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Formel 1

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ABU DHABI, UNITED ARAB EMIRATES - NOVEMBER 27:  Fernando Alonso of Spain driving the (14) McLaren Honda Formula 1 Team McLaren MP4-31 Honda RA616H Hybrid turbo on track during the Abu Dhabi Formula One Grand Prix at Yas Marina Circuit on November 27, 2016 in Abu Dhabi, United Arab Emirates.  (Photo by Clive Mason/Getty Images)

Liberty-Media-Aktionäre stimmen Kauf von Formel 1 zu

via Sky Sport Austria

Denver (Colorado) (APA/dpa/AFP/Reuters) – Die Aktionäre des amerikanischen Medien- und Unterhaltungsunternehmens Liberty Media haben dem Kauf der Formel 1 zugestimmt. Wie das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit) in Englewood im US-Bundesstaat Colorado mitteilte, unterstützten die Aktionäre auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung außerdem die Umbenennung des Unternehmens in „Formula One Group“.

Die Unternehmensgruppe des Milliardärs John Malone hatte im Vorjahr die Mehrheitsanteile an der Formel 1 für 4,4 Milliarden Dollar (4,12 Mrd. Euro) erworben. Zudem sollten Schulden in ähnlicher Höhe übernommen werden. Nun muss noch der Motorsportweltverband FIA zustimmen, damit Liberty Media endgültig zum Besitzer der Formel 1 wird.

Das US-Unternehmen will die Formel 1 modernisieren und dabei vor allem den US-Markt im Blick, nachdem sich der langjährige Chef Bernie Ecclestone in den vergangenen Jahren vor allem auf Schwellenländer konzentriert hatte. Der neue Formel-1-Vorstandschef Chase Carey, ein früherer enger Mitarbeiter des erzkonservativen australischen Medienmagnaten Rupert Murdoch (Fox), hat Los Angeles, New York oder Miami als Austragungsorte ins Spiel gebracht.

AUSTIN, TX - OCTOBER 21: Valtteri Bottas of Finland and Williams walks in the Paddock after practice for the United States Formula One Grand Prix at Circuit of The Americas on October 21, 2016 in Austin, United States.  (Photo by Mark Thompson/Getty Images)

Williams bestätigt: Bottas als Rosberg-Nachfolger zu Mercedes

via Sky Sport Austria

(SID) – Der Finne Valtteri Bottas (27) übernimmt nach übereinstimmenden britischen Medienberichten das begehrte Mercedes-Cockpit des zurückgetretenen Formel-1-Weltmeisters Nico Rosberg (Wiesbaden) und wird zur kommenden Saison Teamkollege von Lewis Hamilton. Bottas kommt vom Mercedes-Motorenkunden Williams, bei dem er noch einen Vertrag bis 2018 besaß. Sein Cockpit bei Williams soll der eigentlich bereits zurückgetretene Brasilianer Felipe Massa übernehmen.

Zugleich verlässt der Technische Direktor Paddy Lowe die Silberpfeile und schließt sich mit sofortiger Wirkung Williams an. Der Vertrag des Briten lief dem Vernehmen nach erst im Sommer aus, die sofortiger Freistellung scheint damit Teil des Deals um Bottas zu sein.

Dieser erhält damit unter anderem den Vorzug gegenüber dem Worndorfer Pascal Wehrlein (22). Der Mercedes-Junior wechselt stattdessen zum Traditionsrennstall Sauber aus der Schweiz und absolviert damit ein weiteres Lehrjahr bei einem unterklassigen Team.

Wehrlein hatte 2016 seine Rookie-Saison in der Königsklasse für Manor absolviert und galt aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Test- und Ersatzfahrer für Mercedes zunächst als Favorit auf den freien Platz beim Weltmeisterteam.

Rosberg hatte mit seinem Rücktritt vor rund einem Monat die Mercedes-Teamführung um Toto Wolff und Niki Lauda unter Zugzwang gesetzt, unter schwierigen Bedingungen schnell einen geeigneten Nachfolger zu finden. Rosberg hatte fünf Tage nach seinem WM-Triumph völlig überraschend seine Karriere am 2. Dezember beendet.

Beitragsbild: Getty Images

SUZUKA, JAPAN - OCTOBER 09: Pascal Wehrlein of Germany and Manor Racing on the drivers parade before the Formula One Grand Prix of Japan at Suzuka Circuit on October 9, 2016 in Suzuka.  (Photo by Mark Thompson/Getty Images)

Wehrlein wechselt zu Sauber

via Sky Sport Austria

(SID) – Der deutsche Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein (Worndorf) wechselt zum Schweizer Traditionsrennstall Sauber und wird definitiv nicht Nico Rosbergs Nachfolger beim Weltmeister-Team Mercedes. Sauber gab die Verpflichtung des 22-Jährigen am Montag bekannt. Damit scheint der Weg zu den Silberpfeilen für den Finnen Valtteri Bottas (27) endgültig frei.

