Bochum gibt Heimsieg aus den Händen

via Sky Bundesliga HD

(SID) Überraschungs-Team VfL Bochum bleibt nach dem siebten Spieltag der 2. Bundesliga ungeschlagener Tabellenführer, hat einen fast schon sicheren Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf aber noch aus der Hand gegeben. Nach einem Treffer von Tim Hoogland (26.) lag der VfL lange Zeit in Führung, ehe Mike van Duinen (90.+2) in der Nachspielzeit noch ausglich.

 

Verbeek: “Schade – aber gerecht”

 

“Wir haben das lange sehr ordentlich gemacht, sind in den letzten zehn Minuten aber müde geworden. Schade, dass das Gegentor so spät kam, aber ingesamt ist das 1:1 gerecht”, sagte Bochums Trainer Gertjan Verbeek bei Sky. Düsseldorfs Coach Frank Kramer meinte: “Das war hochverdient. Wir haben richtig Gas gegeben und sind dann belohnt worden.” Nach dem 3:0 gegen 1860 München war es der zweite Punktgewinn in Folge.

 

Bellinghausen: “Man kann nur den Hut ziehen”

 

Bochum wartet damit seit dem 18. Februar 2011 (2:0) auf einen Sieg gegen Düsseldorf, die Fortunen setzten derweil eine schwarze Serie fort: Seit dem 24. Februar 1990 (2:1), damals noch in der Bundesliga unter Trainer Aleks Ristic haben sie nicht mehr im Ruhrstadion gewonnen.

Vor 27.561 Zuschauern in der nicht ganz ausverkauften Arena hatte Bochums Torjäger Simon Terodde per Kopf die erste gute Chance des Spiels (9.), danach war die Fortuna dem Führungstreffer aber näher. Didier Ya Konan (10.) und Julian Koch (11./12.) verpassten das 1:0 knapp, Neuzugang Kerim Demirbay (18.) traf aus der zweiten Reihe die Latte. In einem packenden Spiel hatte der VfL bis zur Pause aber Vorteile, nicht unverdient fiel daher der Treffer durch einen satten Linksschuss von England-Rückkehrer Hoogland.

In der zweiten Halbzeit hätte Hoogland auf 2:0 erhöhen können (53.), auf der Gegenseite rettete der ganz starke VfL-Schlussmann Andreas Luthe bei einer Großchance von Lukas Schmitz. Pech hatte Düsseldorfs Mathis Bolly bei einem Schuss ans Lattenkreuz (81.), ehe van Duinen doch noch traf.

Beste Bochumer waren Luthe und Hoogland, bei den unterlegenen Düsseldorfern überzeugten Sercan Sararer und Axel Bellinghausen.

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