during the Second Bundesliga match between SV Darmstadt 98 and SV Sandhausen at Jonathan-Heimes-Stadion am Boellenfalltor on November 17, 2017 in Darmstadt, Germany.

Auswärtssieg für Sandhausen – später Ausgleich von Bielefeld

via Sky Sport Austria

Darmstadt (SID) – In der 2. Fußball-Bundesliga hält die Negativserie von Darmstadt 98 an, auch Eintracht Braunschweig konnte zum Auftakt des 14. Spieltages den Abwärtstrend nicht stoppen. Bundesliga-Absteiger Darmstadt blieb durch ein 1:2 (0:1) gegen den SV Sandhausen zum achten Mal in Folge ohne Sieg und liegt nach der fünften Saisonniederlage als Tabellenelfter weit entfernt von der Spitzengruppe.

Die zu Saisonbeginn ebenso wie Darmstadt als Aufstiegs-Mitfavorit gehandelten Braunschweiger kamen bei Arminia Bielefeld nur zu einem 2:2 (0:1) und blieben damit zum dritten Mal hintereinander ohne Sieg.

Sandhausen bleibt seinerseits mit 21 Zählern im Verfolgerfeld der Spitzengruppe. In Sandhausen beendete Richard Sukuta-Pasu (17., 71.) fast im Alleingang die Negativserie der Gastgeber mit vier Spielen in Serie ohne Sieg. Darmstadt wartet dagegen bereits seit acht Runden auf einen Dreier. Die Hessen beklagten aber zu Recht, dass beim ersten Treffer von Sukuta-Pasu die Hand im Spiel war. Der Anschlusstreffer von Patrick Banggaard (84.) kam zu spät.

Der Wiener Stefan Kulovits, Spielführer der Sandhausener, spielte seine Rolle als Abräumer im Mittelfeld 56 Minuten lang gewohnt energisch. Dann musste er mit einer Unterarm-Verletzung ausgewechselt werden. Bitter für Kulovits, der aufgrund eines Muskelfaserrisses diese Saison bereits längere Zeit ausgefallen war und erst auf 5 Einsätze kommt.

Mit seinem ersten Saisontreffer hatte Tom Schütz in Bielefeld in der siebten Minute die Gastgeber in Führung geschossen. Suleiman Abdullahi (56.) und Jan Hochscheidt (64.) trafen nach der Pause für Braunschweig, ehe Leandro Putaro (90.) den Gastgebern noch einen Zähler rettete.

Von den zwei Österreichern im Kader der Bielefelder kam wie beim letzten Ligaspiel gegen Erzegbirge Aue (1:1) nur einer zum Einsatz – diesmal bekam jedoch Manuel Prietl im defensiven Mittelfeld seine Chance – sein Landsmann Konstantin Kerschbaumer musste stattdessen auf der Bank Platz nehmen.

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