“Ich freue mich sehr, in der kommenden Saison für das Sauber F1 Team an den Start gehen zu können. Eine neue Herausforderung in einem neuen Team, die ich mit Spannung und gro0ßer Vorfreude erwarte. Unser Ziel ist, dass wir uns als Team im Mittelfeld etablieren und regelmäßig in die Punkte fahren können“, teilte Wehrlein auf der Sauber-Homepage mit: „Ein großes Dankeschön für die Unterstützung geht natürlich auch an Mercedes.“

Williams-Pilot Bottas galt zuletzt bereits als großer Favorit auf den Job bei Mercedes, die Bekanntgabe seines Wechsels scheint nun lediglich eine Frage der Zeit. Mercedes-Junior Wehrlein hatte sich zunächst Hoffnung auf den vakanten Platz beim Werksteam machen dürfen, nachdem Weltmeister Rosberg seine Karriere Anfang Dezember völlig überraschend beendet hatte.

Nach seiner guten Rookie-Saison für Manor ergatterte Wehrlein nun aber immerhin eines der begehrten Cockpits in der Königsklasse. Damit sind im kommenden Jahr noch drei Deutsche in der Formel 1 aktiv. Sebastian Vettel (Heppenheim) hofft, mit Ferrari endlich um den Titel zu fahren. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselte von Force India zum ambitionierten Renault-Werksteam.

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during the Formula One Grand Prix of Germany at Hockenheimring on July 31, 2016 in Hockenheim, Germany.

WM-Kurse müssen sich für schnellere Boliden rüsten

via Sky Sport Austria

Birmingham (APA/Reuters) – Durch die neuen schnelleren Formel-1-Autos mit ihren breiteren Reifen ergeben sich auch Adaptierungen für die Streckenbetreiber. Vor allem die höheren Kurvengeschwindigkeiten, die laut Simulationen teilweise bis zu 40 km/h schneller als bisher sein dürften, stellen eine besondere Herausforderung in punkto Sicherheit dar.

„Wir haben jedes einzelne Team gebeten, Simulationen mit den 2017er-Autos durchzuführen“, erklärte Laurent Mekies, der Sicherheitsdirektor des Internationalen Automobilverbandes (FIS) am Freitag bei der Autosport International Show in Birmingham. Laut ersten Erkenntnissen werden Lewis Hamilton und Co. im Vergleich zum Vorjahr um drei bis vier Sekunden pro Runde schneller sein.

„Wir haben diese Simulationen genutzt, um unsere Simulationssoftware einzuspeisen. Daher haben wir mit den 2017er-Autos jede einzelne Strecke simuliert“, erläuterte Mekies, wie man zu den Daten gelangte. „Jede einzelne Strecke erhält nun von der FIA ein entsprechendes Upgrade, das auf diesen Daten basiert. Dieser Prozess läuft gerade, wir gehen dabei in der Reihenfolge der Meisterschaftstermine vor, weshalb noch nicht jede Strecke die Daten erhalten hat.“

Der Österreich-Grand-Prix auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg findet als neunter WM-Lauf der Saison am 9. Juli statt. Melbourne, wo am 26. März mit dem Australien-Grand-Prix die Titeljagd in der Motorsport-Königsklasse beginnt, hat die Anforderungen bereits umgesetzt. So wurde die Kurve zwölf mit zusätzlichen Sicherheitsbarrieren anstelle von Reifenstapeln gesichert. Außerdem werden in den Kurven eins, sechs und 14 die vorhandenen Reifenstapel in der Tiefe verdoppelt.

 

BARCELONA,SPAIN,25.FEB.16 - MOTORSPORTS, FORMULA 1 - Circuit de Catalunya, testing day. Image shows the front wing of the Mercedes-Benz F1 W07 Hybrid of Lewis Hamilton (GBR/ Mercedes GP). Photo: GEPA pictures/ XPB Images/ Moy - ATTENTION - COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY

Wehrlein oder Bottas: Entscheidung bei Mercedes steht bevor

via Sky Sport Austria

Köln (SID) – Für ein paar Tage war Pascal Wehrlein weit, weit weg von der Formel 1. Und vielleicht war das ganz gut so. Auf Mauritius verbrachte der 22-Jährige Weihnachten und Silvester, in der Heimat seiner Mutter traf er dabei die Familie, unternahm Touren auf dem Quad und badete im türkisen Wasser des Indischen Ozeans. Zeitgleich zeichnete sich im kalten Europa ab, dass der große Traum vom sofortigen Aufstieg zu Mercedes für Wehrlein wohl unerfüllt bleibt.

