SCHWANENSTADT,AUSTRIA,28.AUG.15 - SOCCER - Sky Go Erste Liga, SV Austria Salzburg vs FC Wacker Innsbruck. Image shows the grand stand. Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Alle Stimmen zur 7. Runde der Sky Go Ersten Liga

via Sky Sport Austria
  • Peter Pacult: “Nach sieben Niederlagen hat man sehr wenige Argumente”
  • Jörn Andersen: “Wir mussten Lehrgeld bezahlen”
  • Kurt Russ: “Nach jedem Tief gibt es wieder ein Hoch”

Alle Stimmen zur 7. Runde der Sky Go Ersten Liga bei Sky Sport Austria.

SV Austria Salzburg – FC Wacker Innsbruck 3:4 (1:1)

Schiedsrichter: Harald Lechner

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…über das Spiel: “Wir haben zum Schluss hin alles versucht, aber wir haben es uns natürlich schwer gemacht mit dem 1:4 Rückstand. Wir haben dann alles probiert das Spiel herumzureißen, aber es ist sich dann leider nicht ausgegangen.”

…über 3 Gegentore in zehn Minuten: “Das ist sehr schwer zu erklären, da werden wir jetzt einmal Nachforschungen betreiben. Das war ein Blackout der ganzen Mannschaft, zehn Minuten lang. Das hat Innsbruck eiskalt ausgenutzt und dann war die Partie so gut wie gegessen.”

…über die fehlenden Fans: “Die Fans machen uns sehr stark, egal ob daheim oder auswärts und sie stehen immer hinter uns. Es ist natürlich eine ganz andere Stimmung, wenn sie nicht da sind.”

(Trainer ):

…über das Spiel: “Wir haben heute gegen einen sehr starken Gegner gespielt, sie haben heute mit ihren drei Spielern vorne unsere Schwächen ausgenutzt, das war heute der entscheidende Punkt. Spielerisch war ich nicht unzufrieden, aber wir lassen zu viel zu, wenn wir den Ball verlieren.”

…über seine Mannschaft: “Wir mussten einfach Lehrgeld bezahlen. Wir sind Aufsteiger aus der Regionalliga und treffen auf so eine gute Mannschaft, das ist schwierig. Wir haben die Bälle zu schnell abgegeben und dann waren wir nicht gut genug defensiv, das hat Innsbruck heute grandios ausgenutzt.”

…über die Tabellensituation: “Ein Aufsteiger aus der Regionalliga muss immer gegen den Abstieg kämpfen. Mit unseren finanziellen Möglichkeiten ist das ganz deutlich. Wir sind sicherlich von Anfang an im Abstiegskampf dabei, das wissen wir. Wir versuchen so viele Punkte zu holen wie möglich und dann wird man im Frühjahr sehen, ob es gereicht hat.”

(Sportlicher Leiter ):

…über den Ausschluss der Fans: “Die Fans gehen mir sehr ab, dafür arbeitet der ganze Verein und dann ist es natürlich eine sehr bittere Sache am Ende der Woche vor leeren Rängen zu spielen. Wenn wir keine Alternative vorfinden, dann ist Schwanenstadt von den Behörden und von der Bundesliga genehmigt als Ausweichstadion. Mir wäre es auch lieber gewesen vor 3000 Zuschauern hier zu spielen, bevor man keine Kulisse vorfindet.”

…über weitere mögliche Ausweichstadien: “Wir werden uns ohne Emotionen zusammensetzen müssen, weil es außerhalb des Spielfeldes nur Verlierer gibt, in erster Linie die Fans. Wir sind froh und glücklich so eine große Fanszene zu haben. Wir werden versuchen mit der Bundesliga und der Exekutive eine Lösung zu finden, um die weiteren Risikospiele bestmöglich absolvieren zu können, aber das kann nicht alleine der Verein stemmen.”

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…über das Spiel: “Am Anfang haben wir nicht viel richtig gemacht, da haben wir Salzburg zu sehr ins Spiel kommen lassen. In den ersten Minuten haben wir nicht als Team agiert, aber danach haben wir gezeigt, was für eine Qualität wir haben und haben das Spiel am Ende glücklich gewonnen. Nach dem 1:4 waren wir uns ein bisschen zu sicher, das darf nicht passieren. Aber am Ende haben wir 3:4 gewonnen und das ist wichtig.”

