SALZBURG,AUSTRIA,04.MAR.16 - SOCCER - Sky Go Erste Liga, SV Austria Salzburg vs SC Wiener Neustadt. Image shows Andreas Schicker (Wr. Neustadt). Photo: GEPA pictures/ Harald Steiner

Alle Stimmen zur 21. Runde der Sky Go Ersten Liga

via Sky Sport Austria
  • Andreas Schicker über sein Comeback: “Ich will einfach wieder normal Fußball spielen”
  • Pavao Pervan: “Wir verzeihen den Fans diesen Fehler”
  • Martin Scherb: “Wer das Leben liebt, der liebt die Sky Go Erste Liga”


Wien, 4. März 2016.
Alle Stimmen zur 21. Runde der Sky Go Ersten Liga bei Sky Sport Austria.

 

KSV 1919 – FC Liefering 2:1 (1:1)

Schiedsrichter: Walter Altmann

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…über das Spiel: „Die Partie war heute auf des Messers Schneide, hüben wie drüben wäre ein Sieg drin gewesen und wir haben mit einem Lucky Punch Gott sei Dank den Dreier geholt.“

 

(Trainer ):

…über das Spiel: „Es gibt im Fußball nichts Schöneres als einen Siegestreffer in der letzten Minute. Ich hatte schon geglaubt, dass der Ball wieder rausspringt, das hätte noch dazu gepasst. Es war von beiden Mannschaften ein gutes Spiel, jeder hat nach vorne gespielt und ich hoffe, dass uns das Glück noch ein bisschen treu bleibt.“

 

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…über das Spiel: „Das war eine Niederlage, die sehr bitter ist, aber ich denke es ist nicht unverdient. Wir waren nicht die bessere Mannschaft und Kapfenberg hat sich das hart erarbeitet.“

 

(Trainer ):

…über das Spiel: „Sie haben in der 92. Minute das Tor gemacht, man hat gemerkt, dass sie wollen. Ich will meinen Jungs den Willen auch nicht unbedingt absprechen, aber Kapfenberg wollte das. Wir hatten in der letzten Situation den Eckball, aber ich hatte nicht zwingend das Gefühl, dass jeder daran glaubt das wir noch ein Tor machen und dann passiert genau das Gegenteil.“

 

SK Austria Klagenfurt – FAC Wien 1:2 (1:2)

Schiedsrichter: Alan Kijas

(Trainer SK Austria Klagenfurt):

…über das Spiel: „Heute hat die cleverere Mannschaft gewonnen. Sie haben viele taktische Fouls gemacht, haben unseren Spielrhythmus gebrochen und da muss man dem FAC ein Kompliment machen, sie waren heute einfach cleverer.“

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…über das Spiel: „Wir haben uns einfach sehr viel vorgenommen, auch die ganze Woche sehr gut trainiert, auch die Abschlüsse, damit wir einfach torgeiler werden, in die Box reinkommen und die Abschlüsse suchen. So haben wir uns heute auch belohnt.“

 

(Trainer ):

…über das Spiel: „Ich bin überglücklich über den Sieg auswärts. Das war ein schwer verdienter Sieg, die Jungs haben bis zum Schluss alles gegeben. Ich bin nicht überrascht über den Sieg, wir leisten sehr viel Arbeit Woche für Woche und das muss einmal belohnt werden. Wir müssen es im Spiel halt rüber bringen und das ist uns heute gelungen.“

 

(Co-Trainer ):

…über das Spiel: „Wir sind genauso ein ernstzunehmender Gegner wie alle anderen auch. Wir wollen uns noch steigern, wir wollen noch Spiele gewinnen. Wir sind nicht da um die Punkte abzuliefern, wir sind hier, weil wir eine starke Mannschaft haben und bis zum Sommer eine noch stärkere Mannschaft haben. Daran wird hart gearbeitet.“

 

SC Austria Lustenau – SKN St. Pölten 4:2 (1:1)

Schiedsrichter: Christian-Petru Ciochirca

(Trainer ):

