INNSBRUCK,AUSTRIA,22.APR.16 - SOCCER - Sky Go Erste Liga, FC Wacker Innsbruck vs Floridsdorfer AC. Image shows the rejoicing of Thomas Pichlmann (Wacker). Photo: GEPA pictures/ Andreas Pranter

Alle Stimmen zur 29. Runde der Sky Go Ersten Liga

via Sky Sport Austria
  • Thomas Pichlmann: “Wir leben noch”
  • Oliver Glasner: “Wir sind sehr gut gerüstet für Innsbruck”
  • Karl Daxbacher: “Heute war das Glück nicht auf unserer Seite”
  • Filip Dmitrovic: “Viele Spieler müssen sich hinterfragen”


Alle Stimmen zur 29. Runde der Sky Go Ersten Liga bei Sky Sport Austria.

LASK Linz – SC Wiener Neustadt 2:1 (2:1)

Schiedsrichter: Helmut Trattnig

(Trainer ):

…über das Spiel: „Zu Beginn waren wir sehr effektiv, dann haben wir einmal kurz geschlafen und damit macht man den Gegner wieder stark. Aber das ist egal, wichtig ist, dass wir gewonnen haben und Wiener Neustadt hat schon oft gezeigt, dass sie schwer zu spielen sind. Sie spielen einfach und schnörkellos, das zeichnet sie aus. Aber ich denke schon, dass der Sieg verdient ist.“

…über das kommende Spiel gegen Innsbruck: „Ich denke wir sind sehr gut gerüstet, wenn man sich die letzten Spiele anschaut. Wir haben unsere Serie fortgesetzt, das war der achte Heimsieg in Folge. Wir sind sehr gut gerüstet, jetzt gilt es alles zu tun, damit wir top regenerieren. Wir haben noch einige Fragezeichen, aber wir werden jetzt alles unternehmen, dass alle Spieler topfit sind und dann hoffe ich auf viele Zuschauer.“

(Trainer ):

…über das Spiel: „Mein Debüt war nicht so gut, wir haben verloren und das tut immer weh. Wir haben uns am Anfang zu wenig zugetraut, waren nicht aktiv genug, aber nach dem 2:0 sind wir immer besser ins Spiel gekommen. Meine Mannschaft hat sich dann auch mit zehn Leuten bemüht den Ausgleich zu machen, Hut ab vor meiner Mannschaft. Es tut ein bisschen weh, auch wenn Linz ein bisschen besser gewesen ist. Schade, ein Punkt war hier zu holen.“

(Sportdirektor ):

…über seinen Wechsel zu Sturm Graz zum 1. Mai: „Ich bin sehr froh darüber, dass es entschieden ist, die Entscheidungsphase ist immer die schwierigste. Es war nicht leicht Tag für Tag die volle Verantwortung in Wiener Neustadt zu tragen und gleichzeitig ein ganz reizvolles Angebot seriös zu recherchieren und eine Entscheidung zu treffen.“

…über seine neue Stelle: „Es gibt keine Garantien, aber ich bin zuversichtlich Erfolg zu haben, ich wurde positiv aufgenommen und habe große Sympathien für den Verein und die Fans. Ich kann von Beginn weg versuchen die Atmosphäre zu unterstützen, die Mannschaft ist gut unterwegs, hat drei Mal am Stück gewonnen. Meine Hauptaufgabe ist die Kaderzusammenstellung, gemeinsam mit dem Trainer nach den Vorgaben des Vorstands. Mediator werde ich hoffentlich nicht so oft sein müssen, weil alle an einem Strang ziehen.“

…über die Kaderplanung bei Sturm Graz: „Es wurde gut vorgearbeitet, es gibt viele Spieler, die Vertrag haben, es gibt etliche Optionsentscheidungen zu treffen. Es ist nicht so wie letztes Jahr, dass ich eine neue Mannschaft aufbauen muss, es ist ein sehr guter Stamm da und den gilt es jetzt weiter zu verfeinern, die richtigen Spieler für die offenen Positionen zu finden.“

(Sky Experte):

…über einen möglichen Elfmeter für Wiener Neustadt: „Der Verteidiger verschätzt sich, plötzlich taucht ein Gegenspieler auf, er möchte den Ball wegschlagen, aber trifft ihn am Oberschenkel. Das war für mich ein ganz klares Foulspiel und hätte durchaus Elfmeter geben können.“

