INNSBRUCK,AUSTRIA,02.JUN.20 - SOCCER - tipico Bundesliga, qualification group, WSG Tirol vs SKN Sankt Poelten. Image shows Clemens Walch (WSG) and Christoph Klarer (St. Poelten). Photo: GEPA pictures/ Patrick Steiner

Abstiegsduell St. Pölten vs. WSG Tirol als “Kampfspiel”

via Sky Sport Austria

Ein fußballerischer Leckerbissen ist am Dienstag beim Duell zwischen dem SKN St. Pölten und WSG Tirol (ab 20:25 Uhr live & exklusiv auf Sky Sport Austria 1 HD – streame das Spiel mit Sky X) eher nicht zu erwarten. Beide Teams befinden sich in akuter Abstiegsgefahr, und in solchen Situationen rücken traditionellerweise Zweikämpfe und hohe Bälle in den Mittelpunkt, während auf die spielerische Note weniger Wert gelegt wird.

“Es kann sein, dass es ein Kampfspiel wird”, vermutete SKN-Trainer Robert Ibertsberger. “Es kann auch passieren, dass die Partie kaum zum Anschauen sein wird, aber es geht um Punkte, sonst nichts.”

Ibertsbergers Team liegt nur jeweils einen Punkt vor der Admira und Schlusslicht WSG, weil es am Samstag in Mattersburg eine 0:2-Niederlage setzte. “Wir hatten in diesem Match zu viele Ballverluste und müssen diesmal im gegnerischen Sechzehner konkreter werden”, forderte der Salzburger.

Dem Abstiegskampf blickt Ibertsberger zuversichtlich entgegen. “Die Mannschaft weiß, worum es geht und hat die Qualität zu punkten.” Hilfreich wäre es, in Führung zu gehen. “Denn derjenige, der das erste Tor erzielt, kann sich aufs Verteidigen konzentrieren und auf Konter spielen.”

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Auch WSG-Coach Thomas Silberberger will schnelle Gegentore, wie man sie zuletzt des öfteren kassierte, unbedingt vermeiden. “Es wird darum gehen, in den ersten 20 Minuten ins Spiel zu kommen. Dann wollen wir aus einer kompakten Abwehr heraus versuchen, Nadelstiche zu setzen.”

Der Aufsteiger kassierte in den beiden jüngsten Duellen mit St. Pölten Niederlagen mit jeweils fünf Gegentoren, zuletzt gab es zweimal gegen die Austria nichts zu holen. Trotzdem ist Silberbergers Optimismus ungebrochen. “Wenn wir den Klassenerhalt schaffen, wovon ich überzeugt bin, haben wir wieder sehr, sehr viel gelernt. Vorerst geht es aber darum, die Hausaufgaben zu machen”, erklärte der Tiroler.

(APA)

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Beitragsbild: GEPA