Anton Bernard: „Das sind heute drei goldene Punkte“

via Sky Sport Austria
  • David Kickert: „Die Bozener wollten es heute einfach mehr“
  • Greg Ireland: „Wir waren das bessere Team, waren auch körperlich besser, haben besser gekämpft und doppelt so viele Schüsse gehabt. Wirklich ein verdienter Sieg“
  • Tom Rowe: „Wir waren sehr destruktiv, haben den Gegner spielen gelassen und haben uns eigentlich aufgegeben“
  • Dieter Knoll: „Ich war vor dem Spiel in der Kabine und habe meinen Spielern gesagt, dass ich von ihnen nur Einsatz von der ersten bis zur letzten Minute verlange“
  • Florian Iberer: „Mehr Schüsse, mehr Offensivzeit – daher ein verdienter Sieg“

HCB Südtirol Alperia gewinnt gegen EHC Liwest Black Wings Linz mit 3:2. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

HCB Südtirol – EHC Black Wings Linz 3:2 (1:0, 1:2, 1:0)

Greg Ireland (Head Coach HCB Südtirol):
…über seinen ersten Heimsieg: „Es wurde höchste Zeit. Heute haben wir verdient gewonnen. Wir waren das bessere Team, waren diszipliniert, waren auch körperlich besser, haben besser gekämpft und doppelt so viele Schüsse gehabt. Wirklich ein verdienter Sieg. Auch im Powerplay haben wir uns einige Chancen herausgearbeitet. Es beginnt zumindest auch hier, ein bisschen besser zu laufen.“

…über die Top 5: „Man sollte nicht zu weit nach vorne denken. Am besten in der Gegenwart bleiben und von Spiel zu Spiel denken. Dann kommt es automatisch.“

…vor dem Spiel: „Jeder muss sein bestes Spiel aufs Eis bringen, wenn man punkten will und um am Ende unter den Top 5 zu stehen. Es geht zwar noch nicht um Leben oder Sterben. Es ist einfach so, dass wir punkten müssen. Wichtig wird sein, dass wir über 60 Minuten gut spielen, die Disziplin muss passen und dann können wir heute gewinnen. Es wird ein harter Kampf werden.“

Anton Bernard (HCB Südtirol):
…über das heutige Spiel: „Das sind heute drei goldene Punkte. Nachdem wir in letzter Zeit viele Punkte verschenkt haben, waren es heute wichtige Punkte – noch dazu im direkten Duell. Aber wir sind noch nicht fertig. Es war ein hartes Spiel mit Play-off-Charakter. Da wird einem nichts geschenkt. Aber wir sind mit unserem Auftritt zufrieden.“

…über die Tabelle: „Das ist eine Momentaufnahme. Wir dürfen uns nicht zu sehr darauf fixieren, weil wir noch wichtige Spiele vor uns haben. Wir sind noch nicht fertig.“

Dieter Knoll (CEO HCB Südtirol) in der ersten Drittelpause:
…über das erste Drittel: „Meine Jungs sind das erste Drittel mit Kampfgeist angegangen. Ich war vor dem Spiel in der Kabine und habe ihnen gesagt, dass ich von ihnen nur Einsatz von der ersten bis zur letzten Minute verlange. Wir haben bescheidene Mittel, das heißt, wir haben keine Stars in unseren Reihen. Aber wenn wir kämpfen und so wie im ersten Drittel heute spielen, dann können wir gegen jeden Gegner gewinnen. Eishockey ist ein Mannschaftssport. Wenn jeder für jeden eintritt und man als Team auftritt, dann hat man Chancen. Aber wenn man den Solisten spielt und man meint, man muss nur ein bisschen hin und herfahren, die Scheibe nicht genau spielt, dann gewinnt man gegen keinen und verliert gegen den Letzten.“

…auf die Frage, ob er schon die Handschrift des neuen Trainers erkennen kann: „Ja, langsam schon. Es geht nicht von heute auf morgen. Er ist ein sehr harter Trainer. Unser vorheriger Trainer (Clayton Beddoes, Anm.) war einfach viel zu gut. Wenn du 15 oder 20 Spieler hast, dann brauchst du eine Linie und musst Anweisungen geben, die auch umgesetzt werden. Er hat mehr ein defensives System. Er sagt, zuerst muss man hinten gut stehen und dann kann man mit fünf Spielern langsam nach vorne gehen. Auch das Power-Play versucht er wieder besser zu machen. Ich glaube, dass man bald mehr von seiner Handschrift sieht.“

…auf die Frage, was die Gründe für die Trennung von Trainer Clayton Beddoes waren: „Hauptsächlich sind sicher die sportlichen Gründe ausschlaggebend gewesen. Die Niederlage in Dornbirn habe ich nicht verkraftet. Statt Silvester zu feiern habe ich das Telefon genommen und mit Kanada telefoniert und habe gesagt, dass ich was bewegen muss. Jetzt haben wir noch ein Monat Zeit zum Arbeiten und daher kam diese Entscheidung frühzeitig. Wir wollen unbedingt unter die Top 5 und uns die Relegationsrunde, wo hart zur Sache gegangen wird, ersparen.“

