66-Meter-Wurf: Weißhaidinger schafft Podestplatz zum Saisonende

Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger hat beim Diamond-League-Finalevent der Leichtathleten in Brüssel den Sprung aufs Podest geschafft.

Der 32-jährige Oberösterreicher kam am Freitag im König-Baudouin-Stadion mit einer Weite von 66,52 m auf Rang drei. Den Sieg holte sich der Australier Matthew Denny in überlegener Manier mit dem Meetingrekord von 69,96 m vor dem litauischen Weltrekordler Mykolas Alekna, der den Diskus 68,86 m weit warf.

Vierter Wurf sichert Weißhaidinger Podestplatz

Weißhaidinger stieg mit einer Weite von 60,51 m in den Wettkampf ein und steigerte sich kontinuierlich, bis ihm im vierten Wurf jene Weite gelang, die ihn aufs Stockerl brachte. Vorübergehend lag das ÖLV-Ass damit auf Rang zwei, wurde aber noch von Olympia-Silbermedaillengewinner Alekna abgefangen. Nicht zu schlagen war aber der Olympia-Dritte Denny, der gleich mit dem ersten Wurf die Konkurrenz schockte und persönlichen wie australischen Rekord warf.

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Für Rang drei bekommt Weißhaidinger ein Preisgeld von 7.000 Dollar (ca. 6.300 Euro). Am Samstag greift Speerwerferin Victoria Hudson (18.52 Uhr) ins Brüsseler Geschehen ein.

Die Diamond League am Samstag ab 19:45 Uhr live auf Sky Sport Mix – streame mit dem Sky X-Traumpass)

Duplantis bleibt 2024 unbesiegt

Ein Highlight des Abends waren die 6,11 m von Stabhochsprung-Superstar Armand Duplantis, der damit 2024 ungeschlagen blieb. In Brüssel hatte der Schwede aber nach nur drei Sprüngen genug, auf einen Angriff auf den Weltrekord verzichtete er. Diese Marke hatte „Mondo“ in diesem Jahr auf 6,26 m geschraubt.

Bei nasskalten Bedingungen hatten die Sprinter ihre Mühe und blieben zunächst ohne Topzeiten. Den Sieg über 100 m sicherte sich der Jamaikaner Ackeem Blake in 9,93 Sekunden. 400-m-Hürden-Weltrekordlerin Sydney McLaughlin-Levrone (USA) war im Einladungsrennen über die „flachen“ 400 m in 49,11 Sekunden schneller als Olympiasiegerin Marileidy Paulino (Dominikanische Republik) wenig später im regulären DL-Finalrennen (49,45).

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(APA/SID).

Beitragsbild: Imago.