Aussagen für Saudi-Tour: Mickelson verliert weiter Reputation

Der US-Golfstar Phil Mickelson verliert nach Aussagen über eine zur PGA-Tour konkurrierende Serie in Saudi-Arabien weiter an Reputation. Nachdem sich bereits mehrere Sponsoren vom 51-Jährigen getrennt hatten, verlor Mickelson nun auch seine Gastgeberrolle beim Turnier in La Quinta (Kalifornien). Dies wurde am Samstag (Ortszeit) bekannt.

Mickelson hatte in einem im November aufgezeichneten und kürzlich veröffentlichten Interview sein Interesse an einer von Saudi-Arabien finanzierten Super Golf League geäußert. Er meinte darin, dass eine solche Serie für einen positiven Wandel im Profigolf sorgen könne. Über das saudische Regime sagte der sechsfache Major-Sieger: „Wir wissen, sie haben Khashoggi getötet und eine fürchterliche Historie bei Menschenrechten. Sie exekutieren Menschen, weil sie schwul sind. Man weiß das, aber warum ziehe ich es trotzdem in Betracht? Weil es eine einmalige Gelegenheit ist, zu verändern, wie die PGA-Tour läuft.“

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Kollegen und Medien hatten daraufhin heftige Kritik geäußert. Mickelson entschuldigte sich in der vergangenen Woche dafür. Er wolle nur das Beste für den Golfsport, betonte er. Außerdem seien seine Aussagen aus einem Hintergrundgespräch aus dem Zusammenhang gerissen worden. Er werde nun eine Wettkampfpause einlegen, schrieb Mickelson in einem Statement außerdem.

(APA) / Bild: Imago