Adeyemi verzichtet auf Nominierung für DFB-U21
Der viermalige deutsche Fußball-Nationalspieler und Ex-Salzburg-Profi Karim Adeyemi hat auf eigenen Wunsch auf eine Nominierung für die deutsche U21 verzichtet.
„Ich bin in die Gespräche mit Karim und dem Verein gegangen. Er möchte aktuell beim BVB bleiben, um seine gesteckten Ziele zu erreichen“, sagte DFB-Trainer Antonio Di Salvo am Montag. Die U21 spielt am Freitag in Paderborn gegen Estland und vier Tage später in Essen gegen Polen (jeweils 18.00 Uhr) in der EM-Qualifikation.
Vor Wien-Gastspiel: Nagelsmann nominiert weiteren DFB-Neuling nach
Flügelstürmer Adeyemi hatte sich nach einem schwachen Saisonstart zuletzt bei Borussia Dortmund wieder in die Startelf gekämpft. Der neue DFB-Bundestrainer Julian Nagelsmann verzichtete dennoch auf eine Nominierung des 21-Jährigen. Anders als im Oktober wird Adeyemi aber auch nicht für die U21 auflaufen, obwohl „uns Karim selbstverständlich mit seiner Qualität geholfen hätte“, wie Di Salvo sagte.
Di Salvo will dennoch „beide Spiele gewinnen“
Personell kann der DFB-Trainer in beiden EM-Qualifikationsspielen aus dem Vollen schöpfen, alle nominierten Spieler sind fit. „Wir wollen beide Spiele gewinnen“, sagte Di Salvo dann auch. Vor allem die Begegnung gegen Tabellenführer Polen wird ein wichtiger Gradmesser für die deutsche Auswahl.
Auch Keita sagt für Länderspiele ab
Auch ein weiterer Ex-Salzburg-Spieler sagt seinem Nationalteam für die kommenden Spiele ab: Werder Bremens Mittelfeldspieler Naby Keita verzichtet zugunsten der Reha auf Länderspieleinsätze für Guinea. Der 28 Jahre alte Sommerzugang vom FC Liverpool war für die WM-Qualifikationsspiele gegen Uganda am Freitag und vier Tage später gegen Botswana nominiert worden, sagte Trainer Kaba Diawara aber ab.
Keita hat in dieser Saison erst drei Einsätze für Werder absolviert. Zu Saisonbeginn bremste ihn eine Adduktorenverletzung aus, im Oktober folgte eine Oberschenkelblessur. Die Hanseaten führen ihren anfälligen Hoffnungsträger behutsam wieder an die Belastung heran.
(SID/Red.)
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