Adewumi-Goldtor! Hertha historisch gut und an der Spitze

Hertha BSC hat den historisch besten Saisonstart in seiner langen Bundesliga- und Zweitliga-Geschichte hingelegt.

Die Berliner gewannen auch gegen den 1. FC Magdeburg mit 2:1 (1:1) und setzten mit dem vierten Sieg in Serie ihren Traumstart fort.

Josip Brekalo brachte das Team von Stefan Leitl vor knapp 60.000 Zuschauern im Olympiastadion früh in Führung (10.). Falko Michel (31.) glich aus. Doch ÖFB-Legionär Oluwaseun Adewumi (47.) gelang kurz nach dem Wechsel das umjubelte 2:1. Berlin musste in Unterzahl erst einmal zittern: Paul Seguin sah in der 62. Minute Gelb-Rot. Doch nach 73 Minuten musste auch Tobias Müller auf der anderen Seite vom Feld. Die Berliner übernahmen die Tabellenführung in der 2. Liga vom 1. FC Nürnberg.

HIGHLIGHTS | Hertha BSC – 1. FC Magdeburg | 4. Spieltag

Heidenheim holt nächsten Sieg

Der 1. FC Heidenheim bleibt auf Kurs. Der Absteiger holte beim 1:0 (1:0) bei der SpVgg Greuther Fürth am vierten Spieltag bereits seinen dritten Sieg und setzte sich in der Tabelle vorerst in der Spitzengruppe fest.

Budu Siwsiwadse (12.) traf für die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt zum Sieg, die Pokal-Blamage beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II scheint der FCH endgültig abgeschüttelt zu haben. Gegen die Fürther, deren Blick sich nach der zweiten Saisonniederlage vorerst nach unten richten dürfte, blieb Heidenheim erstmals in dieser Saison ohne Gegentor.

Auch in Osnabrück: Braunschweig verliert weiter

Ein Kantersieg zum Auftakt – und dann gar nichts mehr: Eintracht Braunschweig rutscht in die Krise. Trotz starker erster Halbzeit verlor die Mannschaft von Trainer Lars Kornetka beim Aufsteiger VfL Osnabrück am Sonntag mit 1:3 (0:0). Es war die vierte Pflichtspielniederlage in Serie seit dem 6:1 beim 1. FC Magdeburg am ersten Spieltag.

Die Braunschweiger waren zwar lange deutlich stärker, ohne allerdings in Führung zu gehen, wie es verdient gewesen wäre. Von zwölf Torschüssen der Gäste (Osnabrück: 1) vor der Pause war ein Pfostenschuss von Andi Hoti (21.) der gefährlichste, Osnabrücks Kapitän Jannik Müller hatte den Ball abgefälscht.

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