Atdhe Nuhiu nach Siegestor in der 91. Minute: „Elfmeter – für solche Momente bin ich halt da“

via Sky Sport Austria
  • Damir Canadi nach Sieg: „Die Zuschauer gehen nach so einem Spiel glücklich nach Hause und es bleibt uns und den Fans in Erinnerung.“
  • Walter Kogler über die Leistung von SCR Altach: „Jetzt sind sie auf einer Position, wo man sagen könnte, wenn die nächsten Runden gut verlaufen, dass Altach ein Kandidat sein könnte, um unter die ersten Sechs zu rutschen.“
  • Walter Kogler über Rapid Wien: „Momentan ist man Drittletzter. Das ist nicht der Anspruch von Rapid“
  • Dietmar Kühbauer: „Keine Mannschaft in Österreich hat diese Belastung gehabt wie wir im Moment“
  • Spielerberater Max Hagmayr über seine Arbeit mit Taxiarchis Fountas: „Spieler sind manchmal wie Rennpferde – hypernervös, hypersensibel und das muss man dann in die richtige Richtung bringen“

CASHPOINT SCR Altach gewinnt 2:1 gegen SK Rapid Wien. Die wichtigsten Stimmen zur Partie des 4. Spieltages der ADMIRAL Bundesliga bei Sky Sport Austria.

CASHPOINT SCR Altach – SK Rapid Wien 2:1 (0:0)
Schiedsrichter: Alan Kijas

Damir Canadi (Trainer CASHPOINT SCR Altach):
…über das Spiel und den Sieg: „Nach den 90 Minuten sehr verdient, bis auf die ersten 20 Minuten, wo wir gebraucht haben. Wir waren ab der Minute 20, 25 richtig gut im Spiel und haben Rapid fast keine Torchancen zugelassen. Wir hätten uns vor der Pause schon das erste Tor verdient. Leider kommen wir durch einen Freistoß in Rückstand, aber wir haben gezeigt, das wir eine Winner-Mentalität zeigen. Auch mit den Fans im Rücken. Die Zuschauer gehen nach so einem Spiel glücklich nach Hause und es bleibt uns und den Fans in Erinnerung.“

…über den Sieg und die kommenden Wochen: „Er sollte uns Selbstvertrauen geben für die nächsten Wochen, wir müssen wachsen, uns gemeinsam entwickeln. Es wird ein Auf und Ab, aber so etwas gibt uns Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben.“

Atdhe Nuhiu (CASHPOINT SCR Altach):
…über das Spiel und sein Tor: „Es ist natürlich immer schön, wenn man ein Tor macht und heute war ein schwieriges Spiel gegen eine Topmannschaft und wenn man da das Siegestor macht, ist man natürlich glücklich. Elfmeter – für solche Momente bin ich halt da. Natürlich hat man ein Kribbeln, aber es ist etwas wofür ich da bin und zum Glück ist er reingegangen.“

…über sein Wegdrehen in der Mauer beim Freistoß zum 0:1: „Wegdrehen ist ein No-Go, aber zum Glück sind wir zurückgekommen und haben den Fehler, den wir in der Mauer gemacht haben, wo ich auch dabei war, wieder wettgemacht.“

…über die bisherige Saisonbilanz: „Wir haben die letzten vier Spiele gegen drei Topmannschaften gespielt und sechs Punkte geholt. Es ist keine schlechte Ausbeute für uns. Wir schauen, dass wir das Selbstvertrauen mitnehmen und fahren so ins nächste Spiel.“

Dietmar Kühbauer (Trainer SK Rapid Wien):
…über das Spiel: „Wenn du das Spiel über die gesamte Zeit kontrollierst und die weitaus bessere Mannschaft bist und trotzdem als Verlierer vom Platz gehst, ist es ärgerlich kein Frage. Wir haben den Ball nicht gut genug gespielt, aber ich denke doch, dass sie das Spiel bis zum 1:1 super unter Kontrolle gehabt haben. Immer zu sagen, wir kommen hierher und hauen alles weg – so ist es nicht. Keine Mannschaft in Österreich hat diese Belastung gehabt wie wir im Moment. Da will ich die Spieler nicht in Schutz nehmen, da muss man die Kritik hinnehmen.“

