Affengruber vor LaLiga-Aufstieg: „Wäre ein Ausrufezeichen“

David Affengruber verließ Österreich im vergangenen Sommer in Richtung Spanien. Der Wechsel zum Zweitligisten FC Elche kam durchaus überraschend. Der Verteidiger gewann mit Sturm Graz das Double und gehörte bei den Steirern zum Stammpersonal.

Ein knappes halbes Jahr später steht der 24-Jährige mit seinem Verein vor dem Aufstieg in die höchste Spielklasse Spaniens. In der Innenverteidigung der „Franjiverdes“ ist Affengruber gesetzt und stand seit seiner Ankunft in allen Ligapartien auf dem Platz.

Aufstieg als Empfehlung fürs Nationalteam? „Wäre schon ein Ausrufezeichen“

„Hoffentlich schaffen wir den Aufstieg, wir sind auf einem guten Weg“, so der gebürtige Niederösterreicher. Nach 35 von 42 Spieltagen liegt Elche auf Platz eins der Tabelle, in den letzten sechs Spielen gelangen der Affengruber-Elf fünf Siege und ein Remis – die Form stimmt bei den Südspaniern.

„Nächstes Jahr in der LaLiga zu spielen wäre schon ein Ausrufezeichen“, meinte der Defensivspieler gegenüber Sky. Im Falle eines Aufstiegs würde Affengruber mit seinem Verein u.a. auf Real Madrid, den FC Barcelona oder Atletico Madrid treffen.

Dann könnte er sich ernsthaft fürs Nationalteam empfehlen. „Für jeden jungen Fußballer ist es der Traum, für das eigene Land zu spielen. Diesen Traum habe ich noch nicht aufgegeben“, sagte Affengruber, dessen Vertrag noch bis 2026 läuft.

Affengruber über Kiteishvili: „Ein Unterschiedsspieler“

Auch seinen Ex-Verein Sturm Graz verfolgt der Innenverteidiger noch regelmäßig. Vor dem Bundesliga-Match gegen Blau-Weiß Linz (ab 14:00 Uhr live bei Sky – streame mit Sky X) lobte Affengruber vor allem seinen früheren Teamkameraden Otar Kiteishvili: „Er hat eine extreme Gewinnermentalität. Er ist ein Unterschiedsspieler.“

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(Red.)

Bild: Imago