GROEDIG,AUSTRIA,20.OCT.15 - SOCCER - Sky Go Erste Liga, FC Liefering vs FC Wacker Innsbruck. Image shows the rejoicing of Christoph Freitag and Armin Hamzic (Wacker). Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Alle ausstehenden Stimmen zur 14. Runde der Sky Go Ersten Liga

via Sky Sport Austria
  • Rene Gartler: „Ich glaube wir sind verdient als Sieger vom Platz gegangen.“
  • Alfred Tatar: „Wenn man dieses Niveau hält, dann ist Innsbruck ein großer Kandidat für den Meistertitel.“
  • Danijel Prskalo: „Ein Punkt ist eigentlich zu wenig in unserer Situation.“

 

Wien, 20. Oktober 2015. Alle ausstehenden Stimmen zur 14. Runde der Sky Go Ersten Liga exklusiv von Sky Sport Austria.

 

0:1 (0:0)
Schiedsrichter: Dieter Muckenhammer

(Trainer )
…über das Spiel: „Wenn man so spät das 0:1 bekommt und  dann verliert ist das bitter. Wir sind in der Defensive sehr kompakt gestanden. Wir waren im Laufe des Spiels die aktivere Mannschaft, ohne uns zwingende Torchancen herauszuarbeiten. Umso bitterer ist es dann so in der letzten Szene zu verlieren. Auf die erste Halbzeit können wir stolz sein. Aber unter dem Strich haben wir 0:1 verloren und vom Ergebnis her können wir auf nichts stolz sein.“

…über den Elfmeter: Es ist natürlich ein klarer Elfmeter. Diadie Samassekou spielt zwar den Ball, trifft aber auch den Gegenspieler ganz klar. Da muss er lernen. So geht man in der Situation nicht hin.“

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…über das Spiel: „Es war heute eine ganz schwierige Partie – das ganze Umfeld, der Boden, sehr aggressive Gäste. Ganz wichtig, dass wir hier als Sieger vom Platz gehen. Wir wollten den Sieg heute unbedingt mitnehmen. Was der LASK oder St. Pölten macht, können wir sowieso nicht beeinflussen. Wir müssen auf uns schauen und das haben wir heute gemacht.“

…über seinen verwandelten Elfmeter: „Ich habe mich nur auf den einen Schuss konzentriert. Den hab ich sehr trocken gemacht. Es war kein Gedanke da, an treffen oder nicht treffen.“

(Trainer )
…über das Spiel: „Ich bin natürlich stolz, dass wir heute einen Dreier davongetragen haben. Das Spiel war sehr von Taktik geprägt. Wir haben auf Grund der Personalsituation uns vorgenommen sehr kompakt zu spielen. Wir wollten nicht unbedingt den großen Spielanteil haben. Wenn man es genau nimmt, hat Liefering keine einzige Torchance gehabt. Wir haben natürlich auch nicht eine Serie an Chancen gehabt. Das es auswärts so wunderbar läuft und wir in der 92. Minute zum genau richtigen Zeitpunkt das Tor machen ist einerseits glücklich, aber auch nicht ganz unverdient. Solche Geburtstagsgeschenke sind am schönsten. Mich macht es natürlich stolz, dass wir in der Fremde 21 Punkte in Folge geholt haben.“

…über die Spielpause für den LASK Linz: „Natürlich ist es ein Vorteil. Die ganze Misere von Austria Salzburg trifft mich einerseits, weil ich dort eine sehr schöne Zeit gehabt habe. Deshalb leide ich dort auch mit den Leuten, die betroffen sind. Aber andererseits kommt es auch zu einer ganz klaren Wettbewerbsverzerrung.“

…über die Personalsituation: „Morgen werden wir sehen, wer aus dem Krankenbett hinaus krabbelt. Wir werden sehen, wer am Freitag bereit ist in den Bus nach Lustenau mit einzusteigen.“

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…über Wacker Innsbruck: „In Innsbruck, da hängt der Himmel voller Geigen. Sieben Siege in Folge, wer macht das? Vielleicht Bayern München in Deutschland. Innsbruck ist in dieser Liga auf einem sehr hohen Niveau. Wenn man dieses Niveau hält, dann ist Innsbruck ein großer Kandidat für den Meistertitel.“

…über den Elfmeter: „In so einer Situation attackiert man nicht in dieser Form. Das ist fahrlässig und nicht reif für den Profifußball. Er hätte ohne weiteres den Gegenspieler mit dem Körper abdrängen können, so dass nichts passiert. Dieses Tackling war heller Wahnsinn.“


