatte sich der Manager Johnsons noch optimistisch gezeigt. Johnson sei im Lendenbereich wieder mobil, es gehe in die richtige Richtung, hatte Joey Diovisalvi erklärt. Der 32-Jährige war am Vortag in dem gemieteten Haus ausgerutscht und hatte sich verletzt.

Vor seinem geplanten Start schlug er auf der Driving Range einige Bälle ab, ging dann zum ersten Tee, ehe er ins Clubhaus zurückkehrte. Johnson hatte seine jüngsten drei Turniere gewonnen und galt als Topfavorit des Masters.

 

April 4, 2017 - Augusta, Georgia, U.S. - DUSTIN JOHNSON hits his sand shot from the bunker to the second green during his practice round for the Masters at Augusta National Golf Club. Golf 2017 - The Masters - Practice Rounds PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAm67_ 20170404_zaf_m67_014 Copyright: xCurtisxComptonx

April 4 2017 Augusta Georgia u s Dustin Johnson Hits His Sand Shot From The Bunkers to The Second Green during His Practice Round for The Masters AT Augusta National Golf Club Golf 2017 The Masters Practice Rounds PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY ZUMAm67_  Copyright xCurtisxComptonx

Topfavorit Johnson bangt um Masters-Teilnahme

via Sky Sport Austria

SID – Topfavorit Dustin Johnson muss nach einem Treppensturz um seine Teilnahme an den US Masters, dem ersten Golf-Major des Jahres, bangen. Der 32 Jahre alte US-Amerikaner hat sich bei dem Malheur in seinem gemieteten Haus den unteren Rücken verletzt. Nach Angaben seines Managers ist der Weltranglistenerste “sehr hart” aufgeschlagen. Johnson soll im Laufe des Donnerstags untersucht werden, um Gewissheit über die Schwere der Verletzung zu bekommen.

Ab 21:00 Uhr gibt es das US Masters in Augusta live auf Sky Sport 1 HD.

AUGUSTA, GA - APRIL 04:  Dustin Johnson of the United States and caddie Austin Johnson walk to the second green during a practice round prior to the start of the 2017 Masters Tournament at Augusta National Golf Club on April 4, 2017 in Augusta, Georgia.  (Photo by Andrew Redington/Getty Images)

Dustin Johnson Favorit beim 81. Masters in Augusta

via Sky Sport Austria

Augusta (Georgia)/Wien (APA) – Dustin Johnson ist der große Favorit beim 81. Golf-Masters diese Woche in Augusta. Der Weltranglisten-Erste aus den USA dominiert derzeit die Golf-Szene und hat seine jüngsten drei Turniere gewonnen. Guten Mutes tritt auch Bernd Wiesberger zum ersten Major des Jahres an. Der Burgenländer war 2015 als erster Österreicher überhaupt dabei und als 22. auf Anhieb bester Debütant.

Zum bereits dritten Mal in Folge spielt nun der 31-Jährige aus Oberwart beim US-Masters. “Es ist immer wieder toll, nach Augusta zu kommen. Aber Routine ist es hier in gewisser Weise nie”, erklärte Wiesberger am Tag vor dem Turnierstart im APA-Interview seine Ausgangslage vor dem prestigeträchtigsten und wieder mit zehn Millionen Dollar dotierten Golfturnier der Welt.

Das Wetter wird 2017 womöglich eine mitentscheidende Rolle spielen, Wiesberger rechnet aber dennoch mit trockenen Bedingungen und knüppelharten, pfeilschnellen Grüns. “Da spielt sich der Platz besonders schwer, aber das kommt mir entgegen”, gab sich der Österreicher zuversichtlich.

Wiesberger hat in den Wochen vor dem Masters in Austin (WGC) und Houston (PGA) zwei US-Turniere gespielt und dort solide Leistungen abgeliefert. “Ich mache derzeit nicht allzu viele Fehler. Also waren im Vorfeld auch nicht mehr viele Schrauben zu justieren. Ich bin guter Dinge, kann befreit drauflos spielen und eine gute Woche erwarten”, erhofft sich der Oberwarter auf der Par-72-Anlage im US-Bundesstaat Georgia auch diesmal ein gutes Ergebnis.

Wichtig sei wegen der vielen Wellen und Ondulierungen vor allem die Distanzkontrolle, betonte Wiesberger. Am meisten zu holen wird für den Longhitter wieder auf den nicht allzu langen Par-5-Bahnen sein. “Das sind sicher die besten Chancen für Birdies”.