…über Wiener Neustadt: „Als Günter Kreissl die Mannschaft zusammengestellt hat, hat er schon gesagt, dass die Mannschaft auch vorne mitspielen kann. Nur hat dieser Negativlauf zu Beginn dem Ganzen schnell den Wind aus den Segeln genommen. Jetzt werden sie versuchen die Saison ordentlich auslaufen zu lassen, aber dann kommt erst die Königsaufgabe: ein neues Team für die neue Saison zu basteln und das wird sicher schwer genug, wenn man finanziell nicht auf Rosen gebettet ist.“

SC Austria Lustenau – KSV 1919 2:2 (1:1)

Schiedsrichter: Christopher Jäger

(Trainer ):

…über seine Mannschaft: „Was mich beeindruckt ist der Charakter meiner Mannschaft, ich mag solche Fußballer, die bis zur letzten Minute nicht aufgeben. Kapfenberg ist eine sehr gute Mannschaft, sie hatten viel vom Spiel, aber wir waren gefährlich. Wir hätten das 2:0 machen müssen, das hätte es uns einfacher gemacht. Aber Hut ab vor der gesamten Mannschaft, wenn wir jedes Mal so ein Spiel machen, dann haben wir in Lustenau eine Topmannschaft.“

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…über das Spiel: „Wir sind alle ziemlich enttäuscht, wir haben recht gut gespielt und wenn man dann zum Schluss das 2:2 kriegt, dann ist das schon bitter und tut weh.“

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…über das Spiel: „Vor dem Spiel haben wir uns vorgenommen, dass wir mindestens einen Punkt mitnehmen, aber wenn man kurz vor Schluss führt, dann will man auch drei Punkte. Voriges Spiel haben wir den Ausgleich gemacht, diesmal haben wir ihn bekommen, das ist leider im Fußball manchmal so. Wir hätten einfach das 3:1 machen müssen, haben wir aber nicht und so bleibt das Spiel bis zum Schluss offen.“

(Trainer ):

…über das Spiel: „Wir waren die bessere Mannschaft, hätten im Konter noch weitere Tore machen müssen, das haben wir nicht gemacht, sondern einen dummen Fehler zum 2:2. Das tut einfach weh, im Prinzip hatten wir das Spiel in der Hand, waren sehr offensiv, Lustenau hat sich total schwergetan. Dann tut natürlich so ein 2:2 sehr weh.“

(Sky Experte):

…über Lustenau: „Wenn dieser Flow über die Pause im Sommer mitgenommen werden kann, dann ist mit Austria Lustenau im nächsten Jahr ernsthaft zu rechnen. Lassaad Chabbi ist ein anderer Typ von Trainer, der sofort zur Stelle ist, wenn er merkt, dass es in der Mannschaft brodelt, das hat er dieses Jahr vorbildlich gemacht und eine sehr stabile und spielfreudige Mannschaft auf die Beine gestellt. Seine Arbeit ist aller Ehren wert.“

FC Wacker Innsbruck – FAC Wien 3:0 (2:0)

Schiedsrichter: Andreas Kollegger

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…über sein Tor: „Jetzt war ich eh eine Zeit lang weg vom Schuss, da durften die anderen mal ran. Heute war ich auch mal wieder dran, wichtig waren aber die drei Punkte. Wir leben noch, jetzt haben wir noch die beiden Finalpartien, die wir haben wollten und auf die brennen wir jetzt.“

…über den Kampf um den Aufstieg: „Über die Saison betrachtet waren die Heimspiele sicher unsere Achillesferse, da haben wir die Punkte hergeschenkt. Jetzt am Ende ist das nicht mehr wichtig, wir haben jetzt am Montag ein Spiel, das wir nicht verlieren dürfen, dann haben wir St. Pölten und dann werden wir sehen, ob wir noch dabei sind. Aber es ist für uns von der Saison her eine geile Situation, dass wir die Partien noch haben, vor einer großen Kulisse hoffentlich und daran können wir wachsen.“

(Trainer ):

