Andreas Heraf: „Wer weiß was ich gesagt habe, der weiß, dass es nicht jugendfrei war”

via Sky Sport Austria
  • WSG-Trainer Silberberger über Stefan Skrbo: „Wenn ihn die Medien bald schon für das Nationalteam fordern, bekommt er von mir so einen Tritt in den Allerwertesten, wenn er dann nicht genauso weitermacht wie jetzt.”
  • Thomas Silberberger: „Haben die Stürmersuche einmal für eine Woche ad acta gelegt.”
  • Startelf-Debütant Stefan Skrbo: „War super, danke für die Chance und ich denke ich habe diese gut genutzt.”
  • Dreifach-Torschütze Thomas Sabitzer: „Ich hoffe, dass der Knopf jetzt aufgegangen ist.”

WSG Tirol gewinnt gegen SV Guntamatic Ried mit 4:2. Die wichtigsten Stimmen zur Partie des 9. Spieltages der ADMIRAL Bundesliga bei Sky Sport Austria.

WSG Tirol – SV Guntamatic Ried, 4:2 (3:0)


Schiedsrichter: Alexander Harkam

Thomas Silberberger (Trainer WSG Tirol)
…über das Spiel: „Wir haben heute eine tolle Performance abgeliefert. Es war eine extrem schwierige, verunsicherte Anfangsphase von uns, dann sind wir aber minütlich besser geworden und haben auch versucht alles spielerisch zu lösen. Die Mannschaft kann stolz auf sich sein und ich ziehe mein Kapperl vor ihr.”

…über die Leistung von Stefan Skrbo: „Das war heute ein Galaauftitt von ihm, nachdem er auch schon gegen den GAK sehr stark war. Wenn ihn die Medien jetzt aber bald schon für das Nationalteam fordern, bekommt er von mir so einen Tritt in den Allerwertesten, wenn er dann nicht genauso weitermacht wie jetzt. Er hat seine Chance eindrucksvoll genutzt, aber der Junge muss arbeiten, arbeiten, arbeiten und bitte am Boden bleiben. Er hat Potential und kann ein Top-Spieler werden.”

…über die drei Tore von Thomas Sabitzer: „Wie ich vor dem Match gesagt habe. Wenn Thomas Sabitzer mindestens doppelt trifft, haben wir die Stürmersuche einmal für eine Woche ad acta gelegt. Die Unken-Rufe nach einem neuen Stürmer werden weniger. Ich freue mich riesig für ihn.”

…über die Kritik von Raffael Behounek: „Stefan Köck und ich haben uns Raffael intern geschnappt und wir haben das dann aufgearbeitet. Einen Tag darauf hat er sich vor versammelter Mannschaft, ohne das Trainerteam, entschuldigt und damit ist dieses Thema vom Tisch. Eines muss ich aber schon ganz ehrlich sagen. Früher hätte er den Gang durch die Kabine wahrscheinlich nicht überlebt.”

…über das Verhältnis mit Sportmanager Stefan Köck: „Zwischen uns passt kein Blatt Papier. Sicher an so Tagen wie in Graz ist es eine ganze Bibliothek, aber am Ende des Tages haben wir nur ein Ziel und das ist die WSG sportlich auf Bahn zu bringen.”

…über mögliche Neuzugänge: „Wir werden reagieren, davon bin ich überzeugt. Wir sind an 2-3 spannenden Spielern dran, darunter natürlich auch Ausländer. Dafür geben wir uns aber Zeit bis zur Länderspielpause.”

Stefan Skrbo (WSG Tirol)
…über sein Startelfdebüt: „War super, danke für die Chance und ich denke ich habe diese gut genutzt.”

…über das Spiel: „Ich würde sagen, es war eine sehr starke Mannschaftsleistung und man hat gesehen, dass alle gut drauf waren. Ich glaube durch den Sieg sind wir jetzt etwas besser in der Spur und ich hoffe natürlich, dass es so weiter geht.”

