GEPA-25111212044 - MARIA ENZERSDORF,AUSTRIA,25.NOV.12 - FUSSBALL - tipp3 Bundesliga powered by T-Mobile, FC Admira Wacker Moedling vs SK Rapid Wien. Bild zeigt eine Uebersicht vom Stadion. Keywords: Wien Energie. Foto: GEPA pictures/ Walter Luger

4 von 5 Lizenz-/Protestwerbern erhalten Lizenz‏

via Sky Sport Austria

Das Protestkomitee der Österreichischen Fußball-Bundesliga unter Vorsitz von RA Dr.Andreas Grundei (weitere Mitglieder: Mag. Kurt Temm, Mag. Walther Wawronek, Univ. Prof. Karollus, Dr. Jank, Dr. Bartosch) hat nach Prüfung und Evaluierung der von den Lizenz- und Protestwerbern aus der Bundesliga FC Admira Wacker Mödling und LASK Linz sowie aus den Regionalligen SC Ritzing, SK Austria Klagenfurt und SV Austria Salzburg fristgerecht eingereichten Unterlagen folgende Lizenzentscheidungen für die Bundesliga-Saison 2015/16 getroffen:

 

tipico Bundesliga:

FC Admira Wacker Mödling: Lizenz erteilt (Hinweis: die bestehenden finanziellen Auflagen monatliche Liquiditätsberichterstattung und quartalsmäßige Reorganisationsprüferberichterstattung bleiben aufrecht).

 

Sky Go Erste Liga:

LASK Linz: Lizenz erteilt.

 

Regionalligen*:

SC Ritzing (Ost): Protest nicht stattgegeben/Lizenz verweigert.

SK Austria Klagenfurt (Mitte): Lizenz erteilt.

SV Austria Salzburg (West): Lizenz erteilt (Ausweichstadion „In der Au“/Schwanenstadt)

*Anmerkungen:

– über etwaige Auflagen wird nach Feststehen des Aufstiegs entschieden.

– von First Vienna FC 1894 (Regionalliga Ost) wurde kein Protest eingebracht.

– Play off-berechtigt (Regionalliga Ost bzw. Regionalliga Mitte) für den Aufstieg in die Sky Go Erste Liga sind der Meister oder Vize-Meister der betreffenden Regionalliga.

 

RA Dr. Andreas Grundei, Vorsitzender des Protestkomitees:„Vier von fünf Protestwerbern konnten auf Grund der neu eingebrachten Nachweise die für die Lizenzverweigerung erster Instanz maßgeblichen Gründe entkräften, wonach die Lizenz erteilt werden konnte. Bei einem Klub war dies nicht der Fall, weshalb die Lizenzverweigerung aufrecht bleibt.

 

Bundesliga-Vorstand Reinhard Herovits: „Die Bundesliga trägt als Bewerbshüter die Verantwortung dafür, dass die Lizenzbewerber ein faires Verfahren erhalten. Es ist erfreulich, dass die beiden Bundesliga-Meisterschaften auf sportlichem Weg entschieden werden können. Gleiches gilt für die beiden Regionalligen Mitte und West.

 

Weiterer Ablauf des Lizenzierungsverfahrens

Mit der Entscheidung des Protestkomitees ist das Verfahren innerhalb der Bundesliga abgeschlossen.

Nach Abschluss des verbandsinternen Verfahrens kann der Lizenzwerber innerhalb von sieben Tagen (folglich bis 22. Mai 2015)Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht, ein Schiedsgericht im Sinne der §§ 577 ff österreichische Zivilprozessordnung (ZPO), einbringen.

Eine eventuell notwendige Entscheidung würde bis zum 29. Mai 2015 (=UEFA-Frist) getroffen.