ADMIRAL Bundesliga: Die spannendste Liga Europas!

Seit der letzten Bundesliga-Runde liegen zwischen Spitzenreiter Red Bull Salzburg und dem Siebtplatzierten Wolfsberger AC gerade einmal vier Punkte. Sky Sport hat die Tabellensituationen in ganz Europa verglichen – mit einem eindeutigen Ergebnis: Keine Liga ist aktuell spannender als die österreichische Bundesliga.

Im internationalen Vergleich ist die Knappheit im Spitzenfeld aktuell außergewöhnlich. Betrachtet man den Punkteabstand zwischen Platz eins und sieben im Vergleich zu allen anderen europäischen Ligen, ergibt sich ein klares Bild: Nirgends ist der Kampf um die vorderen Plätze momentan so eng wie in Österreich.

Hinweis zur Statistik:
Um die Ligen vergleichbar zu machen, wurde die Punkteausbeute pro Spiel (nach Verlustpunkten) berechnet. Eine Differenz von 1 bedeutet, dass der Erstplatzierte pro Partie im Schnitt einen Punkt mehr holt als der jeweilige Siebtplatzierte. Die österreichische Bundesliga hat aktuell eine Differenz von 0.29.

Historischer Vergleich

Auch im historischen Rückblick sticht die aktuelle Saison heraus. In allen bisherigen Jahren seit der Einführung der 12er-Liga betrug der Vorsprung des Tabellenführers auf den Siebten nach 14 Runden mindestens 11 Punkte, oft sogar deutlich mehr. In dieser Saison sind es hingegen lediglich vier Punkte. Auch der Abstand zum letztplatzierten war noch nie so gering. Aktuell hat Red Bull Salzburg gerade einmal 15 Punkte Vorsprung auf Blau-Weiß Linz.

Ein wesentlicher Faktor für diese ungewöhnliche Ausgeglichenheit ist die Inkonstanz der Spitzenteams. Seit der Saison 2018/19 hatte der Tabellenführer nach 14. Runden nie so wenige Punkte gesammelt wie Salzburg heuer (25). Sinnbildlich dafür steht die jüngste Runde, in der alle Teams aus den Plätzen 1. bis 4. gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte verloren. Es wirkt, als könne aktuell tatsächlich jeder jeden schlagen.

Endspurt bis zur Winterpause

Bis zur Winterpause stehen noch drei Spieltage an. Auf dem Papier hat Tabellenführer Salzburg das leichteste Restprogramm, da alle kommenden Gegner derzeit in der unteren Tabellenhälfte klassiert sind. Ein Spiel mehr zu bestreiten haben Sturm Graz und die WSG Tirol, welche am 3. Dezember das Nachtragsspiel der vierten Runde austragen.

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Bild : GEPA