…über das Spiel: „Ich bin stolz auf die Jungs, man darf nicht vergessen, dass wir nur drei Spieler über 30 Jahre haben. Ich bin stolz auf diese Jungs, auf ihre Mentalität und ihren Charakter, den sie jede Woche auf den Platz bringen, auch im Training. Das ist eine gute Zukunft für Austria Lustenau.“

…über die Mannschaft: „Ich habe nicht nur elf gute Spieler, sondern 18 oder 19 gute Spieler, die alle auf dem gleichen Niveau trainieren. Ich entscheide am Spieltag nur nach der Leistung und jeder, der auf der Bank oder Tribüne sitzt weiß, dass er bei mir spielt, wenn er gut trainiert. Die Mannschaft zieht auch mit und hat einen guten Charakter. Wir sind wirklich eine Familie, ich vergleiche Austria Lustenau immer mit Werder Bremen. Wir sind sehr familiär und das freut mich einfach.“

…über die Heimstärke: „Wir haben seit fünf oder sechs Spielen zuhause nicht mehr verloren. Wer Lustenau kennt, der weiß, dass er sich richtig vorbereiten muss, wenn er herkommt. Das haben wir heute gezeigt, aber es gibt auch noch viele Spiele hier in Lustenau.“

 

(Trainer ):

…über das Spiel: „Wenn man verliert, dann ist es nie ein schöner Abend. Wir haben uns vorgenommen aus den zwei schweren Auswärtsspielen vier Punkte zu machen, das ist uns nicht gelungen. Heute haben wir dem Gegner Geschenke gemacht, er hat uns zwar auch eines retour gegeben, aber mit einem unnötigen Elfmeter und einem Eigentor wird es schwierig und wenn man dazu nicht gut spielt, dann wird es schwer.“

…über die Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben zwei oder drei hochkarätige Torchancen gehabt, wenn man da etwas nützt, dann steigt auch das Selbstvertrauen. Aber die Gegentore waren natürlich indiskutabel, das kann so nicht passieren. Wir haken es ab, Lustenau hat verdient gewonnen und wir konzentrieren uns auf das Spiel gegen Innsbruck nächste Woche.“

…über die Bedeutung der Niederlage: „Es ist noch gar nichts passiert, wir waren im Herbst neun Punkte hinter Innsbruck und haben das noch aufgeholt. Es gibt noch viele Möglichkeiten diese Niederlage auszubessern. Wir dürfen nicht so leichte Tore zulassen und die wenigen Torchancen gehören auch besser genützt. Aber vom Gefühl her war Lustenau ein bisschen aggressiver, wollte den Sieg mehr wie wir und hat deswegen letztlich verdient gewonnen.“

 

(Sky Experte):

…über Lustenau: „Sie wollen die Heimstärke wieder bringen, jeder, der dort als Spieler, Trainer oder Zuschauer schon einmal war, weiß das es sehr schwer ist dort zu bestehen, wenn das Publikum dabei ist. Das hat man heute gesehen und auf dem Platz gemerkt. Momentan ist die Mannschaft eine Einheit, es funktioniert alles und der Teamgeist wird gelobt, aber das ist bei allen Mannschaften so, die erfolgreich sind. Spannend wird es, wenn es nicht so gut läuft.“

…über St. Pölten: „Sie haben heute zu viele Schüsse zugelassen, auch die teilweise doch schwerwiegenden Abwehrfehler haben unter anderem zu dieser Niederlage geführt, aber es wäre auch zu billig das nur auf die Abwehr zu schieben. Auch für Entlastung konnte heute kaum gesorgt werden, viele Bälle, die nach vorne gespielt wurden, waren postwendend wieder in der Gefahrenzone.“

…über die Lustenauer Chancen im Aufstiegsrennen: „Ich denke es ist zu früh etwas zu sagen. Sie haben jetzt zwei Mal gewonnen, die Leistungen waren in Ordnung, aber warten wir noch zwei Wochen, dann können wir sie immer noch als Aspiranten dazu zählen.“

