ABL: Lizenz für alle Teams, aber sieben mit Einschränkung

Wien (APA) – Alle neun Teams der Admiral Basketball Bundesliga der Herren haben die Lizenz für die Saison 2017/18 erhalten. Die Liga teilte am Donnerstag aber mit, dass es für sieben Clubs Einschränkungen gebe. Dies betrifft nach Vorlage der Unterlagen und der Budgets die Zahl der Legionäre. Demnach dürfen nur Gmunden und Kapfenberg das Maximum von fünf Legionären ausschöpfen.

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Die ABL hat das Lizenzstatut heuer um das neue Sportkonzept ergänzt. „Bei einigen Teams waren zum Schutz der Clubs Legionärsbeschränkungen notwendig, damit sich diese finanziell nicht übernehmen. Die Vergangenheit hat uns gelehrt, gemeinsam mit den Clubs rechtzeitig finanziellen Risiken vorzubeugen. Außerdem bekommen dadurch junge Österreicher die Chance auf mehr Spielzeit“, wurde Liga-Präsident Karl Schweitzer in einer Aussendung zitiert.

Die Beschränkungen betreffen WBC Wels, die Gunners Oberwart sowie die Klosterneuburg Dukes, die nach aktuellem Stand vier Spieler ohne österreichische Staatsbürgerschaft einsetzen dürfen. Den Fürstenfeld Panthers, Traiskirchen Lions, UBSC Graz und BC Vienna wurden derzeit jeweils zwei ausländische Spieler genehmigt. Alle Klubs mit Einschränkungen haben die Möglichkeit eines Einspruchs.

Zudem können bis 31. August 2017 weitere Sponsoreneinnahmen durch schriftliche Vereinbarungen oder Garantien vorgelegt und damit eine höhere Zahl von Spielern ohne österreichische Staatsbürgerschaft beantragt werden.

Beitragsbild: GEPA