Griezmann nicht beim Atletico-Training – Strafe droht

via Sky Sport Austria

Nächste Runde in der Transferposse um Antoine Griezmann: Der Superstar erschien am Sonntag nicht zum Trainingsauftakt von Atletico Madrid und begründete dies mit zu viel emotionalen Stress.

Griezmann hat seine Ankündigung wahr gemacht und den Trainingsauftakt von seinem Noch-Arbeitgeber Atletico Madrid geschwänzt. Da sich der Franzose schon von seinen Fans und Teamkollegen verabschiedet habe, würde dies zu starken emotionalen Stress für den Angreifer bedeuten. Dies ist zuvor aus einer E-Mail zitiert worden.

Atletico dürfte dem Angreifer nun wohl eine saftige Geldstrafe aufbrummen. Der Klub hatte bereits im Vorfeld eine Strafe angekündigt, falls dieser nicht beim Training erscheinen sollte.

Griezmann will Klausel selbst bezahlen

Zuvor meldete die spanische Sportzeitung Mundo Deportivo am Sonntag, dass der Stürmer-Star seinem Noch-Arbeitgeber Atletico Madrid mitgeteilt haben soll, dass er die Klausel in Höhe von 120 Millionen Euro beim spanischen Verband selbst hinterlegen wolle.

Damit wäre er nicht mehr bei den Rojiblancos angestellt und müsste auch nicht mehr beim Training erscheinen.

Wechsel-Theater eskaliert

Das Wechsel-Theater rund um den 28-Jährigen ist zuletzt eskaliert. Der Torjäger drohte Atletico Madrid mit einem Streik, nachdem die Rojiblancos Griezmann dazu aufforderten, am Sonntag zum Trainingsauftakt zu erscheinen. Offiziell steht der Angreifer beim spanischen Vize-Meister noch bis 2023 unter Vertrag, doch schon Mitte Mai kündigte er seinen Abschied an.

Griezmann soll sich mit dem spanischen Meister FC Barcelona längst einig sein, allerdings gibt es bei der Ablösesumme offenbar Unstimmigkeiten zwischen beiden Vereinen. Barca will angeblich die 120 Millionen in mehreren Raten zahlen, Madrid fordert sofort die komplette Summe.

Atletico warf Barca zudem unlautere Methoden vor, weil der Deal mit Griezmann angeblich bereits im März klar gemacht wurde, als dessen Ausstiegsklausel jedoch noch deutlich höher war (200 statt 120 Millionen Euro). Daher drohte Atleticos Präsident Enrique Cerezo Barca den Katalanen mit Konsequenzen.

(skysport.de)

01-07-14-07-tennis-wimbledon

Beitragsbild: Getty Images