 

SV Austria Salzburg – SC Wiener Neustadt 2:2 (1:1)

Schiedsrichter: Dominik Ouschan

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…über die Zukunft des Vereins: „Es hat nach der Verhandlung am Dienstag noch mehr Spaß gemacht heute, es war noch mehr Erleichterung dabei, dass wir spielen können. Ich hätte es mir bis zum Schluss nicht vorstellen können, wenn es aus gewesen wäre. Nicht für mich persönlich, dann höre ich halt zum Fußballspielen auf, aber für die Leute, die zehn Jahre alles aufgebaut haben. Ich habe eine Woche davor noch mit einem geredet, der dieses Jahr nicht in den Urlaub fliegt, sondern sein Geld für die Austria gespendet hat, damit es weitergeht. Wenn solche Leute dann bestraft worden wären nach der ganzen Aufbauarbeit, wegen ein paar Fehlern, die in kurzer Zeit gemacht wurden, das wäre so bitter gewesen. Darum ist die Erleichterung, das es weitergeht, riesengroß gewesen.“

 

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…über sein Comeback: „Ich habe relativ schnell in die Partie gefunden, in den ersten zehn Minuten vielleicht noch nicht so, aber dann war es eine sehr solide Partie, so wie man mich vor 1,5 Jahren noch kennt, den einen oder anderen Zweikampf gewonnen. Das war grundsolide. Ich kann vielleicht nicht mehr so weit einwerfen wie früher, aber das kann man alles taktisch lösen. Wenn man knapp zwei Jahre kein Pflichtspiel mehr im Profibereich hat, dann ist das natürlich ein besonderes Spiel und man ist ein bisschen angespannt. Aber sobald ich auf das Feld gerannt bin war das vorbei und ich habe mich auf meiner Position sehr wohlgefühlt, ich bin zufrieden. Das wurde jetzt von den Medien auch immer mehr gepusht und jetzt bin ich schon froh, dass es passiert ist. Ich will einfach wieder ganz normal Fußball spielen und die Aufregung wieder vorbei geht.“

 

(Trainer ):

…über das Spiel: „Austria Salzburg hat bewiesen, dass sie sportlich zurecht in der Liga sind und haben kämpferisch ein tolles Spiel gemacht, Ebenhofer war zehn Monate verletzt, kommt rein und schießt das Tor, aber über allem steht für mich das unglaubliche Comeback von Schicker. Nicht nur das er gespielt hat, sondern wie er gespielt hat war für mich überragend.“

…über das Comeback von Schicker: „Es war sehr emotional, es ist jetzt auch Druck weg. Ich habe ja gespürt, dass wir wirklich knapp davor sind, das man das guten Gewissens tun kann und dann habe ich versucht den richtigen Moment abzuwarten und der war heute. Er hat ganz tolle 45 Minuten gespielt, er hat sehr viele tolle Zweikämpfe gewonnen und hat seine Cleverness an den Tag gelegt. Das war für mich absolut gelungen.“

 

(Sky Experte):

…über die Folgen der Causa Austria Salzburg: „Ich denke der Verein wird seine Lehren ganz sicher schon gezogen haben, inwieweit die Liga das kann ist schwer zu beurteilen. Das Lizenzierungsverfahren ist in Ordnung, aber wenn ein Verein mehr Geld ausgibt als er zur Verfügung hat, dann kann die Liga auch nichts machen. Es wäre natürlich schön, wenn solche Sachen in Zukunft nicht mehr passieren, aber für alle Traditionsvereine ist es eine Warnung, dass man die Euphorie, die um den Verein herrscht, erst einmal ausnutzt, indem man eine gesunde wirtschaftliche Basis schafft.“