2:1 (0:0)
Schiedsrichter: Alan Kijas     

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…über das Spiel: „Der Dreier ist natürlich wichtig für uns, wie jeder andere Dreier auch. Es war ein sehr umkämpftes Spiel. Ich glaube, wir sind verdient als Sieger vom Platz gegangen.“

…über den Torschützen des 2:0: „Es ist sehr schnell gegangen. Der Ball wurde abgefälscht, ich weiß nicht, ob er von mir auch noch abgefälscht worden ist. Ich glaube vorm Fernseher kann man das besser sehen.“

(Trainer )
…über das Spiel: „Der heutige Sieg war für uns eine große Erleichterung. Nach dem 1:0 ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen und wir waren plötzlich präsenter und viel aktiver. Das ist dem geschuldet, dass wir die letzten Spiele nicht gewinnen konnten. Auf Grund der zweiten Halbzeit in der wir wirklich Dampf gemacht und ganz wenig zugelassen haben, war es ein verdienter Sieg. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber umso schöner ist es jetzt.“

…über den Schiedsrichter und die Rote Karte: „Ich habe es im Spiel nicht mitbekommen. Ich habe nichts feststellen können, was eine rote Karte rechtfertigen würde. Daher kann ich es nicht beurteilen. Es war sicherlich nicht spielentscheidend, weil es mit dem Schlusspfiff passiert ist. Wir haben lauter Adleraugen an den Seitenlinien. Heute waren es völlig richtige und schwierige Abseitsentscheidungen. Gratulation an den Linienrichter.“

…über die verschobene Partie gegen Austria Salzburg: „Wir nehmen es so wie es ist. Wir haben immer kooperiert, mit der Liga und mit Austria Salzburg. Das ist für den gesamten österreichischen Fußball momentan die beste Lösung. Damit ist es für uns abgehakt. Es ist auch ganz gut, da wir ein paar Wehwehchen haben.“

(Trainer )
…über die Rote Karte gegen Ende der Partie: „Es war ein gefährliches Spiel von Reiter. Der Schuldige bekommt eine Gelbe und der andere bekommt Rot.“

…über das Spiel: „Wir waren 90 Minuten nicht schlechter als der Gegner. Ich hoffe, dass am Freitag ein anderer Schiedsrichter kommt.“

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…über seinen Platzverweis: „Ich berühre ihn leicht, aber schlage ja nicht nach. Das hat er auch gerade in der Kabine bestätigt. Er ist zu mir gekommen und hat gesagt, dass es überhaupt nichts war. Wo soll ich meine Hand hintun. Ich denke, dass es eine klare Fehlentscheidung war. Der Schiedsrichter hat mir gesagt, es war eine Tätlichkeit. Ich habe den Schiedsrichter nicht beleidigt.“

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…über LASK Linz: „Tatsache ist, Fußball wird nicht nur mit einem Ball, sondern vor allem im Erleben gespielt. Wenn man Erfolgserlebnisse hat beflügelt das und wenn man Misserfolge hat, hemmt das. Beim LASK war das eben der Fall. Nach dem ersten Tor ist eine Last von den Spielern gefallen und sie waren viel befreiter und lockerer unterwegs. Es sei dem LASK gegönnt.“

…über die Rote Karte: „Die gelbe Karte für Reiter ist berechtigt. Dann wurde offensichtlich eine Handbewegung interpretiert. Er trifft beim zweiten Mal den Kopf des Gegenspielers. Womöglich hat dies der Assistent als Tätlichkeit interpretiert. Ich denke, dass ist der Physik geschuldet, nämlich der Fliehkräfte.“

 

1:1 (0:1)
Schiedsrichter: Sebastian Gishamer

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…über das Spiel: „Die erste Halbzeit war nicht so berauschend. In der zweiten haben wir einfach Gas gegeben. Der Trainer wurde in der Halbzeit auch laut in der Kabine und hat mir Anweisungen gegeben, dass ich vorne stehenbleiben und in die Tiefe gehen soll. Das habe ich gemacht.“

(Trainer )
…über das Spiel: „Ich stelle mir den Spielverlauf wirklich anders vor, als in den ersten vier Spielminuten den ersten Gegentreffer zu kassieren. Da kann man den Spielplan mehr oder weniger vergessen. Wir machen es uns leider manchmal selber schwer. Die Mannschaft hat es vielleicht verdient, dass man nicht zu hart mit ihr umgeht, da wir zuletzt drei gute Spiele gemacht und zu null gespielt haben. Sie haben selber das Herz in die Hand genommen und es zum Teil ausgebügelt.“

