MARIA ENZERSDORF,AUSTRIA,19.APR.16 - SOCCER - OEFB Samsung Cup, semifinal, FC Admira Wacker Moedling vs SKN Sankt Poelten. Image shows the rejoicing of Dominik Starkl (Admira). Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

Admira wird Favoritenrolle gerecht und steht im ÖFB-Cup-Finale

via Sky Sport Austria

Bundesligist Admira Wacker steht nach einem 2:1-Erfolg gegen den Sky Go Erste Liga Tabellenführer SKN St. Pölten im Finale des ÖFB-Cups. Die Südstädter gerieten in der 50. Minute durch einen Treffer von Manuel Hartl in Rückstand, drehten die Partie allerdings binnen sieben Minuten zu ihren Gunsten. Die Ex-Rapidler Lukas Grozurek und Dominik Starkl stellten mit ihren Treffern in Minute 52. und 59. auf Sieg. St. Pölten fehlte nach den Gegentreffern die nötige Durchschlagskraft. Kurz vor Ende hatte Dieng noch die beste Möglichkeit auf den Ausgleich. Doch es blieb schlussendlich beim 2:1 für die Südstädter.

Hätte es in Halbzeit 1 Elfmeter für St.Pölten geben müssen?

Zum Ende der ersten Halbzeit gab es aus Sicht der Wölfe eine strittige Szene zu beklagen, die im Nachhinein sicher noch diskutiert wird. Stürmer Dieng wurde im Strafraum nicht ganz regelkonform zu Fall gebracht. Ein Pfiff von Schiedsrichter Hameter blieb allerdings aus.

Hätte der SKN St. Pölten in der ersten Halbzeit Elfmeter kriegen müssen?

Admira Wacker trifft dann am 19. Mai in Klagenfurt auf den Sieger des morgigen Halbfinalspiels zwischen Titelverteidiger FC Red Bull Salzburg und Vorjahresfinalist FK Austria Wien.

Die Stimmen zum Spiel:

Ernst Baumeister (Trainer Admira): “Es war ein gutes Spiel von beiden Seiten, mit gutem Tempo. Aber ich denke, dass wir verdient gewonnen haben. Wir hätten die Partie schon früher entscheiden können. Nach der Pause waren wir die klar bessere Mannschaft. Wir können es uns nicht aussuchen. Aber ich wünsche mir die Austria, da sind die Chancen größer.”

Dominik Starkl (Torschütze Admira): “Wir haben gewusst, was auf uns zukommt. Wir hatten mehr Spielanteile und mehr Chancen. Ich denke, wir sind schlussendlich verdient weiter. Beim Tor hatte ich auch ein wenig Glück.”

Karl Daxbacher (Trainer St. Pölten): “Ich denke es war ein gutes Cup-Spiel von uns, ein echter Fight. Nach dem 1:0 habe ich gehofft, dass wir ruhiger bleiben. Aber die Leistung von uns war in Ordnung. Leider haben wir das zweite Gegentor durch einen abgefälschten Schuss bekommen. Wir haben bis zum Schluss alles versucht, letztendlich muss man der Admira aber gratulieren.”

 

Spielstatistiken

2:1

Torschützen: Manuel Hartl (50.), Lukas Grozurek (52), Dominik Starkl (59)

BSFZ-Arena, 3.500, SR Hameter

Admira: Siebenhandl – Zwierschitz, Lackner (77. Maranda), Wostry, Wessely – Ebner, Toth – Starkl (93. Ayyildiz), Knasmüllner, Spiridonovic – Grozurek (86. Monschein)

St. Pölten: Riegler – Dober, Huber, Petrovic, Grasegger (89. Gschweidl) – Stec (73. Schagerl), Ambichl, Mader (65. Segovia), Dieng – Thürauer – Hartl

Gelbe Karten: Wostry

Die Besten: Wostry, Toth, Grozurek bzw. Huber, Dieng, Thürauer