OBERWART,AUSTRIA,23.JAN.16 - BASKETBALL - OEBL Cup, Final Four, Gunners Oberwart vs WBC Wels. Image shows head coach Mike Coffin (Wels). Photo: GEPA pictures/ Markus Oberlaender

WBC-Coach Coffin: “Heute waren wir zu egoistisch”

via Sky Sport Austria
  • Bernd Wimmer: “Die Mannschaft hat heute Charakter bewiesen”
  • Harald Stelzer über Güssing: “Leistungen muss man sich leisten können”
  • Richard Poiger: “So ein Sieg tut gut”


Die Swans Gmunden gewinnen mit 77:58 gegen den WBC Wels. Alle Stimmen zum Oberösterreich-Derby bei Sky Sport Austria.

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…über seine Leistung: „Es fehlt schon noch ein bisschen auf meine alte Form, aber es war eine ganz gute Leistung, wobei ich doch hoffe, dass ich noch ein bisschen was drauflegen kann. Der Rücken fühlt sich ganz gut an, vor allem die letzten zwei Wochen waren sehr positiv.“

…über das Spiel: „Der Sieg war sehr wichtig. Wir haben zwar in den letzten Wochen auch immer wieder gekämpft, aber sind teilweise an unserer eigenen Unfähigkeit gescheitert. Heute haben wir über 40 Minuten gezeigt was wir spielen können. Sicherlich ist es großteils noch ausbaufähig, aber so ein Sieg tut gut, vor allem für das Selbstvertrauen.“

 

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…über das Spiel: „Es war natürlich wichtig für die Mannschaft so zurückzukommen. Wir hatten in den letzten Wochen Probleme Spiele zu gewinnen, das haben wir heute gemacht. Wir haben aus der Defense ganz gut agiert und dann vorne den Ball gut bewegt. Auch mit meiner eigenen Leistung bin ich heute sehr zufrieden.“

 

(Trainer ):

…über das Spiel: „Die Mannschaft hat heute Charakter bewiesen, heute waren wir von Anfang an fokussiert und haben über 35 Minuten wirklich ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Heute waren die Assists überragend und ich glaube, dass das den Unterschied ausgemacht hat.“

…über die Bedeutung des Sieges: „Wir müssen es jetzt einmal schaffen ein paar Spiele hintereinander diese Leistung zu bringen. Der Sieg heute zählt nichts, wenn wir nächste Woche wieder verlieren.“

 

(Manager ):

…über mögliche Neuverpflichtungen: „Wir haben nicht vor noch jemanden zu holen. Bei Johnson geht es wieder mit seiner Verletzung, es ist eine kleine Bänderverletzung, die er schon vor vier Wochen erlitten hat und die noch immer Schmerzen bereitet. Aber er spielt mit einem Schmerzmedikament und das geht. Bradford Burgess ist weit außerhalb unserer Budgetmöglichkeiten, wir haben nur angefragt, aber jetzt hat er in Ungarn einen sehr guten Vertrag unterschrieben.“

…über die Situation der Güssing Knights: „Ich kenne die genauen Umstände nicht, aber wenn man den Gerüchten glauben schenken darf, dann ist dieser Exodus, den es vorige Woche gab, noch nicht alles bis zum Ende der Meisterschaft. Im Sinne des österreichischen Basketballs muss man ja fast hoffen, dass der amtierende Meister nicht flöten geht. Wenn der Konkurs kommt, dann sind sie automatisch aus der Meisterschaft draußen und das wäre natürlich schon schade nach den hervorragenden Leistungen, die sie in den letzten zwei Jahren gebracht haben. Aber man muss sich Leistungen halt auch leisten können und das war nicht immer der Fall.“

…über die Tabellensituation: „Derzeit sind wir auf Platz 9, also außerhalb der Playoffs und Platz 10 ist eine gefährliche Drohung. Relegation kann ich mit der jungen Mannschaft gar nicht brauchen, die hat heuer schon oft die Nerven weggeschmissen. Natürlich ist das Saisonziel weiterhin das erreichen der Playoffs, aber da haben wir schon fast ein bisschen zu viel verloren.“

 

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…über das Spiel: „Das war heute gar nichts. Wir haben heute nichts geschafft, was wir uns vorgenommen haben, wir wollten von Anfang an die Intensität der Swans matchen und das haben wir nie getan. Das war eine Schande, so darf man als Mannschaft nicht auftreten. Offensiv ist uns gar nichts gelungen und defensiv war keine Zuordnung da, das darf nicht sein. Wir haben in den letzten Wochen so gut gespielt, haben uns so viel vorgenommen und dann haben wir im Derby so versagt. Das ist ganz bitter und peinlich. Für mich war es schwierig in die Partie zu finden, weil ich gut gedeckt war, aber das ist auch mein Fehler. Ich muss dann aggressiver sein, mich mehr anbieten und dann meine Chance nutzen. Jetzt werden wir weiterhin arbeiten, es sind noch zehn Spiele und wir sind weiterhin im Playoff-Rennen.“

…über seine Diskussion mit Kapitän Lamesic: „Wir sind einfach zwei Leader im Team, die nicht mit der Leistung zufrieden waren. Das kann schon einmal passieren, aber darauf muss man keine große Beachtung richten.“

 

(Trainer ):

…über das Spiel: „Wir haben alles, was wir machen wollten, nicht gemacht. Wir haben viele Offensivrebounds zugelassen, das hat uns leichte Punkte gekostet. Wir haben nicht so zusammen gespielt, das hat uns das Spiel gekostet. Wir waren zu egoistisch heute. Wir haben heute so wie am Anfang der Saison gespielt, wir haben in der Offensive und in der Defensive nicht zusammen gespielt. Wir waren im Kopf komplett von der Rolle.“

 

(Sky Experte):

…über Gmunden: „Man hat nach dem Schlusspfiff gesehen wie viele Emotionen da heute im Spiel waren. Mich freut es für sie, dass sie gewinnen konnten, obwohl die Wurfquoten nicht so gut waren. Sie haben in der zweiten Halbzeit alleine durch den Kampfgeist und die deutlich höhere Energie und durch gute Defensive das Spiel ganz klar für sich entschieden.“

…über Wels: „Ich habe schon ein Aufbäumen erwartet, aber sie sind im zweiten Viertel in eine eigenartige Lethargie verfallen und haben auch im dritten und vierten kaum in einer Phase Leben in ihr Spiel reingebracht. Gmunden hat komplett die Initiative übernommen auf beiden Seiten des Spielfelds. Es gibt so Abende, das Team will, aber es geht einfach nicht. Das heißt überhaupt nicht, dass die Spieler nicht wollen, manchmal ist man gehemmt und will zu viel.“

…über Player of the Game McLaughlin: „Heute haben vor allem die Statistiken für ihn gesprochen, 18 Punkte und 8 Rebounds bei einem Fehlwurf. Ich habe ihn bei dem Sky Livespiel im Herbst in Klosterneuburg sehr kritisiert, weil er all das vermissen hat lassen, was er heute gezeigt hat. Aktivität, er kann gut werfen, er hat sich gut bewegt und unter dem Brett sehr agil gewirkt. Heute hat er sich mit guten Statistiken selbst belohnt.“