Thomas Sabitzer (WSG Tirol)
… über das Spiel: „Es war ein unglaublich wichtiger Sieg und ich freue mich, dass ich der Mannschaft helfen konnte mit meinen drei Toren. Es war von der ersten bis zur 90. Minute ein sehr solider Auftritt von uns. Jetzt heißt es gut regenerieren und nächste Woche nachlegen.”

…über die letzten Wochen: „Natürlich ist es nicht einfach wenn man nach acht Runden ganz unten in der Tabelle ist, aber ich denke wir haben eine super Qualität in der Mannschaft. Wir schauen von Woche zu Woche, wo wir im Training immer besser werden und ich denke das hat man heute gesehen.”

…über seine drei Tore: „Ich hoffe, dass der Knopf jetzt aufgegangen ist. Ich habe lange warten müssen auf mein erstes Bundesliga-Tor. Dass es jetzt gleich ein Hattrick geworden ist, ist natürlich sehr schön. Ich hoffe, dass es so weiter geht.”

Andreas Heraf (Trainer SV Ried)
…über das Spiel: „Die ersten 20 Minuten waren wir sehr gut im Spiel und hätten auch mindestens 1:0 führen müssen. Wir haben es ihnen schwer gemacht im Spielaufbau, haben viele Balleroberungen gehabt und hatten auch zwei Chancen um in Führung zu gehen. Alles in allem haben wir es dem Gegner heute aber zu leicht gemacht. Was mich ärgert ist diese klare Fehlentscheidung vor dem zweiten Tor.”

…über seine Rote Karte: „Wer weiß was ich gesagt habe, der weiß, dass es nicht jugendfrei war. Es war aber in keiner Weise gegen den Schiedsrichter gerichtet, das hat er mir jetzt auch bestätigt. Warum ich trotzdem die Rote Karte bekommen habe, weiß ich nicht, trotzdem darf mir das nicht passieren. Aber es hatte einen Grund und das war die ganz klare Fehlentscheidung vom Schiedsrichter.”

…über die Kommunikation nach dem Ausschluss: „Natürlich hat es Kommunikation gegeben. Ich wollte auch zur Pause in die Kabine gehen, da hat man mir aber gesagt, dass ich das nicht darf. Dann habe ich von der Tribüne aus über die Bank kommuniziert, dann hat man mir erzählt, dass das auch nicht möglich ist. Man hat mir dann gesagt, dass es mit dem Telefon möglich ist und dann hab ich das auch getan.”

Seifedin Chabbi (SV Ried)
…über das Spiel. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir uns heute nicht mehr verdient haben. Wattens hat einen guten Fußball gespielt und war die bessere Mannschaft und das muss man heute einfach zugeben. Wir haben zu viele Fehler gemacht und das wird eiskalt bestraft.”

…über seinen Platz auf der Bank: „Der Trainer hat vor dem Spiel das Gespräch mit mir gesucht und mir erklärt warum ich nicht spiele. Das war eine taktische Überlegung und hatte nichts mit meiner Leistung zu tun. Das habe ich zu akzeptieren, aber natürlich bin ich ein Spieler der jedes Spiel von Anfang an spielen will. Ich weiß, dass ich der Mannschaft etwas geben kann wenn ich spiele, ob es der Trainer braucht muss am Ende er entscheiden.”

Martin Stranzl (Sky Experte)
…über die Rote Karte von Andreas Heraf: „Es kommt so oft vor dass der Ball bei einem Freistoß noch in Bewegung ist. Man kann sich als Trainer schon kurz darüber ärgern, aber über das Abwehrverhalten danach sollte man sich schon mehr ärgern. Man darf dabei nicht gleich so reagieren, dass man eine Rote Karte bekommt. Jetzt ist man 0:3 hinten und kann auf der Tribüne nicht mehr so auf seine Spieler einwirken. Das ist jetzt natürlich eine beschissene Situation.”