Ried bleibt mit Sieg gegen Stripfing an Admira dran

Die SV Ried bleibt der Admira in der 2. Fußball-Liga auf den Fersen. In der letzten Runde vor der Winterpause siegten die zweitplatzierten Innviertler am Freitagabend gegen den SV Stripfing mit ein wenig Zittern mit 2:1 (1:1). Vier Punkte hinter Ried überwintert die Vienna als Dritter. Die Wiener gewannen bei ihrem Jahresabschluss gegen den FC Liefering nach einem Pausenrückstand noch mit 3:1 (0:1).

Der SKN St. Pölten holte mit einem 3:2 (1:1) gegen den FAC den fünften Sieg in den vergangenen sechs Runden. Voitsberg siegte in Amstetten überraschend klar mit 3:0 (2:0) und vergrößerte damit den Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Die Rieder wollten es von Beginn an wissen und gingen durch das achte Saisontor ihres besten Torschützen Mark Grosse (32.) verdient in Führung. Ein abgefälschter Schuss des Stürmers prallte dann an die Latte. Stripfing war zunächst offensiv wenig vorhanden, kam kurz vor dem Pausenpfiff aber dennoch zum Ausgleich. Moritz Wels zirkelte einen Eckball an die erste Stange, wo Luca Pazourek per Kopf (45.) erfolgreich war.

Die Innviertler ließen sich nicht beirren und schlugen nach einem ruhenden Ball zu. Grosse spielte einen Freistoß auf Ante Bajic ab, der sich die Chance nicht entgehen ließ (57.). Stripfing steckte aber nicht auf und sorgte kurz vor Schluss noch für einen Rieder Schockmoment. Nach einer Hereingabe von Felix Orgolitsch verpassten Darijo Pecirep und Marco Hausjell den Ball.

Viennas Monschein verletzt

Für die Vienna begann die Partie schlecht. Christoph Monschein verletzte sich nach nicht einmal zehn Minuten bei einem Laufduell offenbar gröber und wurde vom Platz getragen. Die Lieferinger gingen dann durch Zeteny Jano (37.) in Führung, wobei Vienna-Torhüter Bernhard Unger beim Flachschuss des Salzburgers nicht die beste Figur machte.

Jano bescherte seinem Team aber auch eine fast gänzlich in Unterzahl absolvierte zweite Hälfte. Nach einer vermeintlichen Schwalbe des Angreifers setzte es von Referee Achim Untergasser Gelb-Rot (51.). Die Vienna schaffte schließlich binnen weniger Minuten die Wende. Einen völlig verunglückten Rückpass von Bryan Okoh nutzte Luca Edelhofer (64.) zum 1:1, Philipp Ochs (66.) mit einem platzierten Schuss und Patrick Schmidt (70.) per Kopf legten nach.

Marcus Maier (8.) brachte den FAC in St. Pölten rasch voran, die Niederösterreicher glichen durch Winfred Amoah (34.) erstmals aus. Auch nach Seitenwechsel schrieben die Floridsdorfer durch Patrick Puchegger (54.) rasch an, dieses Mal brauchten die „Wölfe“ für die Antwort durch Ramiz Harakate (55.) nur eine Minute. FAC-Kapitän Christian Bubalovic fasste nach einem ungestümen Einstieg Gelb-Rot (69.) aus, Elijah Just (71.) sorgte umgehend für die erstmalige Führung der St. Pöltner, die sich diese nicht mehr nehmen ließen.

Voitsberg überrascht in Amstetten

Voitsberg ließ in Amstetten wenig zu. Philipp Zuna (32.) und Kevin-Prince Milla (41.) trafen für die effizienten Gäste bis zur Pause, wobei Max Suppan beide Male als Vorbereiter glänzte. Amstetten wollte in den zweiten 45 Minuten reagieren, eine frühe Möglichkeit von Dominik Weixelbraun hätte vielleicht eine Aufholjagd einleiten können. Nach einer Gelb-Roten Karte für Sebastian Leimhofer (71.) waren die Aussichten der Mostviertler so gut wie aussichtslos. Martin Krienzer (89.) schoss sogar noch eine drittes Voitsberger Tor.

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(APA) / Artikelbild: GEPA