Aus bei Haas: Ocon weist Vorwürfe zurück
Formel-1-Pilot Esteban Ocon hat mit Unverständnis auf Spekulationen über sein vorzeitiges Aus für das Rennwochenende in Mexiko reagiert.
In einem Statement, das der französische Haas-Pilot in den Sozialen Netzwerken teilte, erklärte er, es sei „aufgrund unterschiedlicher Standpunkte zu einer Diskussion“ gekommen: „Ich bestätige zwar, dass es dazu gekommen ist, weise jedoch jegliche Berichte oder Anschuldigungen entschieden zurück, die suggerieren, dass zur Beilegung von Meinungsverschiedenheiten jeglicher Art körperliche Gewalt angewendet worden sei.“
Der US-Rennstall Haas hatte Ocon am Samstag überraschend ohne Gründe zu nennen durch Ersatzfahrer Ryo Hirakawa ersetzt. „Weitere Stellungnahmen werden zu diesem Zeitpunkt nicht abgegeben“, hieß es in einem Statement. Diverse Medien berichteten in der Folge von dem Streit, die französische L’Equipe gar von einer „möglichen körperlichen Auseinandersetzung“ mit Teamchef Ayao Komatsu.
„Ich verurteile Gewalt in jeder Form aufs Schärfste, schrieb Ocon: „Ich bitte darum, Spekulationen zu unterlassen, solange die Angelegenheit geklärt wird. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.“
Die Zusammenarbeit von Haas und Ocon endet in diesem Winter nach zwei Jahren. Das Cockpit des 30-Jährigen übernimmt der Ferrari-Junior Rafael Camara. Ocon wiederum wird nach seiner ersten Saison 2016 in der kommenden Saison wohl erstmals ohne festes Cockpit dastehen.
In Mexiko-Stadt kommt nun Hirakawa im Alter von 32 Jahren zu seinem Renndebüt in der Formel 1. Erfahrung sammelte der Japaner vor allem auf der Langstrecke. Dort wurde er dreimal Weltmeister.
