Bildnummer: 05993169  Datum: 03.06.2010  Copyright: imago/Aleksandar Djorovic
Zemun, Training Cameroon - Adidas Jabulani world cup ball : PUBLICATIONxNOTxINxSER; Herren Fussball WM Vorbereitung Nationalteam Trainingslager Kamerun Training Einzelbild Zemun vdig xkg 2010 quer o0 Objekte Ball Ausrüster Wirtschaft Equipment Logo CAF Afrika Fussballverband

Image number 05993169 date 03 06 2010 Copyright imago Aleksandar Djorovic Zemun Training Cameroon adidas Jabulani World Cup Ball PUBLICATIONxNOTxINxSER men Football World Cup Preparations National team Training camps Cameroon Training Single Zemun Vdig xkg 2010 horizontal o0 Objects Ball Equipment Economy Equipment emblem CAF Africa Football Association

Afrikas Verband befürwortet WM im Zwei-Jahres-Rhythmus

via Sky Sport Austria

Der afrikanische Kontinentalverband CAF unterstützt die Pläne zur Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaften im kürzeren Zwei-Jahres-Rhythmus. Das teilte das CAF-Exekutivkomitee nach einer Sitzung am Wochenende in Rabat mit. Der Weltverband FIFA hatte im Mai eine entsprechende Machbarkeitsstudie für das Männer- und Frauen-Turnier auf den Weg gebracht, die aus Saudi-Arabien angeregt worden war. Im Anschluss hatten sich teils kontroverse Diskussionen entwickelt.

Vor allem die Europäische Fußball-Union ist gegen die Projektidee, die auch die EM-Endrunden betreffen würde. “Die Weltmeisterschaft kann aus tausend Gründen nicht alle zwei Jahre stattfinden”, hatte UEFA-Direktor Zvonimir Boban zuletzt im Interview der “Gazzetta dello Sport” gesagt. Aktuell finden Welt- und Europameisterschaften jeweils alle vier Jahre statt, versetzt um zwei Jahre. Auf die wegen Corona um ein Jahr verschobene und am 11. Juli beendete EM folgt 2022 die WM in Katar.

skyx-traumpass

In der CAF sind 54 bei der FIFA registrierte und stimmberechtigte Verbände vereint. Nur die UEFA (55) vereint mehr Nationalverbände, die bei einem FIFA-Kongress abstimmen dürfen.

Das Gedankenspiel, eines der wichtigsten Sportereignisse der Welt nicht mehr nur alle vier Jahre auszurichten, ist nicht neu und war bereits Ende 2018 vom südamerikanischen Kontinentalverband CONMEBOL aufgeworfen worden. Abzusehen sind allerdings große Probleme bei der Gestaltung des internationalen Spielkalenders.

(APA)

Bild: Imago