…über das Liga-Format: „Es ist ein Wahnsinn. Jedes Spiel muss man bis zum Schluss zittern. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte. Aber für die Zuschauer ist es toll. Wenn acht oder neun Teams um die Top 5 kämpfen, dann ist das Spannung pur und es begeistert einfach das Produkt, welches gut ist. Die Zuschauer schätzen es auch und damit hat unsere Liga auch einen gewissen Stellenwert in Europa bekommen.“

…auf die Fragen, wie er die Chancen auf die Top 5 sieht: „Es könnte sein, dass das letzte Spiel gegen Znojmo entscheiden wird und das Endspiel um die Top 5 sein wird.“

Tom Rowe (Head Coach Black Wings Linz):
…nach dem Spiel: „Wir haben kein gutes Spiel gemacht. Wir waren sehr destruktiv, haben den Gegner spielen gelassen und haben uns eigentlich aufgegeben. Wir haben selbst kaum Chancen herausgespielt. Es war kein gutes Spiel von uns.“

…über David Kickert: „Wir haben heute mit Kickert gespielt und gesehen, dass wir einen wirklich guten Torhüter haben. Wir hatten ihm eine Pause gegeben und das hat ihm gutgetan. Ein Torhüter sollte nicht zu viele Spiele machen.“

…über die Top 5: „Wir hatten einen guten Lauf, aber momentan nicht so. Aber auch die anderen haben keine Läufe. Jeder hat seine Höhen und Tiefen und so haben auch wir noch unsere Chancen.“

Jürgen Penker (Co-Trainer Black Wings Linz) in der zweiten Drittelpause:
…über das bisherige Spiel: „David Kickert hält uns gerade im Spiel und gibt uns noch die Chance, dass Spiel heute zu gewinnen. Aber das Spiel ist offen, es steht 2:2 und ich hoffe, dass wir das Spiel gewinnen können.“

…auf die Frage, was man tun muss, um das Spiel zu gewinnen: „Ein Tor mehr schießen als die Bozener.“

David Kickert (Black Wings Linz):
…über das Spiel und die Gründe für die Niederlage: „Wir sind von Anfang an nicht schnell rausgekommen. Die Bozener sind mit viel mehr Druck rausgekommen und haben es auch so das ganze Spiel gespielt. Man hat gemerkt – die Bozener wollten es heute einfach mehr.“

…über die nächsten Runden: „Jetzt geht es um Leben und Tod. Wir müssen die nächsten Spiele so spielen, als gäbe es kein Morgen und dann werden wir hoffentlich in den Top 5 landen.“

Raphael Wolf (Black Wings Linz) nach dem zweiten Drittel:
…über das bisherige Spiel: „Am Anfang haben wir nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen haben. Wir waren zu weich, haben die Zweikämpfe verloren, es hat einfach nicht gereicht. Jetzt sind wir ein bisschen reingekommen. Wir haben noch die Chance. Ob das verdient ist, weiß ich nicht, aber jetzt schauen wir aufs dritte Drittel und schauen, was rauskommt.“

…auf die Frage, warum man dem Gegner heute teilweise so viel Platz gibt: „Ich weiß es nicht, ob die Leute müde sind. Wir haben ein paar Kranke dabei, aber es gibt keine Ausreden. Wir müssen einen Weg finden, damit wir dieses Spiel heute gewinnen. Im Endeffekt interessiert es keinen, wie man gewonnen hat.“

Andreas Kristler (Black Wings Linz):
…vor dem Spiel: „Ein sehr wichtiges Spiel für beide Mannschaften heute. Wir müssen auf jeden Fall hundert Prozent Einsatz zeigen und mit Kampfgeist Linzer Eishockey spielen. Dieses Spiel hat auch schon einen gewissen Endspielcharakter. Bei uns sind 22 Spieler in der Kabine und alle wissen, worum es geht. Das wird man am Eis auch sehen.“

Florian Iberer (Sky Experte):
…nach dem Spiel auf die Frage, ob es heute ein verdienter Sieg war: „Mehr Schüsse, mehr Offensivzeit. Aber auch, wie sie das Spiel angegangen sind – mit mehr Energie, man hat gesehen, dass sie das Spiel gewinnen wollen und sie haben auch mehr für das Spiel gemacht. Daher auch ein verdienter Sieg.“

…nach dem zweiten Drittel: „Der Wille zählt – ein Schuss kann entscheiden. Es muss nicht schön sein, sondern Hauptsache ist, dass man die 3 Punkte holt.“

…vor dem Spiel: „Für beide Mannschaften ein vorentscheidendes Spiel. Es heißt – Verlieren verboten. (…) Red Bull Salzburg muss man nicht unbedingt schlagen, aber man muss auf jeden Fall die direkten Konkurrenten schlagen, wenn man in die Top 5 will. Sonst wird man keine Chance haben.“

…vor dem Spiel über den HCB: „Eigentlich ein MUSS-Sieg.“