Frühestens am Dienstag, so hatten die Silberpfeile zuletzt mitgeteilt, werde man der Öffentlichkeit den Nachfolger von Weltmeister Nico Rosberg präsentieren – fast alles deutet mittlerweile darauf hin, dass der Finne Valtteri Bottas den begehrtesten Arbeitsplatz in der Königsklasse an der Seite von Lewis Hamilton ergattert. Und eben nicht Wehrlein, der Mercedes-Junior, der seit Jahren genau auf dieses Ziel hinarbeitet und 2016 eine starke Debütsaison beim unterlegenen Manor-Rennstall hinlegte.

Am Montag unterfütterte das Fachportal motorsport.com diese Spekulationen: Laut „gut informierten Quellen“ stehe das deutsche Toptalent unmittelbar vor einem Wechsel zum Schweizer Sauber-Team, Wehrlein soll dort ein weiteres Lehrjahr absolvieren. Demnach sei eine grundsätzliche Einigung über diesen Deal erzielt, lediglich Details seien noch zu klären.

Die Bekanntgabe der Verpflichtung von Bottas scheint damit nur noch eine Frage der Zeit, der Weg für den 27-Jährigen von Williams zu den Silberpfeilen scheint geebnet. So soll Bottas‘ bisheriger Teamkollege Felipe Massa (35) zu einem Rücktritt vom Rücktritt bereit sein: Der Brasilianer könnte ein weiteres Jahr bei Williams bleiben, der Traditionsrennstall hätte neben dem kanadischen Rookie Lance Stroll (18) dann den gewünschten erfahrenen Piloten – und ein Abschied von Bottas wäre zu verkraften.

Seit Jahren schon gilt der Finne als jemand, der den Sprung zu einem Topteam meistern kann, zudem bringt Bottas die Erfahrung aus vier Jahren in der Formel 1 mit. Laut englischen Medienberichten soll er dem Mercedes-Teamsitz im englischen Brackley kurz vor Weihnachten sogar einen Besuch abgestattet haben, um eine Sitzprobe zu absolvieren.

Mercedes kommentiert all diese Berichte nicht. Doch die Lösung, die sich abzeichnet, könnte eine gute für die Dominatoren der vergangenen Jahre sein. In der anstehenden Saison mit den umfassenden Reglement-Änderungen hätte man eine Fahrerpaarung, die ein hohes Niveau garantiert – und Wehrlein könnte nach vielversprechenden Leistungen bei Manor ohne viel Druck weitere Erfahrungen sammeln.

Genau das wünscht man sich bei Mercedes für den Worndorfer, sein Aufstieg zum Werksteam wäre damit vielleicht ja nur aufgeschoben. Wehrlein selbst säße allerdings lieber heute als morgen im Silberpfeil. „Ich fühle mich bereit für den Job“, hatte er schon wenige Tage nach Rosbergs Rücktritt gesagt.

Beitragsbild: Getty Images

POKER UM ROSBERG-ERSATZ WIRD ZUM PUZZLESPIEL
GEPA-25011441131 - KITZBUEHEL,AUSTRIA,25.JAN.14 - SKI ALPIN, MOTORSPORT, FORMEL 1 - FIS Weltcup der Herren, Hahnenkamm-Rennen, Side-Events, KitzCharity Trophy. Bild zeigt Niki Lauda und Bernie Eccelstone. Foto: GEPA pictures/ Wolfgang Grebien

Die besten Sprüche der Formel-1-Saison 2016

via Sky Sport Austria

Wien (APA)

„Ich würde mein Geld nicht ausgeben, um mit meiner Familie ein Rennen anzusehen. Ausgeschlossen.“ Formel-1-Boss Bernie Ecclestone vier Wochen vor dem Saison-Auftakt über die Formel 1.

„Das war ein Griff ins Klo.“ Das Urteil von Niki Lauda beim Formel-1-Saisonauftakt in Melbourne über ein neues, letztlich nur bei diesem Rennen im Qualifying angewandtes K.o.-System.

„Das war genau das Ergebnis, das der Doktor verordnet hat.“ Mercedes-Teamchef Toto Wolff nach dem Monaco-Sieg von Lewis Hamilton.