…über das kommende Spiel gegen Zorya Luhansk: „Wir müssen uns steigern. Wir haben eine riesige Belastung.“

Max Hagmayr (Spielerberater von Taxiarchis Fountas):
…über seine Arbeit mit Taxiarchis Fountas: „Er hat sich durch die ewigen Transferdiskussionen auch innerhalb der Mannschaft ins Abseits gestellt, wo ich ihm gesagt habe: ‚Du brauchst die Mannschaft, du brauchst die Mitspieler. Versuch wieder mehr auf die Jungs einzugehen, mit ihnen zu spielen, nicht nur egoistisch am Platz zu sein.‘ Bei ihm ist es oft an der Kante zu positiven oder negativen Emotionen. Das ist, was ich immer versuche – aber auch Aufgabe des Trainers und der Mannschaft ist –, ihn in der oberen Hälfte, der positiven Hälfte zu haben. Spieler sind manchmal wie Rennpferde – hypernervös, hypersensibel und das muss man dann in die richtige Richtung bringen.“

…über einen möglichen Abgang von Taxiarchis Fountas: „Transfers sind nie ausgeschlossen. Wir haben noch drei Wochen, aber es ist nicht so, dass ich Taxi anhalte, den Verein zu verlassen.“

Zoran Barisic (Sportdirektor SK Rapid Wien):
…über eine mögliche Verpflichtung von Shon Weissman und andere mögliche Transfers: „Er ist Stürmer und der Trainer würde sich sich vielleicht freuen, aber die anderen Spieler auf dieser Position weniger. Wir haben natürlich Spieler, die das Interesse verschiedenster Klubs geweckt haben, aber es ist so, dass wir keinen Spieler verkaufen müssen und es ist so, dass unsere Spieler einen gewissen Preis haben, auf den wir auch bestehen. Was noch passieren wird bis zum Ende des Transferfensters kann ich im Moment noch nicht sagen.“

…über Taxiarchis Fountas: „Er hat, seit er bei Rapid ist, bewiesen, dass er ein sehr guter Spieler ist und ein sehr wertvoller Spieler sein kann für Rapid. Er ist ein lieber Kerl und verfügt als Grieche über eine gewisse griechische Mentalität. Das ist nichts Negatives, er ist aber sehr schnell heißblütig. Er zeigt auf dem Platz aber immer wieder, dass er im Stande ist, gute Leistungen zu bringen. Ich bin ständig im Austausch mit Max Hagmayr und wir werden uns auch mit der Personalie Taxiarchis Fountas gemeinsam befassen.“

Walter Kogler (Sky Experte):
…über die Leistung von SCR Altach: „Das Wichtigste für Altach ist nach dem Start, dass sie sich jetzt kontinuierlich in die Liga reingespielt haben. Jetzt sind sie auf einer Position, wo man sagen könnte, wenn die nächsten Runden gut verlaufen, dass Altach ein Kandidat sein könnte, um unter die ersten Sechs zu rutschen.“

…über die Leistung von SK Rapid Wien: „Momentan ist man Drittletzter. Das ist nicht der Anspruch von Rapid. Rapid hat heute von Anfang an Tempo gemacht und wollte eine frühe Entscheidung erzielen, ist aber trotz 1:0-Führung immer mehr ins Hintertreffen gekommen. Auch dem Trainer merkt man die Belastung der letzten Wochen an. Rapid hätte die Möglichkeit gehabt, nach der 1:0-Führung nach vorne hin etwas mehr zu machen. Man hatte das Gefühl, dass sie das 1:0 verwalten wollten.“