This general view shows the new ATP clock - featuring the "shot clock" (in operation as part of a test of new rules) as Croatia's Borna Coric plays Jared Donaldson of the US in their Group B men's singles tennis match during the first edition of the Next Generation ATP Finals in Milan on November 7, 2017, an annual men's youth tennis tournament organized by the Italian Tennis Federation and the Italian Olympic Committee. / AFP PHOTO / MIGUEL MEDINA        (Photo credit should read MIGUEL MEDINA/AFP/Getty Images)

ATP-Tour: Das sind die Änderungen für 2020

via Sky Sport Austria

London (APA) – Die Österreich-Turniere in Kitzbühel und Wien stehen 2020 in der gewohnten Woche im Tennis-Kalender der ATP-World-Tour. Im am Mittwoch veröffentlichten Terminplan scheint das 250er-Event in Tirol ab dem 27. Juli auf, der Hauptbewerb des Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle beginnt mit dem Nationalfeiertag, dem 26. Oktober. Die Endspiele werden zu Allerheiligen stattfinden, also am 1. November.

Die Saison wird ab 3. Jänner (Freitag) mit dem neu eingeführten ATP Cup eröffnet. 24 Länder-Teams werden in Brisbane, Sydney und einer weiteren noch zu fixierenden australischen Stadt um bis zu 750 ATP-Punkte und ein beachtliches Preisgeld von 15 Mio. Dollar (13,30 Mio. Euro) spielen. Durch diese Neuerung wechselt das Turnier in Pune/Indien vom Jahresbeginn in die fünfte Woche, von wo Sofia in den September wechselt.

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Außerdem wird es nach zwölfjähriger Pause eine Rückkehr von Adelaide in den Kalender geben, und zwar unmittelbar vor den Australian Open (ab 20. Jänner). Ein Rasen-Turnier für die Woche Ende Juni vor Wimbledon ist noch zu vergeben. Die Saison wird über elf Monate gehen, ist doch das heuer erstmals stattfindende Davis-Cup-Finalturnier für die Woche ab 23. November angesetzt. In der Woche davor wird es in London das 50-Jahr-Jubiläum des Saisonfinalturniers ATP Finals geben.

Abseits der vier Grand-Slam-Events wird es 63 Turniere in insgesamt 29 Ländern geben. Eine wichtige Neuerung ist die Implementierung der “Shot Clock” bei all diesen Veranstaltungen, nachdem diese im vergangenen Herbst bei den NextGen Finals in Mailand getestet worden war. Die “Shot Clock” zählt die Zeit zwischen zwei Punkten herunter. Damit soll verhindert werden, dass sich ein Spieler zu lange Zeit lässt, die Partien kompakter und damit auch fernsehtauglicher werden.

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