Sevilla FC s Dutch midfielder Luuk de Jong L in action against Zouhair Fedda of Real Betis during their LaLiga soccer match at Benito Villamarin stadium in Sevilla, Spain, 10 November 2019. Real Betis v.s Sevilla FC ACHTUNG: NUR REDAKTIONELLE NUTZUNG PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xRaulxCarox GRAFAND2486 20191110-637090229408251361

“Alles auf den letzten Millimeter genau geplant”: La Liga kehrt zurück

via Sky Sport Austria

Das Titelrennen zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid geht weiter: Nach der Bundesliga kehrt mit der spanischen Primera Division die zweite große Fußball-Liga aus der Corona-Zwangspause zurück. Unter strengen Hygiene-Vorschriften rollt ab Donnerstag der Ball wieder, den Auftakt macht das Sevilla-Derby zwischen dem FC und Betis.

“Wir haben alles auf den letzten Millimeter genau geplant”, sagte Liga-Chef Javier Tebas und behauptete, dass das Infektionsrisiko bei “praktisch Null” liege. Auf die Spieler wartet ein Mammut-Programm: Die elf restlichen Spieltage sollen innerhalb von rund fünf Wochen absolviert werden.

Einige Spieler übten zuletzt starke Kritik an der Fortsetzung der Saison, sie sprachen von “Angst” und fühlten sich gehetzt. Doch auch in Spanien, das vom Coronavirus massiv getroffen wurde, war der wirtschaftliche Druck hinter der Entscheidung groß. Durch einen Saisonabbruch wäre den Klubs laut Tebas ein finanzieller Schaden von rund einer Milliarde Euro entstanden.

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Genaue Vorgaben bei Anreise sollen Infektionsrisiko minimieren

Wie in der Bundesliga müssen auch in Spanien strenge Auflagen eingehalten werden. Die Spieler werden innerhalb von 24 Stunden vor dem Anpfiff auf das Coronavirus getestet. Die Gästeteams nutzen exklusive Flüge und Hotels, bevor sie in zwei Bussen in die Stadien fahren, um sicherzustellen, dass der vorgeschriebene Abstand eingehalten werden kann. Die Profis der Heimmannschaft fahren in ihren privaten Autos zum Spiel. Vor dem Spiel wird dann bei allen noch einmal Fieber gemessen.

Die Umkleidekabinen werden vor, während und nach den Spielen desinfiziert und gelüftet. Nur 270 Personen haben Zutritt zu den Stadien, darunter sind auch die Spieler, Offizielle, Ärzte, Sicherheitspersonal sowie Medienvertreter.

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(SID).

Beitragsbild: Imago.