KLAGENFURT,AUSTRIA,07.SEP.20 - SOCCER - UEFA Nations League, OEFB international match, Austria vs Romania. Image shows head coach Mirel Radoi (ROM). Photo: GEPA pictures/ Matic Klansek

Nach bitteren Niederlagen: Rumänien-Coach will sein Team wieder aufrichten

via Sky Sport Austria

Die rumänische Fußball-Nationalmannschaft befindet sich vor dem Nations-League-Spiel am Mittwoch (20.45 Uhr) in Ploiesti gegen Österreich in einer schwierigen Situation. Zunächst wurde am vergangenen Donnerstag mit einer Niederlage gegen Island die Chance auf eine EM-Teilnahme im eigenen Land verpasst, dann setzte es am Sonntag in der Nations League ein 0:4-Debakel in Norwegen. Teamchef Mirel Radoi war daher vor allem als Psychologe gefragt.

„Die Spieler fühlen die Nachwirkungen der letzten Niederlagen, aber ich will ihnen wieder Zuversicht geben“, erklärte der 39-Jährige. Trotz der ungünstigen Ausgangslage rechnet sich Radoi gegen die ÖFB-Auswahl einiges aus. „Mental gesehen sind die Österreicher sicher Favorit, denn wir haben zuletzt zweimal verloren, sie zweimal gewonnen. Doch die Dinge können sich ändern. Wir waren auch in Österreich Außenseiter und haben sie besiegt“, meinte der Coach in Anspielung auf das 3:2 seines Teams im September in Klagenfurt.

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Die ÖFB-Erfolge am Mittwoch gegen Griechenland und am Sonntag in Nordirland nötigten Radoi Respekt ab. „Da haben die Österreicher aggressiv und kompakt gespielt. Ich erwarte sie auch diesmal mit aggressivem Pressing, und dass sie in der Offensive die Eins-gegen-eins-Situationen suchen. Da müssen wir Räume finden, um dieses Pressing zu überwinden“, sagte der Teamchef.

Den vielen Ausfällen im Lager des Gegners wollte Radoi keine allzu große Bedeutung beimessen. „In solchen Zeiten hat jede Mannschaft mit Problemen zu kämpfen. Da geht es auch darum, dass bei vielen Spielern der Fitnesszustand unterschiedlich ist“, betonte der rumänische Teamchef, dessen Mannschaft in der Nations-League-Gruppe drei Partien vor Schluss je zwei Punkte hinter Österreich und Norwegen liegt.

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(APA)

Beitragsbild: GEPA