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…über das Spiel: “Wir haben nach der Pause sehr gut begonnen, haben dann auch die drei Tore geschossen, aber dann als Mannschaft sehr schlecht agiert. Da hätten wir eigentlich so gut stehen müssen, dass wir nicht mehr in Bedrängnis kommen, so hätten wir uns nicht beschweren müssen, wenn wir noch den Ausgleich kriegen und Unentschieden spielen. Aber zum Glück haben wir es noch drüber gebracht.”

(Trainer ):

…über das Spiel: “Die Phase nach der Halbzeit war wichtig, weil wir dann nach den zwei Gegentoren den Faden verloren haben und das hätte noch ganz anders ausgehen können. Solche Spiele passieren uns alle paar Runden, in denen wir die Partie klar im Griff haben und dann plötzlich den Faden verlieren. Wir haben gewusst, dass sie sehr gute Standards schießen und haben uns durch zwei solche Standards in die Bredouille gebracht, das wäre nicht notwenig gewesen. Aber wie man sieht sind wir dieses Jahr vorne relativ effizient, wir haben Spieler, die das Selbstvertrauen haben und Tore machen können. Das hilft uns momentan über solche prekären Situationen drüber.

…über den Ausschluss der Fans: “So ein Spiel wie heute wäre eine absolute Topwerbung für die Sky Go Erste Liga gewesen. Der Himmel hätte heute gebrannt, die Leute hätten noch eine Woche etwas zum reden gehabt und so wird das ein Spiel sein, das man bald abhakt. Hoffentlich kommt sowas so bald nicht mehr, weil es einfach traurig zu sehen ist.”

(Präsident ):

…über den Ausschluss der Fans: “Das ist nicht die beste Lösung, aber es ist eine Lösung. Wir haben immer angestrebt, dass wir das Spiel austragen können, das ist es halt geworden. Das ist ein Ergebnis, aber sicher kein Fußballfest.”

…über die Verantwortung der Fans: “Ich möchte den Fans nicht den schwarzen Peter zuschieben. Wir sind froh, dass wir die entsprechenden Emotionen haben. Es sind ja nicht alle Fans gewaltbereit, die Fans fahren durch ganz Österreich zu den Auswärtsspielen. Die Plakate waren sicher unnötig, die lassen sicher auch Interpretationsspielraum, aber es bleibt eine Androhung. Das war sicher nicht notwendig.”

(Sky Experte):

…über Innsbruck: “Die Mannschaft ist im Flow, es geht alles auf. Das hat natürlich seine Gründe in der Trainingsarbeit, aber der größte Grund sind die Siege, die das Selbstvertrauen immer mehr heben. Und dann gelingen auch solche Tore wie heute, die waren sensationell. Man muss es ihnen hoch anrechnen, wie sie sich seit dem Frühjahr entwickelt haben.”

SK Austria Klagenfurt – KSV 1919 5:1 (1:1)

Schiedsrichter: Andreas Heiß

(SK Austria Klagenfurt):

…über das Spiel: “Die rote Karte gegen Kapfenberg hat uns in das Spiel geholfen. Auch davor waren wir die bessere Mannschaft, aber danach ist es natürlich leichter gefallen. Wir wollten heute unbedingt gewinnen, das haben wir gemacht und jetzt schauen wir, dass es so weitergeht.”

(SK Austria Klagenfurt):

…über das Spiel: “Wir waren klar die bessere Mannschaft heute, obwohl wir 0:1 hinten gelegen sind, aber die Mannschaft hat Moral gezeigt.”

(Trainer SK Austria Klagenfurt):

…über die Heimstärke: “Das haben wir uns auch erarbeitet, auch letztes Jahr schon in der Regionalliga. Die Jungs bekommen auch von Spieltag zu Spieltag mehr Selbstvertrauen, einen 0:1 Rückstand haben wir umgebogen. Kompliment an die Mannschaft.”

…über die Tabellensituation: “Wir sind im Soll für unser vorgegebenes Saisonziel, die Plätze zwei bis fünf sind ok.”

(Trainer ):

…über das Spiel: “Man kann keinem Spieler einen Vorwurf machen. Das ist halt passiert, wir müssen das analysieren und unsere Lehren draus ziehen. So ist der Fußball, nach jedem Tief gibt es wieder ein Hoch und darauf hoffe ich.”

(Sky Experte):

…über die gelb-rote Karte von Meusburger: “Kapfenberg rangelt um jeden Millimeter auf dem Feld, beide gelbe Karten gab es aufgrund körperlich robusten Einsatzes. In diesem Fall war es negativ, die erste Karte war unberechtigt und die zweite musste gegeben werden.”