„Das war definitiv nicht das angenehmste Rennen, das ich jemals gefahren bin. Ich bin froh, dass es vorbei ist. Es waren echt extreme Emotionen.“ Nico Rosberg nach dem Gewinn des WM-Titels.

„Ich folge meinem Herzen. Es fühlt sich einfach richtig an. Es ist sehr einfach, weil ich erreicht habe, was ich erreichen wollte.“ Rosberg fünf Tage später in Wien in seiner Rücktrittsbegründung.

„Es wird sehr, sehr merkwürdig und es wird traurig, ihn nächstes Jahr nicht im Team zu haben.“ Ex-Weltmeister und -Teamkollege Hamilton über den Rosberg-Rücktritt.

„Gut gemacht Nico. Zum Leben gehört mehr, als nur im Kreis herumzujagen. Respekt.“ Ex-Weltmeister Damon Hill über Rosberg nach dessen Rücktritt.

„Er braucht schlicht und einfach mehr Zeit, um sein Geld auszugeben. Das ist eigentlich alles.“ Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone glaubt den wahren Rücktrittsgrund von Rosberg zu kennen.

 

Beitragsbild: GEPA

during qualifying for the Formula One Grand Prix of Germany at Hockenheimring on July 30, 2016 in Hockenheim, Germany.

Poker um Rosberg-Ersatz wird zum Puzzlespiel

via Sky Sport Austria

London (APA/Reuters) – Im Poker um den Ersatz für den zurück getretenen Fahrer-Weltmeister Nico Rosberg könnte in der Formel 1 der nächste Puzzlestein gelegt sein. Bei Williams geht Technikdirektor Pat Symonds mit Jahresende, möglicher Nachfolger ist der aktuell bei Mercedes tätige Paddy Lowe. „Wir werden bald Details über die neue technische Führung bekannt geben“, kündigte Williams-Co-Teamchefin Claire Williams an.

Mercedes bemüht sich seit dem Rosberg-Rücktritt am 2. Dezember intensiv um Williams-Pilot Valtteri Bottas. Der 27-jährige Finne ist aber vertraglich gebunden. Sollte man gleichwertigen Ersatz finden, wäre aber ein Wechsel vorstellbar, hatte Claire Williams kürzlich angedeutet, Bottas ziehen lassen zu wollen.

Das würde wohl ein Comeback für den am Saisonende zurück getretenen Felipe Massa bedeuten. Der bereits 35-jährige und derzeit urlaubende Brasilianer hat sich laut Medienberichten schon mit den Bedingungen einverstanden erklärt, die ihn bei einer Rückkehr ins Williams-Cockpit erwarten würden. Williams, das mit Mercedes-Motoren fährt, hat als zweiten Fahrer für 2017 den kanadischen Rookie Lance Stroll (18) engagiert.

Mercedes wiederum traut jungen Eigenbau-Fahrern wie dem 22-jährigen Pascal Wehrlein offenbar noch nicht zu, neben Triple-Weltmeister Lewis Hamilton (GBR) bestehen zu können. Die Suche nach einem Rosberg-Ersatz gestaltet sich deshalb zuletzt schwierig. „Ja, wir haben ein Riesenproblem. Denn wir hatten die beste Fahrerpaarung“, gab Team-Aufsichtsratschef Niki Lauda unlängst bei „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ auf Servus TV zu.

Ursprünglich war der 3. Jänner als möglicher Termin für eine Fahrer-Entscheidung ins Auge gefasst worden. Nun könne die Entscheidung aber womöglich sogar noch bis Ende Jänner dauern, denn die Verhandlungen seien sehr komplex, betonte Lauda. Die Frage laute: „Nehmen wir den Jungen oder einen Erfahrenen?“

Beim großen Abtauschen zwischen Mercedes und Williams könnte nun der Abgang von Symonds und ein möglicher Wechsel von Lowe eine wichtige Rolle spielen. Angeblich hat Mercedes als Lowe-Ersatz schon den früheren Ferrari-Mann James Allison im Visier. Die Zeit drängt, denn die ersten Testfahrten für die kommende Saison finden am 27. Februar in Barcelona statt und bekanntlich werden 2017 die Autos deutlich breiter und schneller. Die WM beginnt am 26. März in Australien.