…über die Rückkehr von Andreas Schicker in den Profifußball: „Niemand kann sich wirklich in ihn hineinversetzen, was in den letzten Jahren und Monaten bei ihm passiert ist. Aber es freut mich unheimlich, dass er nach so einem schweren Unfall wieder die Kraft hat in den Profibetrieb einzusteigen. Das zeigt auch, dass der Sport immer wieder Chancen gibt und es ist ihm zu vergönnen. Günter Kreissl wird ihn natürlich nicht spielen lassen, weil er ein Quotenspieler ist, sondern weil er Leistung bringt. Die Werte waren absolut in Ordnung, die würden sich einige Verteidiger in dieser Liga wünschen.“

 

FC Wacker Innsbruck – LASK Linz 1:1 (1:0)

Schiedsrichter: Alexander Harkam

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…über seinen Erfolgslauf: „Das wird sich auch wieder ändern. Im Moment geht bei mir alles auf, aber sobald bei einem der Knoten platzt wird es auch für die anderen wieder funktionieren. Mir macht es Spaß Tore zu schießen, warum soll ich damit aufhören?“

 

(Trainer ):

…über das Spiel: „Wir müssen das jetzt so hinnehmen, wie es ist. Natürlich waren wir heute sehr knapp an einem Heimsieg dran, bis zur 92. Minute, aber das ist bei sechs Minuten Nachspielzeit nicht lang genug. Wir haben einen sehr hohen Aufwand betreiben müssen um im Spiel zu bleiben, in der ersten halben Stunde haben wir Schwierigkeiten gehabt den LASK zu kontrollieren, das hat sehr viel Substanz gekostet. Hinten raus haben wir die Körner nicht mehr gehabt, um dagegen zu halten und wenn man so einbricht, dann muss man mit dem X zufrieden sein, auch wenn es weh tut.“

…über Torjäger Pichlmann: „Auf ihn ist Verlass, er ist eiskalt und hat uns heute wieder in das Spiel zurückgebracht. Wir wissen, was wir an ihm haben und das er für uns ein sehr wertvoller Spieler ist. Er ist ein Mann für die entscheidenden Treffer, aber wir werden auch wieder Spiele sehen, in denen auch andere treffen. Man kann auf ihn zählen, wenn es eng wird, aber die anderen zehn haben auch für ihn arbeiten müssen, damit er in die Situation kommt. Wir gewinnen als Team, wir verlieren als Team und oft spielen wir zuhause unentschieden als Team.“

…über die Heimschwäche: „Der LASK ist nicht irgendwer und wenn man zuhause gegen den LASK einen Punkt macht, dann darf man auch nicht unzufrieden sein. Für den LASK stand sehr viel auf dem Spiel, deswegen muss man das auch akzeptieren, dass man gegen so eine Spitzenmannschaft nur einen Punkt holt. Sehr viel ärgerlicher sind andere Punkteverluste, die wir zuhause im Herbst erlitten haben. Aber das ist Schnee von gestern, wir bewegen uns im Jahr 2016 und wir müssen nach vorne schauen.“

(Spieler ):

…über das Spiel: „Wir haben uns viel vorgenommen und waren auch ganz klar die bessere Mannschaft, aber wie so oft in dieser Saison geht der Gegner mit wenigen Torchancen in Führung und wir müssen das dann wieder umdrehen. Das ist nicht leicht, besonders gegen so eine Innsbrucker Mannschaft, die ganz vorne steht und Thomas Pichlmann hat, der einen unglaublichen Lauf hat, das ist nicht nur ein Lauf, sondern auch Qualität. Aber wir müssen nur auf uns schauen, das Beste daraus machen und heute haben wir viel Selbstvertrauen gewinnen können und Moral bewiesen.“

…über die Offensivleistung: „Ich konzentriere mich auf das Defensive und hinterfrage mich in erster Linie selber, was ich besser hätte machen können. Die Tore schießen kann ich leider nicht, so gut bin ich nicht, da gibt es bessere. Wir können nichts anderes machen als dranbleiben im Training, im Training läuft es auch sehr gut. Wir müssen weitermachen, bis das Spiel wieder zu unseren Gunsten läuft.“

