Doppelgold: Auböck und Lagen-Staffel holen EM-Titel

Österreichs Schwimmer haben den Schlusstag bei den Europameisterschaften in Belgrad vergoldet. Felix Auböck schwamm am Sonntag in überlegener Manier zum Titel über 400 m Kraul. Kurze Zeit später waren die rot-weiß-roten Festspiele komplett: Die Staffel über 100 m Lagen setzte sich in der Besetzung Bernhard Reitshammer, Valentin Bayer, Simon Bucher und Heiko Gigler hauchdünn vor Polen (+0,03 Sek.) und der Ukraine (+0,09) durch.

Auböck durfte sich über seine bereits dritte Medaille bei Langbahn-Europameisterschaften und einen geglückten Olympia-Formtest auf seiner Paradedistanz freuen. Erstmals erstrahlte für den Kurzbahn-Weltmeiser von 2021 ein EM-Erfolg in Gold. In 3:43,24 Minuten unterbot der überlegene Sieger seinen eigenen österreichischen Rekord um 34/100.

„Diese EM-Goldmedaille bedeutet mir ganz, ganz viel. Ich habe noch nie eine gewonnen. Ich habe noch nicht so viele Medaillen und ich schätze das sehr. Das Allerbeste aber ist, dass ich Bestzeit geschwommen bin. Das macht mich am meisten stolz“, sagte Auböck.

Schon im Vorlauf für seinen einzigen Bewerb in Serbiens Hauptstadt hatte Auböck die Konkurrenz um mehr als eine Sekunde distanziert. Im Finale schlug er dann 4,20 Sekunden vor dem Zweiten Dimitrios Markos aus Griechenland an. Seinen eigenen österreichischen Rekord (Juni 2022) unterbot er um 34/100.

Erstmals seit 2008 (Markus Rogan und Mirna Jukic) feiern Österreichs Schwimmer wieder EM-Titel auf der Langbahn. Weitere Medaillen bei dieser EM holte Simon Bucher mit Silber über 100 m Delfin. Zudem überraschten die Wasserspringer Anton Knoll und Dariush Lotfi mit Gold im Synchron-Bewerb.

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(APA) / Artikelbild: Imago