Das Masters ist bekanntlich das einzige Golf-Major, das immer auf demselben Platz gespielt wird. An der berühmten Magnolien-Allee, die von der Washington Road zum Golfplatz führt, gibt sich auch bei der 81. Auflage mit Ausnahme von Tiger Woods, der nur zum Champions Dinner anreiste, die Golfwelt ein Stelldichein. So auch der vierfache Major-Sieger Ernie Els, der Südafrikaner ist eines von Wiesbergers Jugend-Idolen.

 

 

Der Österreicher schlägt in den ersten beiden Runden mit Els und dem Amerikaner Jason Dufner ab, los geht es für das Trio am Donnerstag kurz nach Mittag (Ortszeit), um 18.13 Uhr MESZ. Der mittlerweile 47-jährige Els gehörte einst mit Woods, Phil Mickelsen und Vija Singh zu den “Fab Four”, die praktisch bei jedem Major zu den Turnierfavoriten gehörten. “Es freut mich, in einer Gruppe mit gleich zwei Major-Siegern zu spielen. Ich bin echt happy, so eine gute Gruppe erwischt zu haben”, sagte Wiesberger.

Favorit ist und bleibt aber Johnson. Der 1,93 Meter große Hüne aus South Carolina schlägt seine Drives regelmäßig über die 300-Meter-Marke. Es ist allerdings schon 15 Jahre her (Woods 2002), dass sich eine aktuelle Nummer eins der Weltrangliste auch das “Green Jacket” geholt hat.

Der US-Open-Champion des Vorjahres gab sich deshalb vor dem ersten Abschlag im Augusta National Golf Club zurückhaltend. “Mein Spiel ist zur Zeit sehr solide. Aber Golf ist komisch. Du kannst gut drauf sein und dennoch nicht gewinnen”, sagte der 32-Jährige, der mit Paulina Gretzky, der Tochter der kanadischen Eishockey-Legende Wayne Gretzky, zusammen ist.

Der Kreis jener Spieler, die Johnson schlagen können, ist überschaubar. Woods ist 41 und fehlt verletzungsbedingt. Der englische Titelverteidiger Danny Willett hat seit seinem Vorjahres-Triumph kein Turnier mehr gewonnen. Auch Jordan Spieth, der Masters-Champion von 2015 und Vorjahres-Zweite aus den USA, spielt derzeit nicht gut.

Neben dem jungen Saison-Aufsteiger Jon Rahm (22) aus Spanien wird es am ehesten Assen wie Jason Day, dem schon 41-jährigen Schweden Henrik Stenson, vor allem aber Rory McIlroy (27) zugetraut, Johnson zu fordern. Das Masters ist das einzige Major, das McIlroy noch nicht gewonnen hat. Der Weltranglisten-Zweite aus Nordirland peilt deshalb wieder einmal seinen Karriere-Grand-Slam an, hat heuer wegen seiner Rippenverletzung aber viele Wochen versäumt.

Das muss aber kein Nachteil sein. “Dadurch konnte ich viel Zeit beim Kurzspiel und auf den Grüns verbringen, auch körperlich bin ich fit”, erklärte sich der Nordire bereit. Er habe gelernt, dass man in Augusta nicht zu gierig sein dürfe, betonte McIlroy. Selbst dass er zuletzt beim Matchplay-WGC früh gescheitert war, entpuppte sich als Vorteil. Der vierfache Major-Sieger hat in den zwei Wochen vor dem Masters sage und schreibe 99 Probelöcher in Augusta gespielt.

McIlroy geht aber auch etwas vorbelastet ins Turnier. Dass er heuer mit US-Präsident Donald Trump auf dessen Anlage in Florida eine Runde Golf gespielt hatte, hat ihm viel Kritik beschert. Er würde sich deshalb so etwas in Zukunft zwei Mal überlegen, betonte McIlroy nun. Auch wenn ihm wichtig war, aufzuklären: “Wir haben überhaupt nicht über Politik geredet. Es war letztlich einfach nur eine Runde Golf.”

