Brazilian retired football player Ronaldinho (C) and his brother Roberto Assis (R) arrive at Asuncion's Justice Palace to appear before a public prosecutor who will decide whether to grant them bail or not following their irregular entry to the country, in Asuncion, on March 7, 2020. - Former Brazilian football star Ronaldinho and his brother have been detained in Paraguay after allegedly using fake passports to enter the South American country, authorities said Wednesday. (Photo by Norberto DUARTE / AFP) (Photo by NORBERTO DUARTE/AFP via Getty Images)

Anwalt: Ronaldinho wusste nichts von Pass-Fälschung

via Sky Sport Austria

Der brasilianische Ex-Fußballstar Ronaldinho hat nach Angaben seines Anwalts nicht absichtlich einen gefälschten Pass genutzt, um nach Paraguay einzureisen.

“Ronaldinho hat kein Verbrechen begangen, weil er nicht wusste, dass der Pass, den sie ihm gegeben haben, gefälscht war”, sagte sein Anwalt Sergio Queiroz am Sonntag. Er werde deshalb die Freilassung seines Mandanten beantragen.

Der Weltmeister von 2002 verbrachte in Paraguays Hauptstadt Asuncion bisher drei Nächte in Untersuchungshaft. Der 39-Jährige und sein Bruder waren am Mittwoch mit gefälschten Pässen eingereist und festgenommen worden. Nach ihrer Freilassung durch den Staatsanwalt ordnete die Generalstaatsanwaltschaft erneut die Festnahme “wegen Verwendung eines staatlichen Dokuments mit gefälschtem Inhalt” an.

Fluchtgefahr: Ronaldinho bleibt weiterhin in Haft

Anwalt Queiroz kritisierte den Vorgang: Die Staatsanwaltschaft habe sich darauf geeinigt, dass der Fußballer in gutem Glauben gehandelt habe. Die Inhaftierung durch die Richterin sei ungerechtfertigt, sagte Queiroz. Er will die Freilassung seiner Mandanten am Montag beantragen und damit ihre Rückkehr nach Brasilien ermöglichen.

Pass aufgrund ausstehender Strafzahlungen entzogen

Dem früheren Superstar des FC Barcelona und seinem Bruder waren im November 2018 in ihrer Heimat Brasilien die Reisepässe entzogen worden, weil sie gegen sie verhängte Strafzahlungen in Höhe von umgerechnet 2,2 Millionen Euro nicht geleistet hatten. Diese Strafe war verhängt worden, weil sie bei der Bebauung eines Grundstücks in Porto Alegre massive Umweltschäden verursacht hatten.

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(APA).

Beitragsbild: Getty Images.