Alfred Tatar über Rapid: „Das Prunkstück ist die Offensive“

via Sky Sport Austria
  • Marc Janko: „Rapid war heute bärenstark“
  • Dietmar Kühbauer: „Wir dürfen nicht in Superlativen sprechen“
  • Thomas Murg: „Wir haben in der Höhe verdient gewonnen“
  • Dominik Thalhammer. „Wir hatten heute nicht die Möglichkeiten, zurückzukommen“

SK Rapid Wien schlägt LASK mit 3:0. Die Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

SK Rapid Wien – LASK 3:0 (2:0)
Schiedsrichter: Markus Hameter

Dietmar Kühbauer (Trainer SK Rapid Wien):
…über das Spiel: „Wer mich kennt, weiß genau, dass es ein Spiel war, das top war, aber wir wissen ganz genau, dass unsere Kadersituation nicht die beste ist, im Sinne von einer Breite. Die Spieler haben heute top gespielt, aber ich weiß ganz genau, dass Salzburg noch immer die erste Adresse in Österreich ist. Aber wir machen das sehr gut. Wir dürfen nicht in Superlativen sprechen. Sie wollten das Spiel heute unbedingt gewinnen, haben Bälle gut gespielt und gekämpft und jeder Einzelspieler hat heute seine Leistung so abgerufen, wie man es braucht gegen den LASK – und noch mehr.“

…über Ercan Kara: „Ich tue mir schwer, Spieler zu loben, aber ich glaube, wie sich Erci entwickelt hat, seit er von Horn gekommen ist, das tut fast weh, im positiven Sinn. Er ist so geil darauf, noch ein Tor zu schießen und das war dann die Belohnung für seine Topleistung.“

…über Taxiarchis Fountas: „Ich glaube, dass man die eine oder andere Möglichkeit besser hätte ausspielen können, da gehört nicht nur Taxi dazu.“

…über die bisherige Saisonbilanz: „Wenn wir zehn Punkte gesagt hätten, hätten wir es genommen. Ich bin aber mehr erfreut über die Art und Weise, wie wir es geschafft haben, diese zehn Punkte zu erringen.“

Thomas Murg (SK Rapid Wien):
…über das Spiel: „Vor allem in der ersten Halbzeit war das richtig gut von uns, wir waren sehr giftig. Wir sind ruhig geblieben am Ball und haben Tore gemacht und 2:0 geführt. In der zweiten Halbzeit ist der LASK dann ein bisschen giftiger geworden und dann haben wir wieder das Spiel unter Kontrolle gebracht und über 90 Minuten war es ein hochverdienter Sieg. LASK ist ein anderer Gradmesser und wir haben in der Höhe verdient gewonnen. Ich denke, dass wir eine gute Mischung auf dem Platz gehabt haben heute.“

Dominik Thalhammer (Trainer LASK):
…über das Spiel: „Wir haben sehr schlecht ins Spiel gefunden, waren nach 20 Minuten 2:0 hinten und hatten heute nicht die Möglichkeiten, zurückzukommen. Uns fehlten die Intensitäten, wir haben die Räume nicht gut geschlossen und waren nicht kompakt genug. Wir haben nicht ganz das gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Hatten keinen Mut und kein Vertrauen, im Ball klarer zu spielen. Das war ein Teufelskreis. Rapid war heute ein sehr starker Gegner und wir wussten, dass sehr viele lange Bälle kommen und waren nicht in der Lage, diese zu verteidigen. Wir dürfen so eine erste Halbzeit nicht spielen und das ist auch nicht unser Anspruch, aber wir dürfen nicht vergessen, was wir geleistet haben.“

…über den Ausfall von Gernot Trauner: „Das hat man natürlich schon sehr stark gespürt, weil er Kopfballduelle sehr gut verteidigt. Aber so war die Situation und wir haben die Situation nicht gut gelöst.“

Marc Janko (Sky Experte):
…zur Leistung von SK Rapid Wien: „Rapid war heute bärenstark. Lasst uns die Bäume nicht zu hoch wachsen in Hütteldorf. Es war heute eines der besten Spiele, die ich in den letzten Monaten von Rapid gesehen habe, aber warten wir ab, ob das nächste Woche auch so der Fall sein wird.“

…zur momentanen Situation bei LASK: „Man muss nicht alles schwarzmalen. Dass irgendwann einmal eine Niederlage daherkommt, ist keine große Überraschung. Wichtig wird sein, wie man sich auf den nächsten Gegner einstellt.“

Alfred Tatar (Sky Experte):
…über die Entwicklung bei SK Rapid Wien: „Kühbauer ist gekommen, um etwas zu verändern, also den Abstand zu Salzburg zu verkürzen. Heute sehen wir, dass man in der Lage ist, flexibel zu spielen. Die Defensive ist extrem kompakt, das Prunkstück ist momentan allerdings die Offensive. Man hat Leute, die jedem Klub in Österreich gefährlich werden können. Didi Kühbauer hat eine Handschrift und die ist grün-weiß.“