 

AUGUSTA, GA - APRIL 04:  Bernd Wiesberger of Austria plays a shot on the 13th hole during a practice round prior to the start of the 2017 Masters Tournament at Augusta National Golf Club on April 4, 2017 in Augusta, Georgia.  (Photo by David Cannon/Getty Images)

Wiesberger vor drittem Augusta-Start “guter Dinge”

via Sky Sport Austria

Augusta (Georgia)/Wien (APA) – APA-Interview mit Profi-Golfer Bernd Wiesberger vor dem 81. Golf-Masters in Augusta:

APA: 2017 sind sie zum bereits dritten Mal beim US-Masters am Start. Geht man da schon mit etwas “Routine” ans Werk und was haben sie aus den bisherigen Turnierrunden dort mitgenommen, das 2017 hilfreich sein könnte?

Wiesberger: “Es ist immer wieder toll, nach Augusta zu kommen. Aber Routine ist es hier in gewisser Weise nie. Ich denke, der Platz wird sich ähnlich wie im Vorjahr präsentieren, 2015 war es doch eher feucht und die Grüns etwas weicher. Es wird also eher schwierig, das kommt meiner Spielanlage aber entgegen. Augusta ist auch beim dritten Start immer noch ein spezielles Turnier. Aber natürlich weiß man jetzt, wo alles ist und wie man die einzelnen Löcher taktisch angeht. Da habe ich viel Information aus den letzten zwei Jahren gesammelt. Ich bin also guter Dinge.”

 

APA: Was sind prinzipiell die Kriterien, um in August ein gutes Score zu erzielen?

Wiesberger: “Nichts Spezielles. Man muss schauen, in möglichst allen Bereichen gut vorbereitet zu sein. Aber mit Sicherheit sind die Par-Fünf wichtig, um Schläge raus zu holen. Das sind sicher die besten Chancen für Birdies. Vor allem, wenn wegen dem starkem Wind und den harten Grüns die Bedingungen schwierig werden, dann spielt sich der Platz sehr, sehr schwer. Etwas ganz Wichtiges ist die Distanzkontrolle in die Grüns nach im Idealfall getroffenen Fairways. Dass man dann die richtigen Plateaus und Ondulierungen trifft und so den Ball vielleicht ein bisschen näher ans Loch bringt.”

 

Beim ersten Major des Jahres kämpfen u.a. Bernd Wiesberger, Martin Kaymer, Rory McIlroy, Jordan Spieth und Phil Mickelson um das “Green Jacket”. Neben der Live-Übertragung auf Sky Sport werden zwei Live-Streams auf skysportaustria.at für alle User der Website angeboten. In Kooperation mit dem “Augusta National Golf Club” übertragen wir die Vorbereitungen der Top-Spieler auf der Driving Range sowie den Abschlag aller Spieler an den drei Löchern des berühmten Amen Corner im Live-Stream.

 

APA: Wie lief die unmittelbare Masters-Vorbereitung und wie fühlen sie sich in Form?

Wiesberger: “Ich habe die Woche zwischen dem WGC und dem Major hier genutzt, um im Rhythmus zu bleiben. Houston war vom Ergebnis her ganz passabel. Ich habe zwar zu keiner Zeit wirklich Feuer gefangen und extrem viele Birdies gemacht, aber auch die Bogeys von der Score-Karte gelassen. Es stimmt mich positiv, dass ich die Sicherheit für Augusta habe, ich mache nicht allzu viele Fehler derzeit. Also waren im Vorfeld auch nicht mehr viele Schrauben zu justieren. Ich kann befreit drauflos spielen und eine gute Woche erwarten.”

 

APA: Sie spielen in den ersten beiden Runde mit Jason Dufner und Ernie Els. Els ist eines ihrer Jugend-Idole. Das motiviert, oder?

Wiesberger: “Es freut mich ungemein, in einer Gruppe mit gleich zwei Major-Siegern zu spielen. Ernie Els hat das Masters ja selbst schon einmal fast gewonnen, wurde nur ganz knapp von Phil Mickelson geschlagen. Er hat sicher die meiste Erfahrung, er ist aber auch abseits des Golfplatzes sehr umgänglich. Ich bin echt happy, so eine gute Gruppe erwischt zu haben.”

 

APA: Sie waren 2015 der erste Österreicher beim Masters und als 22. gleich bester Debütant. Gehen sie mit konkreten Erwartungen in das erste Major des Jahres 2017?

Wiesberger: “Ich denke nicht, dass man großartig eine Zahl in Kopf haben sollte. Wenn ich so weiter spiele wie in Houston und ein, zwei Mal pro Runde mehr an Putts lochen kann als zuletzt und mich dadurch nach vorne arbeiten kann, ist mit Sicherheit was drin. Ich fühle mich wohl und bin sicher, dass ein gutes Ergebnis rausschaut.”