…über das Spiel: „Die ersten 15 Minuten waren nicht gut, wir wollten mehr Ballbesitz haben, sind aber nicht reingekommen. Die Tore haben uns dann erlöst und der FAC hatte Gott sei Dank nicht die Mittel, um uns wirklich zu gefährden. So war das ein Sieg ohne großen Glanz. Aber vielleicht hilft uns dieser Sieg am Montag weiter.“

…über den Kampf um den Aufstieg: „Wir versuchen einfach unsere Spiele zu gewinnen, wenn wir gegen die anderen spielen, dann müssen wir den Fokus auf den Gegner legen, aber nicht auf ihre Punkte. Wir müssen schauen, dass wir unsere Spiele gewinnen und ich glaube, dass die beiden anderen Trainer ähnlich denken.“

(Sky Experte):

…über Innsbruck: „Sie haben noch vier Punkte aufzuholen, das ist bei sieben Runden durchaus machbar. Aber die restlichen Heimspiele müssen gewonnen werden und man darf die Auswärtspartie beim LASK nicht verlieren, dann bleibt man im Rennen.“

SK Austria Klagenfurt – SV Austria Salzburg 0:2 (0:1)

Schiedsrichter: Christian-Petru Ciochirca

(SK Austria Klagenfurt):

…über den Schiedsrichter: „Meiner Meinung nach muss ich zwei Elfmeter kriegen, aber es war schon gegen den LASK so, dass die Schiedsrichter sagen, dass es eine Schwalbe war. Jetzt wieder, aber irgendwann ist es nicht mehr lustig.“

(SK Austria Klagenfurt):

…über die Mannschaft: „Viele Spieler müssen sich hinterfragen, was sie in der Zukunft wollen, die sollen sich zuhause mal Gedanken machen. Den Fußball muss man leben, aber ich weiß nicht was die Ziele sind für die anderen Spieler, aber so werden wir nicht weiterkommen, ich nicht und die anderen Spieler auch nicht.“

(Trainer SK Austria Klagenfurt):

…über die Kritik von Dmitrovic: „Er ist ein Spieler, der sehr schwer verlieren kann und auch Ziele hat, wobei ich mir bei dem einen oder anderen Spieler in der Mannschaft nicht sicher bin in welche Richtung seine Ziele gehen. Er ist ein junger, hungriger Spieler, dem tut das verlieren richtig weh und da muss man ihm auch ein Kompliment machen, wenn er klare Worte findet.“

…über die Mannschaft: „Natürlich kommen Situationen im Spiel, in denen man einfach sieht, dass einzelne Spieler nur auf sich selber schauen und nicht auf den Mitspieler. Von einer homogenen Mannschaft sind wir noch weit weg.“

(Präsident SK Austria Klagenfurt):

…über die Situation des Vereins: „In Wahrheit haben wir riesiges Glück, dass mit Salzburg schon ein Verein weggebrochen ist, dass der FAC so wenig Punkte hat, die spielen uns ja auch in die Karten. Zufrieden sind wir mit der Situation nicht, aber wir sind momentan ein bisschen hilflos.“

…über die Lizenzierung: „Wir haben alles abgegeben, wir haben ein uneingeschränktes Testat vom Wirtschaftsprüfer, dem steht nichts entgegen. Man verlangt wieder einmal eine Bankgarantie von uns, die können wir nicht abgeben, werden wir auch nicht tun. Jetzt werden wir darauf warten was Ende April passiert, ich gehe aber davon aus, dass wir die Lizenz bekommen.“

(Trainer ):

…über das Spiel: „Die Jungs haben es heute sehr gut gemacht, bis zum Schluss um den Sieg gekämpft. Wir haben es im Verbund heute sehr gut gemacht und wir freuen uns sehr, dass wir unseren Fans einen Sieg und eine schöne Feier für die Heimfahrt schenken konnten.“

(Sky Experte):

…über Klagenfurt: „Wenn man neun Spiele am Stück verliert, dann ist irgendwas nicht ganz richtig im Team. Der FAC hat zehn Spiele am Stück verloren und krebst noch immer hinten herum, wenn sie sich ein wenig gefangen hätten und versucht halbwegs vernünftig zu spielen, dann wäre es heute ein Zweikampf um den zweiten Abstiegsplatz. Sportlich müsste sich Klagenfurt mit dem FAC messen, sie haben jetzt auch neun Spiele verloren, aber sie sind trotzdem in Wirklichkeit unabsteigbar, weil der Vorsprung nicht mehr einzuholen ist.“