 

SAO PAULO, BRAZIL - NOVEMBER 10:  Valtteri Bottas of Finland and Williams gets into his car in the garage during previews for the Formula One Grand Prix of Brazil at Autodromo Jose Carlos Pace on November 10, 2016 in Sao Paulo, Brazil.  (Photo by Clive Mason/Getty Images)

Williams gibt Bottas frei, wenn gleichwertiger Ersatz kommt

via Sky Sport Austria

London (APA/Reuters) – Das Formel-1-Team Williams ist offenbar doch bereit, Valtteri Bottas zu Mercedes ziehen zu lassen. Voraussetzung ist, gleichwertigen Ersatz zu erhalten. „Williams hat eigene Ambitionen und wir müssen immer die besten Möglichkeiten zur Verbesserung sicherstellen“, sagte Co-Teamchefin Claire Williams gegenüber BBC und brachte gleichzeitig den zurückgetretenen Felipe Massa ins Spiel.

Mercedes sucht seit dem unerwarteten Rücktritt von Weltmeister Nico Rosberg einen zweiten Spitzenfahrer für 2017. Weil man Eigenbaupiloten wie Pascal Wehrlein offenbar noch nicht zutraut, neben Lewis Hamilton zu bestehen, ist der finnische Williams-Fahrer Bottas derzeit der am heißesten umworbene Kandidat.

Ein Fahrerwechsel komme nur infrage, wenn Williams dadurch nicht geschwächt werde, betonte Williams gegenüber BBC. „Sollten wir Valtteri also erlauben wegzugehen, dann nur, wenn es eine erfahrene und glaubwürdige Alternative wie zum Beispiel Felipe Massa gibt“, sagte die Tochter des Team-Gründers.

Damit könnte Massa unerwartet zu einem Comeback in der Königsklasse kommen. Der 35-jährige Brasilianer ist zwar mit Saisonende selbst zurückgetreten, das aber in erster Linie, weil Williams den 18-jährigen Kanadier Lance Stroll als zweiten Fahrer neben Bottas für 2017 engagiert hat. Massa hat stets betont, weiterfahren zu wollen.

Williams und Mercedes haben enge Geschäftsbeziehungen und BBC hatte kürzlich berichtet, dass Mercedes die Motorenlieferverträge um zehn Millionen Euro günstiger machen würde, wenn man dafür Bottas bekommt. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hatte früher Williams-Anteile, der Österreicher war auch ins Management des Finnen eingebunden, seine Frau Susie war Williams-Entwicklungsfahrerin.

Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone hatte diese Woche gewarnt, dass Hamilton ohne einen gleich starken Teamkollegen auf dem Weg zum vierten Titel nicht zu stoppen sei. „Niemand würde Karten kaufen für ein Rennen, in dem Lewis vorne weg fährt und womöglich das Feld mehrere Male überrundet“, sagte Ecclestone gegenüber Sky Sports. „Das wäre schlecht für die Fans und auch für Lewis, denn er will sportlich gewinnen und dabei auch Jemand besiegen.“

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ABU DHABI, UNITED ARAB EMIRATES - NOVEMBER 26: Mercedes GP Executive Director Toto Wolff and Mercedes GP non-executive chairman Niki Lauda walk in the Paddock before final practice for the Abu Dhabi Formula One Grand Prix at Yas Marina Circuit on November 26, 2016 in Abu Dhabi, United Arab Emirates.  (Photo by Clive Mason/Getty Images)

Rosberg-Nachfolger wird erst im neuen Jahr benannt

via Sky Sport Austria

Brackley (APA/dpa) – Mercedes wird den Silberpfeil-Nachfolger von Weltmeister Nico Rosberg erst im neuen Jahr präsentieren. Vor dem 3. Jänner werde der neue Formel-1-Teamkollege von Lewis Hamilton nicht verkündet, teilte ein Teamsprecher am Donnerstag mit. Kurz nach dem völlig unerwarteten Rücktritt von Rosberg Anfang Dezember hatte Team-Aufsichtsratschef Niki Lauda noch eine Entscheidung vor Weihnachten angekündigt.

Die Suche nach einem neuen Stammfahrer scheint für den Rennstall jedoch wie erwartet schwierig, da viele Kandidaten wie Favorit Valtteri Bottas von Williams bereits für 2017 bei anderen Teams unter Vertrag stehen.

