SPIELBERG, AUSTRIA - JUNE 29:  Valtteri Bottas of Finland and Mercedes GP looks on in the garage during practice for the Formula One Grand Prix of Austria at Red Bull Ring on June 29, 2018 in Spielberg, Austria.  (Photo by Mark Thompson/Getty Images)

Auch Bottas verlängert bei Mercedes

via Sky Sport Austria

Der Finne Valtteri Bottas (28) wird mindestens auch in der kommenden Formel-1-Saison für Mercedes an den Start gehen. Wie das Weltmeisterteam am Freitag am Rande des Großen Preises von Deutschland mitteilte, verlängerten beide Parteien den auslaufenden Vertrag bis 2019 mit Option auf eine weitere Saison.

“Valtteris Leistungen in dieser Saison waren exzellent. Die Chemie zwischen ihm, dem Team und Lewis ist großartig, ohne jede Politik. Diese Zutaten braucht man, wenn man um beide Titel kämpfen will”, sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff über den dreimaligen Grand-Prix-Sieger. Erst am Donnerstag hatte Mercedes bei seinem Heimrennen die Vertragsverlängerung von Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien) bis 2020 bekannt gegeben.

Mercedes verlängert mit Hamilton

Bottas überzeugte in dieser Saison mit konstant guten Leistungen, allerdings ist der 28-Jährige auch aufgrund von Defekten noch ohne Saisonsieg. “Ich fahre besser als 2017. Ich bin schneller, besser im Rennen und näher an Lewis dran. Leider zeigen das die Resultate nicht. Aber das Team weiß es, und das ist das Einzige, das für mich zählt”, hatte der WM-Dritte des Vorjahres am Donnerstag selbstbewusst erklärt.

Vor dem elften von 21 Läufen am Sonntag (15.10 Uhr) belegt er mit 104 Punkten lediglich den fünften Rang in der Fahrer-WM. Anfang 2017 hatte Bottas die Nachfolge des zurückgetretenen Weltmeisters Nico Rosberg bei den Silberpfeilen angetreten. Sein Einjahresvertrag wurde im vergangenen September erstmals um eine weitere Saison verlängert.

Damit sind bereits vier der sechs Top-Cockpits für die 2019 vergeben. Neben Hamilton sind auch WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel (Heppenheim) bei Ferrari und der Niederländer Max Verstappen bei Red Bull jeweils bis Ende 2020 gebunden.

SID

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