Ajax und Co. wollen CL-Millionen an Liga “spenden”

via Sky Sport Austria

Drei niederländische Top-Klubs wollen einen Teil ihrer Einnahmen aus dem internationalen Geschäft an die Liga geben – allerdings nicht ohne Haken.

Die Kluft zwischen reichen und armen Vereinen wird immer größer. Ein Grund sind die hohen Einnahmen aus den internationalen Wettbewerben – allen voran der Champions League.

Zumindest für die kleineren Klubs in der holländischen Eredivisie gibt es jetzt Grund zur Hoffnung.

Etwa zehn Millionen Euro pro Jahr

Die Spitzenklubs Ajax Amsterdam, PSV Eindhoven und Feyenoord Rotterdam wollen mindestens zehn Prozent ihres Umsatzes aus der Champions Leagueund Europa League an die Liga weitergeben. Dies berichtet das niederländische Algemeen Dagblad.

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Der Vorschlag des Trios: Das Fernsehgeld aus den europäischen Wettbewerben soll bis 2021 verteilt werden. Die AD schätzt, dass so rund zehn Millionen Euro (11.4 Millionen Franken) pro Jahr zusammen kommen würden.

Es gibt auch einen Haken

Aber das Trio stellt auch Forderungen: So solle der Kunstrasen in der Liga abgeschafft werden.

Zudem solle die Eredivisie neu strukturiert werden. Damit die Topteams öfter gegeneinander spielen können, sollen Play-Offs eingeführt, sowie die Anzahl der Clubs von 18 auf 16 reduziert werden.

Beitragsbild: Gettyimages