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…über das Spiel: „Wir haben es verabsäumt in der zweiten Halbzeit so wie in der ersten Halbzeit weiter zu spielen. Deshalb haben wir auch das blöde 1:1 kassiert. Das ist wirklich enttäuschend heute.“

(Trainer )
…über das Spiel: „Wir haben taktisch sehr diszipliniert gespielt und sind auch 1:0 in Führung gegangen. Wir haben auch bis zum Gegentor keine einzige Torchance zugelassen. Ich glaube, dass es ein Foul vorher war an Domagoj Beslic und dann bekommen wir halt einen Konter. Das ist natürlich bitter. Es ist schade, damit haben wir uns die ganze gute Partie zunichtegemacht.“

 

2:2 (0:1)
Schiedsrichter: Markus Katona

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…über das Spiel: „Ich glaube, dass wir in der zweiten Halbzeit ein komplett anderes Gesicht gezeigt haben. Ich denke, dass wir uns die drei Punkte verdient hätten.“

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„Ein Punkt ist eigentlich zu wenig in unserer Situation. Aber wir müssen daran arbeiten und ich bin guter Dinge, dass wir im nächsten Spiel drei Punkte holen werden.“

(Interimstrainer )
…über das Spiel: „Ich bin der Meinung, dass auch die erste Halbzeit nicht so schlecht war. Wir haben zu wenig geschaut, dass wir zum Tor kommen und die Aktionen auch abschließen. In der Halbzeit war es auch von den Spielern ein wenig lauter. Die zweite Halbzeit sind wir mit der richtigen Einstellung ran gegangen. Die Mannschaft hat bis zum Schluss nicht aufgegeben.“

(Sportkoordinator )
…zur Halbzeit über die aktuelle Situation: „Wir sind es gegenüber den Zuschauern schuldig immer wieder die beste Leistung abzurufen. Unsere Situation mit nur einem Punkt ist psychologisch nur ganz schwer zu verarbeiten. Wir sind letzter, wir können nur noch positiv überraschen. Ein Punkt ist wie eine Niederlage“

…über die Zukunftspläne: „Wir werden gefühlsmäßig mit zwei Plänen agieren. Wir werden auf keinen Fall die zweite Liga nicht richtig durchspielen. Wir werden bis zum letzten Spiel voll konzentriert sein und alles geben. Wir wollen eine charaktervolle Mannschaft für die neue Saison aufbauen. Ich bin guten Mutes. So eine Serie wird auch einmal vorbei sein und es müssen auch bessere Zeiten kommen. Man muss auf den Punkt Hoffnung setzen. Aber ich glaube auch die Möglichkeiten die der Verein geschaffen hat sind sehr gut. Uns fehlt nur noch das Erfolgserlebnis.“

…über Neuzugänge: „Wir müssen uns auf jeden Fall verstärken. Wir haben Gott sei Dank mit dem Nachwuchs ein sehr gutes Fundament. Wir haben wirklich Talente. Wir brauchen eine kompakte Einheit. Der ganze Club muss versuchen bis zum Winter auch finanziell etwas auf die Beine zu stellen. Sollten wir tatsächlich absteigen schon für die Zukunft in der Regionalliga.“

…über die Kooperation mit der Wiener Austria: „An und für sich müsste mehr kommen von der Wiener Austria. So wie es jetzt ist, ist es nicht ideal.“

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…über das Spiel: „Das Positive ist, dass wir einen Punkt geholt haben. Aber wir haben uns viel mehr ausgerechnet und vorgenommen. In der ersten Halbzeit haben wir das richtig gut umgesetzt. Leider haben wir in der zweiten Halbzeit komplett aufgehört zum Fußballspielen und haben keinen Zugriff mehr aufs Spiel bekommen. Wir waren eher ein Begleitservice und nicht mehr aggressiv. So kann man natürlich auch nicht beim FAC gewinnen.“

(Trainer )
…über das Spiel: „Wenn man hier zwei Mal führt, dann darf man nicht zwei Punkte liegen lassen. Deswegen bin ich sehr enttäuscht wie die Mannschaft die letzte Hälfte der zweiten Halbzeit gespielt hat. Solche einfache Fehler wie bei den Gegentoren darf man nicht machen.“

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…über den Floridsdorfer AC: „Ich frage mich, wie arbeitet man an der Chancenverwertung. Danijel Prskalo hat es auf dem Fuß gehabt. Qualität? Im Training kann man nicht an der Chancenverwertung arbeiten.“