Altach-Coach Ingolitsch: So ist es Trainer des eigenen Bruders zu sein

Fabio Ingolitsch ist seit Oktober 2024 Cheftrainer beim SCR Altach und damit auch Vorgesetzter seines um sechs Jahre jüngeren Bruders Sandro.

In der neuen Folge des DAB | Der Audiobeweis spricht der 33-Jährige unter anderem über seine Beziehung zu Sandro sowie über die Vor- und Nachteile, der Trainer seines eigenen Bruders zu sein.

„Es gibt einen Riesen-Vorteil: Ich sehe ihn wöchentlich öfter als davor das ganze Jahr. Aktuell ist es sechsmal die Woche, davor war das im ganzen Jahr nicht möglich, aufgrund unserer beruflichen Tätigkeiten“, so der Altach-Trainer.

Weiters führt Ingolitsch aus: „Ein Nachteil könnte sein, dass das Persönliche darunter leidet. Es ist schon ein Unterschied, wenn der Bruder plötzlich dein Chef ist und die Anweisungen gibt. Wenn er über dich urteilt. Momentan haben wir das aber sehr, sehr gut geschafft, dass wir das trennen. Was es mir schon erleichtert, ist seine enorme Professionalität.“

Trainer-Duo Ingolitsch?

Auf die Frage, ob die Möglichkeit bestehe, dass Sandro in Zukunft als Co-Trainer seines Bruders Fabio fungieren könnte, legt sich der Salzburger fest: „Stand heute kann ich mir nicht vorstellen, dass er eines Tages bei mir im Trainerteam landet.“

Ingolitsch freut sich jedoch sehr für seinen Bruder, der nach seiner schweren Verletzung wieder zurück in die Spur gefunden hat: „Ich bin sehr froh, dass er wieder Fußball spielen kann. Er hat wieder zu alter Stärker zurückgefunden. Der Spielstil mit einer höheren Aktivität kommt ihm dabei auch zu Gute.“

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(Red.) / Bild: GEPA