…über den Beschuss durch Leuchtraketen durch die eigenen Fans: „Das war ganz klar ein Aussetzer unserer Fans, nichtsdestotrotz muss man sagen, dass wir sehr dankbar sind für die Unterstützung. Gerade in der letzten Woche ist viel auf uns draufgehauen worden, manche Menschen, die eher auf unserer Seite sein sollten, haben den Anschein gemacht als würden sie nur darauf warten, dass es nicht gut läuft bei uns. Wir haben die richtige Antwort gegeben, haben zusammengehalten und das auf dem Platz gezeigt. Wir sind natürlich auch dankbar für all die Fans, die uns in dieser schweren Zeit unterstützt haben und nach Innsbruck mitgekommen sind. Wir sind sehr dankbar und verzeihen ihnen diesen Fehler.“

 

(Trainer ):

…über das Spiel: „Das Unentschieden ist hochverdient, wir hätten uns sogar den Sieg heute verdient gehabt. Natürlich ist es immer ein bisschen glücklich, wenn man in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielt, aber die Mannschaft hat bis zum Schluss nach vorne gespielt. Wir haben wieder etliche Chancen liegen gelassen, aber wir haben nicht aufgehört und haben uns nicht rausbringen lassen. Wir haben ganz wenig von Innsbruck zugelassen, man muss auch sehen mit welcher Viererkette wir gespielt haben mit vier jungen Burschen. Ich bin heute rundum zufrieden mit dem Auftritt, obwohl ich der Meinung bin, dass der Sieg verdient gewesen wäre.“

…über die Leistung der Mannschaft: „Die Mannschaft hat nie aufgehört nach vorne zu spielen, wir haben Innsbruck teilweise richtig reingedrängt in ihre Hälfte. Es ist anscheinend unser Los heuer, dass wir mit dem ersten Torschuss des Gegners in Rückstand geraten oder den Ausgleich bekommen und vorher haben wir schon drei oder vier richtige Hochkaräter gehabt. Das ist bis jetzt so, aber der Auftritt macht mir sehr viel Mut für die weiteren Spiele. Auch der Glaube dran und es ist auch kein Zufall, dass dann ein Wechselspieler zur Stelle ist. Mit dem Auftritt von uns bin ich hochzufrieden.“

…über die Fans: „Jeder, der mich kennt weiß das ich so etwas auf das schärfste verurteile. Das hat nichts mit Sport zu tun, das sind alles Menschen auf dem Platz und alles was verletzungsgefährdend ist hat nichts verloren in unserer Gesellschaft, nicht nur auf dem Fußballplatz. Das verurteile ich natürlich aufs schärfste.“

…über die Tabellensituation: „Wir brauchen nicht nach jeder Runde auf die Tabelle schauen. Man sieh es Woche für Woche an den Ergebnissen, es gibt viele Unentschieden und knappe Spiele. Man muss jede Woche seine Leistung abrufen, aber wenn wir so eine Leistung bringen werden wir noch viele Punkte holen und dann schauen wir was Ende Mai dabei herauskommt.“

 

(Vorstand Finanzen ):

…über das Verhalten der Fans: „Das geht gar nicht, wir distanzieren uns als Verein natürlich von solchen Aktionen. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Innsbrucker das letzte Mal das selbe aufgeführt haben, hier ist sehr viel Brisanz in der Partie, auch von den Fans. Sie müssen sich auf beiden Seiten einfach zurückhalten.“

…über mögliche Konsequenzen für den Verein: „Die Höhe der Geldstrafe legt immer die Bundesliga fest, nach Begutachtung aller Situationen und dem Tathergang und dann weiß man erst was auf den Verein zukommt. Aber es ist einfach ärgerlich und bringt dem Verein gar nichts.“

…über die Möglichkeiten eine Wiederholung zu verhindern: „Wir versuchen natürlich immer mit den Fans zu sprechen, aber das ist natürlich immer schwer bei so einem Spiel, bei dem die Emotionen dabei sind. Wir tun unser Bestes und ich glaube auch, dass unsere Fans beim nächsten Mal positiv vorangehen und das nicht mehr passiert.“