SKN St. Pölten – FC Liefering 1:2 (0:0)

Schiedsrichter: Oliver Drachta

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…über das Spiel: „Wir haben gewusst, dass es eine schwierige Partie wird, Liefering spielt einen guten Fußball. In der zweiten Halbzeit haben wir zwei Fehler gemacht und haben verloren. Wenn man in der zweiten Halbzeit ein Tor bekommt, dann ist es schwierig, weil die Zeit läuft und man ein Tor machen muss. Wir haben mit dem Elfmeter trotzdem noch das 1:1 gemacht, aber dann haben wir noch einmal einen Fehler gemacht, das zweite Tor kassiert und dann haben wir keine Zeit mehr gehabt.“

…über seine Diskussion mit Dober über die Ausführung des Elfmeters: „Der Trainer sagt vor dem Spiel, wer den Elfer schießen soll, ich schieße immer und da gibt es keine Diskussion. Das war sehr idiotisch, aber er hatte vielleicht zu viel Vertrauen in sich selber. Aber ich habe auch Vertrauen in mich und es gibt kein Problem.“

(Trainer ):

…über die Diskussion zwischen Segovia und Dober: „Wenn ein Spieler so eine riesige Chance vergibt und den vorigen Elfmeter vergeben hat, dann kann ich mir schon erklären, dass Dober sagt er soll schießen. Ich persönlich hätte das auch fast lieber gesehen, bei einem so sensiblen Spieler wie Segovia habe ich auch Verständnis für Dober.“

…über das Spiel: „Wenn man verliert, dann ist man natürlich immer enttäuscht, aber wir haben gesehen, dass Liefering ein korrektes Tor aberkannt wurde. Wir haben die zehn Minuten nach der Halbzeit komplett verschlafen, da haben wir wirklich das Gefühl gehabt, dass es nicht mehr lange dauern wird bis wir ein Tor kassieren. So war es dann auch, aber dann haben wir alles versucht und nach dem Elfmeter habe ich daran geglaubt, dass wir wirklich noch gewinnen können. Wir haben in den vergangenen Spielen Phasen erlebt, in denen wir glücklich gewonnen haben, heute war das Glück nicht auf unserer Seite.“

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…über sein Debüt: „Das war schon etwas Besonderes, vor allem hier vor dieser Kulisse und dann so mit 2:1 zu gewinnen. Das ist schon ein Highlight.“

(Trainer ):

…über das Spiel: „St. Pölten ist eine Mannschaft mit sehr hoher Qualität, das haben sie gezeigt. Gerade in der Phase um das 1:1 hatten wir Probleme, da hätte das Spiel kippen können in Richtung St. Pölten. Je länger es aber ging hatte ich den Eindruck, dass wir das Spiel in den Griff bekommen und habe mir weniger Sorgen gemacht, dass noch was passiert und habe schon gehofft, dass wir noch gewinnen. Unter dem Strich war es von meinen Jungs ein sehr gutes Spiel.“

(Sky Experte):

…über das nicht gegebene Tor für Liefering: „In dieser Situation liegt Schiedsrichter Drachta einfach falsch, das war ein glasklares Tor. Ich sehe überhaupt keinen Grund, warum er hier auf Offensivfoul entschieden hat.“

…über das Spiel: „St. Pölten ist mit Liefering auf eine Mannschaft getroffen, die heute eines der besten Spiele ihrer Saison gemacht hat. Sie haben kämpferisch und spielerisch entsprochen und sie haben auch die Tore geschossen, die St. Pölten auf der anderen Seite nicht gemacht hat, obwohl Chancen dabei waren, die man einfach machen muss. Und so steht St. Pölten am Schluss mit leeren Händen da.“

…über die Diskussion zwischen Dober und Segovia: „Das ist für mich eine sehr problematische Situation. Es gibt einen Elferschützen, der ist vom Trainer benannt und dann kommt ein Spieler von sich heraus und will den Elfer selber schießen. Dober hat sich hier nicht mannschaftsdienlich gezeigt, hier muss er sich fragen, ob es ihm um sich geht oder um die Mannschaft. Wenn es ihm um die Mannschaft geht, dann wäre er nie auf die Idee gewesen Segovia zusätzlich unter Druck zu setzen.“