…über Klagenfurt: “Sie sind kein Überraschungsaufsteiger, als Meister der Regionalliga Mitte hat man immer das Zeug eine Liga höher auch zu stehen. Aber sie haben ihre Heimstärke, wenn der Gegner diese wunderbare Arena sieht kommt vielleicht ein bisschen dieser berühmte Strich in der Hose. Das Klagenfurter Heimstadion hilft ihnen sicher, das ist eine Festung.”

SC Austria Lustenau – FC Liefering 1:2 (1:2)

Schiedsrichter: Alan Kijas

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…über das Spiel: “Es ist bei uns immer wieder das gleiche. Wir starten super ins Match, gehen 1:0 in Führung und haben dann noch ein paar Chancen. Dann machen wir so einen blöden Eigenfehler, der passieren kann, aber danach haben wir noch zehn Minuten weitergespielt. Wir hatten wieder ein paar Chancen, die nicht gemacht und das rächt sich. Dann haben wir das 1:2 gekriegt und ab da haben wir aufgehört Fußball zu spielen.”

(Trainer ):

…über das Spiel: “Vielleicht haben wir zu früh 1:0 geführt, dann hat die Mannschaft gedacht das wird von alleine laufen. Dann haben wir ein Eigentor geschossen zum 1:1, das 1:2 war nicht gut attackiert. Wir haben drei Chancen gehabt, die wir machen müssen, aber wenn man kein Tor schießt, dann gewinnt man auch kein Spiel.”

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…über das Spiel: “Wir haben genau das umgesetzt, was wir wollten. Bis auf die ersten zehn Minuten sind wir hinten kompakt gestanden. Kompliment an die Mannschaft, das war sehr gut.”

(Trainer ):

…über das Spiel: “Das 1:1 war für uns wichtig, damit die Jungs gleich wieder zurückkommen. Aber heute war die Siegermentalität einfach auf dem Platz, es hat sich immer einer dazwischen geworfen. Am Schluss hatten wir auch Glück in einer Situation, aber wenn wir den einen oder anderen Konter besser ausspielen ist das Spiel vielleicht auch schon früher entschieden.”

LASK Linz – SKN St. Pölten 1:0 (0:0)

Schiedsrichter: Dominik Ouschan 

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…über das Spiel: “St. Pölten hat uns das Leben schwer gemacht, aber wir waren die bessere Mannschaft und der Sieg ist auch verdient.”

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…über das Spiel: “Es war unser großes Ziel heute, dass wir in die Länderpause mit einem Sieg gehen. Wir haben schon bessere Leistungen gebracht, aber trotzdem haben wir den Gegner kaum zu Chancen kommen lassen, haben das Spiel dominiert und verdient gewonnen.”

(Trainer ):

…über das Spiel: “Über 90 Minuten ist der Sieg verdient, wir hatten ein ganz klares Chancenplus und haben hinten kaum was zugelassen. Bei Standardsituationen gehen wir sehr viel Risiko, weil wir drei Spieler vorne lassen, heute hat es sich ausgezahlt beim Tor.”

(Trainer ):

…über das Spiel: “Es war natürlich schwierig, weil zwei Spieler gleich zu Beginn ausgefallen sind und wir sehr viele Verletzte im Kader haben. Aber die Mannschaft hat sich gut verkauft, sie hat gekämpft, spielerisch hat leider sehr wenig geklappt. Aber vom Einsatz und von der Bereitschaft her war das voll ok. Der LASK hat verdient gewonnen, für uns war dann eigentlich nicht mehr drinnen. Der LASK hat insgesamt die größeren Möglichkeiten gehabt, wir tun uns momentan mit dem guten Aufbauspiel schwer, da machen wir zu viele Fehler, vom kämpferischen her ist alles ok.”

(Sky Experte):

…über St. Pölten: “Von der Qualität der Spieler haben sie auf Platz 8 nichts verloren, noch dazu mit einem neuen Trainer, in den man sehr viel Hoffung gesetzt hat, dass er eine Euphorie entfacht und man vorne mitspielt. Der erste Euphorieschub ist zu Ende und jetzt kehrt erst einmal Ernüchterung ein. Nächste Woche ist schon das niederösterreichische Derby und wenn das auch verloren geht, dann brennt der Hut.”