…über die Saisonziele: „Wir werden nicht ungeduldig, wir haben unserem Trainer einen Vierjahresvertrag gegeben. Ich sage es noch einmal und immer öfter: wir müssen nicht aufsteigen, wir wollen aufsteigen. Das will jeder, das will Innsbruck, das will St. Pölten. Aber wir müssen es nicht, wir haben Zeit und wir üben uns in Geduld.“

 

(Schiedsrichter):

…über die Spielunterbrechung: „In der 11. Spielminute kam ein Kommentar von meinen Assistenten via Headset zu mir kam das ein pyrotechnischer Rauchkörper sich im Torraum des Linzer Tors befindet. Dadurch, dass der Rauchkörper auch brennend war, war für uns die Sicherheit der Spieler nicht mehr gewährleistet. Darum gab es eine kurze Unterbrechung, eine Stadiondurchsage und die Veranlassung, dass der Gegenstand entfernt wird. Ich habe auch den Linzer Tormann gebeten, dass er die Fans beruhigen soll, das hat er auch getan und dafür bin ich sehr dankbar. Bedauerlicherweise haben die Zuschauer ihr Verhalten trotzdem nicht eingestellt, es fielen wieder Gegenstände auf das Spielfeld, woraufhin der Drei-Stufen-Plan zum Einsatz kam und ich mit beiden Mannschaften für circa 10 Minuten in die Kabine zurückgegangen bin.“

 

(Sky Experte):

…über die Fans des LASK: „In den sozialen Medien kursieren die Gerüchte, dass das für einen verstorbenen Fan war, aber dann verstehe ich nicht warum man in Richtung des eigenen Tormanns Bengalos wirft. Wir haben heute die gute Nachricht des Tages, dass Andreas Schicker nach seinem Unfall mit einem Böller, bei dem er seinen Unterarm verloren hat, wieder spielt und dann sehen wir solche Szenen. Da fehlt mir jegliches Verständnis.“

…über das Spiel: „Das Spiel war sehr interessant, über Phasen auch sehr gut und interessant anzuschauen, aber es hatte auch Leerläufe. Aber in Wahrheit ist am Ende des Tages nicht viel passiert.“

…über den LASK: „Die Leistung war sehr gut heute, sie hat mir viel besser gefallen als in Wiener Neustadt. Gerade in der Phase zum Ende des Spiels, in der der LASK dominant war und versucht hat ein Tor zu erzielen, ist mir der LASK so vorgekommen als ob sie den Glauben verloren hätten ein Tor zu erzielen, die letzte Konsequenz vor dem Tor war nicht mehr zu sehen. Deswegen glaube ich das der Treffer heute viel mehr wert sein kann als den einen Punkt, weil er den Glauben der Mannschaft an sich selbst zurück gegeben hat. Es war ein immens wichtiges Spiel für den LASK, speziell mit diesem Ausgang.“

…über Innsbruck: „Letzte Woche haben sie sich ein 1:0 schwer erkämpft in Wien, auch dort hätte man Unentschieden spielen können. Innsbruck muss jetzt natürlich schon aufpassen, obwohl der LASK nicht irgendwer ist. Aber sie brauchen jetzt mal wieder ein Spiel, in dem sie den Gegner dominieren, um das Selbstvertrauen wiederzufinden. Nur mit diesen Arbeitssiegen wird man sich nichts ins Ziel retten können. Ins Ziel retten kann man sich drei oder vier Runden vor Schluss, aber noch nicht zu dieser Phase der Meisterschaft.“

…über den Spieltag: „Die Sky Go Erste Liga war heute so, wie das Leben ist: es waren Enttäuschungen dabei, es waren nicht so schöne Sachen dabei, aber es waren auch viele positive Emotionen dabei. Wer das Leben liebt, der liebt die Sky Go Erste Liga.“