 

MONZA,ITALY,04.SEP.16 - MOTORSPORTS, FORMULA 1 - Grand Prix of Italy, Autodromo Nazionale, press conference. Image shows Lewis Hamilton (GBR/ Mercedes GP) and Nico Rosberg (GER/ Mercedes GP). Photo: GEPA pictures/ XPB Images/ Batchelor - ATTENTION - COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY

Rosberg zu Hamilton: „In Zukunft gut miteinander auskommen“

via Sky Sport Austria

London (APA/dpa) – Nach dem jahrelangen Gift-Duell in der Formel 1 setzt der zurückgetretene Weltmeister Nico Rosberg auf eine Versöhnung mit Lewis Hamilton. „Im Moment können wir wieder miteinander lachen. In Zukunft könnten wir gut miteinander auskommen“, sagte der 31-Jährige der BBC. Seither habe er mit Hamilton „einige gute Gespräche“ geführt, betonte der Deutsche.

Er habe sich darüber gefreut, dass Hamilton ihm zum Titelgewinn gratuliert habe. „Das war schön, dass er ein paar nette Worte gefunden hat“, sagte Rosberg, der den Dauer-Zweikampf mit seinem britischen Mercedes-Kollegen durch seinen unerwarteten Rücktritt selbst beendete.

In der abgelaufenen Saison hatte der Deutsche im dritten Anlauf Hamilton bezwungen und zum ersten Mal in der WM triumphiert. „Dass ich ihn schlagen konnte, macht die Sache noch etwas süßer. Er ist einer der Besten, ein harter Wettkämpfer, ein großartiger Rivale“, sagte Rosberg.

 

SAO PAULO,BRAZIL,12.NOV.16 - MOTORSPORTS, FORMULA 1 - Grand Prix of Brazil, Autodromo Jose Carlos Pace, free practice and qualifying. Image shows executive director Toto Wolff (Mercedes GP) during an interview. Photo: GEPA pictures/ XPB Images/ Photo4 - ATTENTION - COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY

Wolff räumte Fehler wegen Abu Dhabi ein

via Sky Sport Austria

Brackley (APA/dpa/Reuters) – Nach dem Widerstand von Lewis Hamilton gegen Anweisungen vom Mercedes-Kommandostand im Formel-1-Finale von Abu Dhabi hat Motorsportchef Toto Wolff eigene Fehler eingeräumt. Im „Eifer des Gefechts“ treffe man manchmal falsche Entscheidungen, sagte Wolff in einem Interview mit Sky Sports.

„So, wie sich das Rennen entwickelt hat, hätten wir anders kommunizieren sollen und sie im Nachhinein gegeneinander fahren lassen sollen, so wie sie es für richtig hielten“, sagte Wolff. Zuletzt hatte der Österreicher offen gelassen, ob der Mercedes-Pilot vielleicht Konsequenzen zu fürchten habe. Das Thema dürfte sich nun erledigt haben.

Hamilton hatte in der Schlussphase des Rennens das Tempo verschleppt und damit versucht, den späteren Weltmeister Nico Rosberg noch in Positionskämpfe zu verwickeln. Anweisungen von der Box, wieder zu schneller zu fahren, ignorierte der Brite.

Die Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Rosberg läuft mittlerweile weiter. Nach Einschätzung des langjährigen Beraters von Fernando Alonso, Flavio Briatore, wird es einen Wechsel des McLaren-Piloten zu Mercedes nicht geben. „Wir haben einen Vertrag und den werden wir respektieren“, wurde der Italiener am Donnerstag übereinstimmenden Medienberichten zufolge zitiert. Alonso hat bei McLaren noch einen für 2017 gültigen Kontrakt.

Mercedes hat unterdessen mit viel Humor auf die aktuelle Fahrersuche reagiert. Im Autosport-Magazin hat man ein natürlich nicht ernst gemeintes Inserat mit der Überschrift „Verfügbare Rennfahrer“ platziert und dabei die offene Stelle „als Rennfahrer in unserem Team“ angeboten. „Als Teil unseres reisenden Teams sind Sie für den Einsatz eines Formel-1-Autos bei Rennstrecken-Events inklusive Demos, Tests und Grand Prix verantwortlich“, heißt es da unter anderem.

Der Kandidat solle idealerweise ein Teamplayer sein, über Rennerfahrung verfügen, sich „mit Lenken, Bremsen und speziell mit Beschleunigen auskennen“. Der Besitz einer FIA-Superlizenz sei ebenfalls „von Vorteil“ heißt es. Unter „Benefits“ werden u. a. ein großzügiger Bonus, eine Lebensversicherung und ein Mercedes-Dienstwagen bereitgestellt.

Beitragsbild: GEPA

during practice ahead of the Australian Formula One Grand Prix at Albert Park on March 18, 2016 in Melbourne, Australia.