SC Wiener Neustadt – FAC Wien 1:0 (1:0)

Schiedsrichter: Rene Eisner

(Trainer ):

…über das Spiel: “Es ist wichtig auch schmutzige Siege einzufahren. Es ist uns bewusst, dass der FAC heute gute Möglichkeiten hatte. Die Vorentscheidung in diesem Spiel war vielleicht unser Erfolgserlebnis letzte Woche, dann geht halt der Ball von der Stange noch ins Tor und beim Gegner geht er knapp vorbei oder der Tormann hält ihn irgendwie. Das war unser Vorteil und wir waren bis zum Schluss bereit zu kämpfen, gespielt haben wir nicht überragend gut.”

…über die Mannschaft: “Wenn man unter der Woche sieht, was für ein spielerisches Potenzial sie haben, aber das heute komplett vermissen lassen und rein über den Kampf das Spiel gewinnen, dann tut das natürlich ein bisschen weh. Aber für uns ist es unheimlich wichtig zweimal hintereinander drei Punkte geholt zu haben, relativ bald fragt dann keiner mehr wie.”

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…über seinen nicht gegebenen Freistoßtreffer: “Für mich war es ein Foulpfiff, im Nachhinein habe ich gehört, dass der Schiedsrichter gefährliches Spiel gepfiffen hat, was aber weder ich noch sonst ein Spieler mitgekriegt habe, der Schiedsrichtiger hat es auch nicht kundgetan außer mit seiner Handbewegung.”

(Trainer):

…über seine Situation: “Es ist mir klar, dass ein Trainer, der sieben Mal verliert, sehr wenige Argumente hat, aber man muss auch immer die Arbeit sehen. Mir gehen die Argumente nicht aus, aber ich habe sehr wenig an Punkten bringen können. Aber ich glaube an diese Mannschaft, sie arbeitet hervorragend. Wir haben jetzt die drei Verletzten wieder zurück bekommen und dann sieht man auch eine gewisse Qualität, es reicht nicht für Platz 1, aber es reicht um den letzten Platz irgendwann wieder abzugeben. Für mich ist die Situation natürlich auch nicht rosig. Ich habe gewusst, dass es eine schwierige Saison wird, aber es hat sicher keiner damit gerechnet, dass wir nach sieben Spielen ohne Punkte da stehen. Aber wir Trainer sind da um zu arbeiten und alles andere liegt nicht in unserer Entscheidung.”

(Sportchef):

…über die Situation des Vereins: “Wir haben heute keine Erkenntnisse gewonnen, es war sicher heute zu wenig, sonst hätten wir nicht verloren. Peter Pacult ist genauso geprügelt wie wir alle, das ist ja eine Situation, die von keinem gewollt ist. Wir sind einfach zurzeit in der Ecke und finden keinen Weg, wie wir da rauskommen.”

(Obmann):

…über die Situation des Vereins: “Wir haben eine sehr gute Mannschaft, wir haben ein ganz gutes Trainerteam. Das einzige, was fehlt, sind Tore und Punkte. Wir wären gut beraten, wenn wir so weiterarbeiten können, das Glück kann man nur durch gute Arbeit erzwingen, nicht durch einen Trainerwechsel. Mein Vorschlag in der Präsidiumssitzung wird sein mit Peter Pacult weiter zu arbeiten, weil hier gute Arbeit geleistet wird. Wir waren heute die eindeutig bessere Mannschaft, das Quäntchen Glück hat halt heute gefehlt.”

(Schiedsrichter):

…über den nicht gegebenen Ausgleichstreffer: “Vor der Ausführung habe ich zweimal angezeigt, dass es ein indirekter Freistoß ist, dadurch hat es für mich auch keine Diskussion gegeben. Dann ist leider mit Abstoß fortzusetzen.”

(Sky Experte):

…über die Situation beim FAC: “Wenn es ganz schlecht läuft, dann ist man immer auf der Suche nach einem Sündenbock, einem Schuldigen. Die Kette der Schuldigen ist lang, aber nur ein Glied ist zureichend schuldig, das ist der Trainer. Daher würde es mich nicht überraschen, wenn Trainer Pacult abgelöst wird, obwohl ich es nicht tun würde.”

…über die Leistung des FAC: “Es ist eine Tendenz zum Besseren zu erkennen. Nur Pech ist es auch nicht, zum Teil ist es auch die fehlende Qualität der Mannschaft, sie haben ja auch nicht so ein Budget wie manche anderen. Es ist eine Melange von vielen Dingen, aber wenn man sich auf Glück verlassen muss, dann hat man schon verloren.”