Alcaraz folgt Djokovic ins Viertelfinale – Tsitsipas scheitert an Eubanks

Der Weltranglistenerste Carlos Alcaraz hat bei den 136. All England Champions als letzter Spieler das Viertelfinale erreicht.

Der 20 Jahre alte topgesetzte Spanier besiegte Matteo Berrettini aus Italien 3:6, 6:3, 6:3, 6:3.

Traumschlag! Alcaraz bringt Centre Court zum Kochen

Alcaraz trifft nun auf Holger Rune aus Dänemark, der den Bulgaren Grigor Dimitrow 3:6, 7:6 (8:6), 7:6 (7:4), 6:3 besiegte.

Djokovic müht sich gegen Aufschlagriese Hurkacz

Titelverteidiger Djokovic hatte deutlich mehr Mühe. In einem Match über zwei Tage bezwang der Serbe den aufschlagstarken Polen Hubert Hurkacz 7:6 (8:6), 7:6 (8:6), 5:7, 6:4.

Nach 3:06 Stunden Spielzeit nutzte Djokovic seinen ersten Matchball zu seinem 33. Sieg in Serie in Wimbledon. Er trifft nun auf den Russen Andrej Rublew.

Tsitsipas in fünf Sätzen raus

Das überraschende Aus kam hingegen für Stefanos Tsitsipas, der Christopher Eubanks in fünf Sätzen unterlag. Mit dem als Nummer fünf gesetzten Tsitsipas ist nach Casper Ruud (ATP 4) der zweite Spieler aus den Top Acht bei den Männern ausgeschieden.

Der griechische Erstrunden-Bezwinger des Niederösterreichers Dominic Thiem, der in Wimbledon noch nie über das Achtelfinale hinausgekommen war, unterlag dem 27-jährigen Eubanks nach 2:1-Satzführung mit 6:3,6:7(4),6:3,4:6,4:6.

Medvedev und Rybakina profitieren von Aufgaben

Titelverteidigerin Jelena Rybakina sowie der Russe Daniil Medwedew profitierten in ihren Achtelfinal-Duellen von Aufgaben.

Medwedew lag gegen Jiri Lehecka bereits mit 6:4,6:2 in Führung, ehe der Tscheche aufgrund einer Verletzung am Fuß aufgeben musste. Der an Nummer drei gesetzte Russe steht damit erstmals im Viertelfinale des Rasen-Klassikers.

Die 24-jährige Rybakina führte gegen Beatriz Haddad Maia mit 4:1, als die Brasilianerin wegen Hüftproblemen nicht mehr weiterspielen konnte. Im Viertelfinale trifft die Belarussin auf Keys.

Kvitova chancenlos gegen Jabeur

Unerwartet, vor allem in dieser Deutlichkeit, kam ein 6:0,6:3-Erfolg von Ons Jabeur (Nr. 6) gegen Petra Kvitova (9).

Die Tunesierin Jabeur ist zwar Vorjahresfinalistin, von der zweifachen tschechischen Wimbledonsiegerin wurde aber mehr Gegenwehr erwartet. Kvitova erwischte aber einen sehr schlechten Tag.

Erfolgslauf beendet: 16-jährige Andrejewa im Achtelfinale ausgeschieden

(APA).

Beitragsbild: Imago.