Red Bull und Aston Martin verlängerten Partnerschaft

via Sky Sport Austria

Wien (APA/Reuters) – Der Formel-1-Rennstall Red Bull und die britische Sportwagenmarke Aston Martin haben ihre Partnerschaft bis Ende 2017 verlängert. Das gab Red Bull am Dienstag via Aussendung bekannt. „Unsere Partnerschaft mit Red Bull Racing hat für Aston Martin exakt das bewirkt, was wir erwartet haben“, wurde Aston-Martin-Präsident Andy Palmer zitiert.

Der Rennstall und Aston Martin arbeiten unter Federführung von Red-Bull-Cheftechniker Adrian Newey an dem Hybrid-Supersportwagen AM-RB 001, der auch Formel-1-Technologie beinhaltet. Alle 150 Exemplare, die für die Straße gefertigt werden, seien bereits verkauft, teilte Aston Martin mit. Die ersten fertigen Modelle werden 2019 ausgeliefert.

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STUTTGART, GERMANY - JANUARY 25:  A a detail view of the last year's Brawn GP car in the new colours of Mercedes GP Petronas team is seen during the Mercedes GP Petronas Formula One Team presentation at Mercedes Museum on January 25, 2010 in Stuttgart, Germany.  (Photo by Vladimir Rys/Bongarts/Getty Images)

Mercedes setzt weiter auf „gleichberechtigte Fahrer“

via Sky Sport Austria

Brackley (APA/dpa) – Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff würde den als Nico-Rosberg-Nachfolger gehandelten Pascal Wehrlein gerne noch bei einem kleineren Formel-1-Rennstall reifen sehen. Der Österreicher will auch künftig zwei gleichberechtigte Fahrer haben, stellte er klar. Die Entscheidung über den neuen Teamkollegen von Lewis Hamilton soll recht bald getroffen werden.

„Wenn ich eine Weihnachtswunschliste machen würde, dann würde ich mir bei ihm noch ein Jahr oder zwei Jahre wünschen in einem Mittelfeldteam“, meinte der Wiener in Bezug auf Wehrlein, der in der abgelaufenen Saison für Nachzügler Manor fuhr und nun in Verhandlungen mit Sauber steht. Doch gelte es „einen guten Kompromiss zu finden und vielleicht, so wie der Nico eine mutige Entscheidung getroffen hat, müssen auch wir eine mutige Entscheidung treffen“.

Wehrlein ist verfügbar, auf einem Leistungsstand mit Hamilton ist er allerdings bei weitem nicht. „Unsere erste Priorität ist die Performance des Fahrers, weil wir auch das System beibehalten wollen, zwei gleichberechtigte Fahrer zu haben, die sich gegenseitig zu Höchstleistungen pushen, die um Rennsiege fighten und vielleicht auch um Meisterschaften. Diese Priorität ist weit vor allen anderen“, sagte Wolff. Die Nationalität sei nicht entscheidend.

 

Für Wolffs Landsmann Gerhard Berger hingegen steht außer Frage, dass der Nachfolger von Rosberg nur Pascal Wehrlein heißen kann. „In Wahrheit ist er der einzige logische Kandidat. Dieser Junge ist gut, daher ist das ein perfekter Moment, ihm eine Chance zu geben. Er ist genau dafür ausgebildet worden und man hat auf diese Karte gesetzt“, sagte der Ex-Grand-Prix-Fahrer am Montagabend bei ServusTV.

Die Verhandlungen zwischen Mercedes und Sauber in Sachen Wehrlein seien weit fortgeschritten, stellte Wolff klar. „Ich hatte in den letzten Wochen gute Gespräche mit Sauber, das ist aber erst einmal auf Eis gelegt wegen der neuen Situation.“ Die Cockpit-Besetzung soll „in den nächsten Tagen“ feststehen.

Im Interview mit der dpa erklärte der Wiener zudem noch einmal, dass er bei Fahrern, die wasserdichte Verträge haben, keine Abwerbeversuche starten werde. „Ja, wir respektieren die Verträge, die die Fahrer mit anderen Teams haben“, sagte Wolff. Ferrari-Star Sebastian Vettel und der bei McLaren noch ein Jahr unter Vertrag stehende Fernando Alonso dürften damit nicht auf der Kandidatenliste sein. Allerdings hielt er sich ein Hintertürchen offen.

„Natürlich kann es sein, dass man eine einvernehmliche Lösung mit einem anderen Team und einem anderen Fahrer findet, wo es für beide Seiten zu einer Einigung kommt“, sagte Wolff. Eine Option könnte auch Valtteri Bottas sein. Der an Williams gebundene Finne wurde früher von Wolff beraten. „Wir haben im Team ein ziemlich genaues Verständnis davon, wie die vertraglichen Situationen aussehen und auch mit vielen Fahrern gesprochen in den letzten Tagen, um die vertragliche Situation zu verstehen, wenn wir sie nicht kannten“, meinte er kryptisch.

