Auslosung des Champions-Leauge-Achtelfinales ab 11.30 Uhr Live-Stream
Borussia Dortmund feierte den Gruppensieg, Bayer Leverkusen marschierte erstmals ungeschlagen durch die Gruppenphase der Champions League. Die beiden Bundesliga-Vertreter sammelten vor den letzten drei Bundesliga-Runden in diesem Jahr reichlich Selbstvertrauen.
Heute ist es soweit! Die CL- & EL-Auslosung ab 11:30 Uhr im Programm und im Live-Stream unter https://t.co/CibOIlCr26#ssnhd #skycl #skyel pic.twitter.com/0VoLvWh5TW
— Sky Sport News HD (@SkySportNewsHD) 12. Dezember 2016
Leverkusen/Madrid (SID) 1. FC Köln statt Real Madrid, Schalke 04 statt AS Monaco: Bei Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen wurde nach dem erfolgreichen Abschluss der Gruppenphase in der Champions League der Hebel schnell wieder auf die Bundesliga umgelegt. Die Auslosung des Achtelfinales in der Königsklasse am Montag (12.00 Uhr/ live auf skysportaustria.at) in Nyon war allerdings auch schon ein großes Thema. „Es wird schwer, egal, welcher Gegner kommt“, sagte Dortmunds Marco Reus, der mit seinem Treffer in der 88. Minute zum 2:2 (0:1)-Endstand bei Titelverteidiger Real Madrid den BVB zum Gruppensieg geschossen hatte. Aufseiten von Leverkusen, das durch ein 3:0 (1:0) gegen Gruppensieger AS Monaco erstmals bei elf Teilnahmen an der Königsklasse ungeschlagen durch die Gruppenphase marschierte, sagte Trainer Roger Schmidt: „Das können wir sowieso nicht beeinflussen. Deshalb nehmen wir es so, wie es kommt.“ Im Dortmunder Lager machte man sich dagegen schon mehr Gedanken über den nächsten Kontrahenten. „Nur nicht Manchester City oder Paris Saint-Germain“, sagte Sebastian Rode, Marcel Schmelzers Lieblingsziel ist schlicht „Portugal“. Julian Weigl sah es pragmatisch: „Es ist kein Wunschkonzert.“ Immerhin: Dem FC Barcelona, dem FC Arsenal oder Atlético Madrid gehen die Dortmunder aus dem Weg. „Wir haben uns ins Spiel reingefressen“, sagte Trainer Thomas Tuchel „überglücklich“. Das Gefühl, im Bernabeu bestanden zu haben, bezeichnete er als „ein bisschen surreal“. Der Gruppensieg war ihm aber nicht so wichtig. „Das habe ich in der C-Jugend beim VfB Stuttgart bei gefühlt 150 Hallenturnieren gelernt: Jedes Mal, wenn du angefangen hast zu rechnen, warst du sofort raus.“ Wichtiger sind dem Trainer vor den anstehenden Ligaspielen in Köln, bei 1899 Hoffenheim und gegen den FC Augsburg die Erkenntnisse, dass sein Team mit wahrscheinlich jeder Mannschaft der Welt auf Augenhöhe spielen kann und die Offensive eine Waffe ist, was der Champions-League-Rekord von 21 Toren in der Gruppenphase belegt. Davon ist Bayer noch weit entfernt. Leverkusens Sportchef Rudi Völler sagte aber mit Blick auf die kommenden Aufgaben des Tabellenneunten auf Schalke, gegen den FC Ingolstadt und beim Erzrivalen 1. FC Köln: „Die Tatsache, dass wir im sechsten Anlauf unseren ersten Sieg gegen Monaco feiern konnten und zudem bei unserer elften Teilnahme an der Champions League erstmals ohne Niederlage die Gruppenphase überstanden haben, sollte uns für die restlichen Spiele des Jahres Rückenwind geben.“ Dass Bayer nach zuvor vier Pflichtspielen ohne Sieg gegen Monaco mal wieder als Sieger den Platz verlassen konnte, werteten die Bayer-Profis als Wende zum Besseren. „Wir haben gezeigt, dass wir wieder auf dem richtigen Weg sind. Das war ein wichtiges Spiel für unser Selbstbewusstsein“, konstatierte Torschütze Julian Brandt, und Hakan Calhanoglu meinte: „Aus dem Spiel können wir eine Menge für Sonntag mitnehmen.“ Der türkische Nationalspieler fügte hinzu, dass er auf Schalke auch wieder vom Elfmeterpunkt antreten würde, nachdem Wendell gegen Monaco den fünften Strafstoß der Werkself in Folge verschossen hatte. Da der Ball nach Wendels Fehlschuss aber von der Latte an den Rücken des guten AS-Ersatztorwarts Morgan De Sanctis und von dort ins Tor geprallt war, erklärte Bayer-Trainer Roger Schmidt mit einem breiten Grinsen die Diskussion um die Elfmeter-Phobie bei seiner Mannschaft aber für beendet: „Beim Elfmeter gibt es nur zwei Möglichkeiten: drin oder nicht drin. Von daher ist der Fluch besiegt. Artikelbild: GEPA