Wolff: „Müssen natürlich auch über Alonso nachdenken“ brightcove.createExperiences();

 

Mercedes-Teamaufsichtsrat Niki Lauda hatte sich verstimmt gezeigt, dass Rosberg vorab kein Abschiedszeichen gegeben habe, damit sich Mercedes auf einen Abgang hätte vorbereiten können. „Niki ist ein sehr rational denkender Mensch und solche emotionalen Entscheidungen liegen ihm nicht“, erklärte Wolff dazu. „Es gibt in seiner Gedankenwelt keine Herzensangelegenheit, der man folgt, und keine emotionale Entscheidung, weil zu viele rationale Gründe dagegen sprechen, das beste Auto gerade als Weltmeister aufzugeben.“

Über mögliche Konsequenzen für Hamilton, der sich im Saisonfinale in Abu Dhabi der Weisung widersetzt hatte, aufs Tempo zu drücken, habe Mercedes noch nicht entschieden. Das Thema habe nach den jüngsten Entwicklungen nicht mehr oberste Priorität gehabt, gab Wolff zu. „Da stecken wir die Köpfe in den nächsten Wochen zusammen, um eine gute Ausgangsmöglichkeit und vor allem eine klare Situation für beide Fahrer zu haben.“

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VIENNA,AUSTRIA,02.DEC.16 - MOTORSPORTS - FIA, Motorsports day, press conference. Image shows executive director Toto Wolff (Mercedes GP). Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

Mercedes-Chef Wolff möchte bei Wehrlein nichts überstürzen

via Sky Sport Austria

Brackley (APA/dpa) – Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff würde den als Nico-Rosberg-Nachfolger gehandelten Pascal Wehrlein gerne noch bei einem kleineren Formel-1-Rennstall reifen sehen. „Wenn ich eine Weihnachtswunschliste machen würde, dann würde ich mir bei ihm noch ein Jahr oder zwei Jahre wünschen in einem Mittelfeldteam“, sagte der Wiener.

„Aber die Weihnachtswunschliste ist für mich in diesem Jahr entfallen, insofern gilt es, einen guten Kompromiss zu finden und vielleicht, so wie der Nico eine mutige Entscheidung getroffen hat, müssen auch wir eine mutige Entscheidung treffen“, meinte Wolff weiter.

Im Interview mit der dpa erklärte er zudem noch einmal, dass er bei Fahrern, die wasserdichte Verträge haben, keine Abwerbeversuche starten werde. „Ja, wir respektieren die Verträge, die die Fahrer mit anderen Teams haben“, sagte Wolff. „Wir würden auch nicht wollen, dass sich unsere Fahrer nach der nächstbesten Gelegenheit umdrehen.“

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ABU DHABI, UNITED ARAB EMIRATES - NOVEMBER 27:  Lewis Hamilton of Great Britain driving the (44) Mercedes AMG Petronas F1 Team Mercedes F1 WO7 Mercedes PU106C Hybrid turbo leads Nico Rosberg of Germany driving the (6) Mercedes AMG Petronas F1 Team Mercedes F1 WO7 Mercedes PU106C Hybrid turbo, Kimi Raikkonen of Finland driving the (7) Scuderia Ferrari SF16-H Ferrari 059/5 turbo (Shell GP), Daniel Ricciardo of Australia driving the (3) Red Bull Racing Red Bull-TAG Heuer RB12 TAG Heuer and the rest of the field at the start during the Abu Dhabi Formula One Grand Prix at Yas Marina Circuit on November 27, 2016 in Abu Dhabi, United Arab Emirates.  (Photo by Mark Thompson/Getty Images)

Formel 1 kehrt 2018 nach Frankreich zurück

via Sky Sport Austria

(SID) – Die Formel 1 kehrt in der Saison 2018 nach zehnjähriger Abstinenz nach Frankreich zurück. Gastgeber wird der Circuit Paul Ricard in Le Castellet sein. Dies teilte Christian Estrosi, Präsident der Region Provence Alpes Côte d’Azur am Montag in Paris mit.

Zwischen 1971 und 1990 machte die Motorsport-Königsklasse 14-mal in Le Castellet Station. Von 1991 bis 2008 fand das Rennen in Magny Cours statt. Seither waren mehrere Versuche der Rückkehr in das Land des ambitionierten Herstellers Renault gescheitert.

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