MARIA ENZERSDORF,AUSTRIA,22.FEB.15 - SOCCER - tipico Bundesliga, FC Admira Wacker Moedling vs SK Rapid Wien. Image shows Issiaka Ouedraogo (Admira) and Steffen Hofmann (Rapid). Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Martin Hoermandinger

Barisic: “Sind mit Unentschieden nicht zufrieden”

via Sky Sport Austria

Der FC Admira Wacker Mödling erreicht ein 1:1 gegen den SK Rapid Wien. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

 (Trainer ):

…über das Spiel: “Ich bin zufrieden mit dem Punkt und mit der Art und Weise, wie wir reagiert haben, die Partie noch umgedreht haben und bis zum Schluss gewinnen wollten. Das bestärkt uns in unserer Arbeit der letzten Monate. Heute haben wir uns den Punkt sicher verdient und die Art und Weise, wie wir uns weiterentwickelt haben, ist für uns sicher das positivste.”

…über die Frühjahrssaison: “Wir haben schon eine Möglichkeit versäumt zu punkten in Altach, aber zumindest sind wir jetzt bestärkt. Wenn wir im Angriffsdrittel gefährlicher sind als im Herbst, dann ist das natürlich positiv und bestärkt uns. Das Wichtigste ist, dass wir unser Spiel verbessert haben. Wir sind offensiv stärker und sind als Mannschaft auch defensiv im Block besser. Wir sind stärker, wir sind lebendiger von der Kadersituation her und das lässt uns hoffen, dass wir den Weg fortsetzen.”

 (Spieler ):

…über das Spiel: “Wir haben recht gut angefangen, dann haben wir uns reindrängen lassen. In der zweiten Halbzeit haben wir wieder gut angefangen und haben Rapid nicht mehr so spielen lassen. Deswegen ist der Punkt gerecht. Es ist wieder mal sehr wichtig, dass wir gepunktet haben und jetzt müssen wir schauen, dass wir Wiener Neustadt weiter auf Distanz halten.”

 (Geschäftsführer ):

…über seine Ziele mit dem Verein: “Ich habe mit Rapid, mit dem hervorragenden Expertenteam in unserer Geschäftsstelle viel vor. Wir wollen zum einen eine Wachstumsstrategie verfolgen, zum zweiten die Marke Rapid stärken und zum dritten die Infrastruktur auch abseits des Stadions weiter optimieren.”

…über die wiederholte Verwendung von Pyrotechnik durch Fans: “Das Thema Pyrotechnik begleitet uns schon seit Jahren. Wir alle wissen, dass gerade bei Rapid die Fans sehr wichtig sind und eine tolle Atmosphäre schaffen. Aber die Pyrotechnik und vor allem die Bengalischen Fackeln tun dem Verein natürlich weh, weil es jedes Mal den Verein Geld kostet und das schmerzt. Wir sind in einem konstruktiven Dialog mit den Fans und sind sehr bemüht. Wir haben schon einige Herausforderungen gemeinsam gemeistert, wir werden den Dialog fortsetzen. Wir wollen das beste für Rapid und da sind Schadenssummen natürlich schlecht, die würde ich lieber in den Sport investieren.”

…über den Einfluss der Fans: “Rapid ist ein Mitgliederverein, die Hauptversammlung ist für uns das höchste Gremium. Aber seitdem wir in Funktion sind haben wir bei Gewaltdelikten nicht wirklich Probleme, haben auf der Familientribüne sehr viele Kinder und Eltern. Es ist also auch sehr viel positives. Aber klar, es gibt Herausforderungen, die gibt es im ganzen Verein. Aber ich gehe mit Zuversicht und viel Energie an diese heran.”

 (Trainer ):

…über das Spiel: “Wir sind in Führung gegangen und hatten auch die Chance das zweite Tor zu erzielen, wir hätten unsere Konter besser zu Ende spielen sollen. So müssen wir mit einem Unentschieden nach Hause fahren, das haben wir uns selbst zuzuschreiben. Es war ein sehr intensives Spiel auf schwerem Terrain, in dem wir die klar bessere Mannschaft waren. Das einzige, was uns heute gefehlt hat, war das Spiel zuzumachen mit einem zweiten Tor. Natürlich ist es schade, dass wir nicht gewonnen haben. Wir wollten eine gute Leistung bringen und das haben die Jungs gemacht. Es war sehr kampfbetont, einige Kleinigkeiten gibt es natürlich zu verbessern, aber es gibt immer Dinge, die man besser machen kann und muss, um unser Spiel nachhaltig zu verbessern. Aber unter dem Strich steht das Unentschieden und damit sind wir nicht zufrieden.”

…über die Fans: “Sie haben die Mannschaft toll unterstützt. Es wird natürlich immer wieder den einen oder anderen geben, der sich diesen sogenannten Spaß erlaubt und den Fußball als Bühne sieht. Das gehört natürlich nicht dazu.”

 (Spieler ):

…über das Spiel: “Aus irgendeinem Grund tun wir uns bei der Admira schwer, obwohl wir oft die bessere Mannschaft sind und das Spiel eigentlich unter Kontrolle haben. So war es auch heute, aber wir müssen versuchen das zweite Tor zu machen und das haben wir verabsäumt. Bis auf das Gegentor haben wir nichts aufs Tor bekommen, aber wir müssen halt versuchen die Konter besser auszuspielen. Das war der Grund, dass wir nur Unentschieden gespielt haben. Ansonsten war es eine gute Partie für ein Auswärtsspiel, aber wir müssen weiter hart arbeiten. Jedes Spiel ist ein Endspiel. Natürlich wäre es schön gewesen, wenn wir heute drei Punkte gemacht hätten, das waren definitiv zwei verlorene Punkte.”

 (Spieler ):

…über das Spiel: “Schade, dass wir heute nicht gewonnen haben. Ich hatte einige gute Möglichkeiten, aber die Admira hat getroffen. Das war zwar mein erstes Tor gegen die Admira in der Bundesliga, aber ich würde das Tor für einen Sieg eintauschen. Jetzt kommt das nächste Spiel gegen Sturm, da müssen wir zu 100% bereit sein.”

 (Sky Experte):

…über Rapid: “Anfangs hat es schon gepasst, in der Pause dachte ich, dass Admira drei Stunden spielen kann und kein Tor erzielt. Mit dem 1:0 war Rapid gut bedient, aber dann hat man den Bombenschuss von Weber gesehen und jetzt sind es zwei verlorene Punkte. Drei Punkte wären wichtig gewesen um Salzburg wieder näher zu kommen, jetzt ist es nur einer geworden.”

 (Sky Experte):

…über das Spiel: “In der ersten Hälfte war nicht viel los, Rapid hat die eine Chance genutzt. Nach der Pause haben sie die Möglichkeit verabsäumt das 2:0 zu erzielen, das wäre sicher am heutigen Tag die Vorentscheidung gewesen. Wie aus dem Nichts ist die Partie durch das wunderbare Tor von Weber fast noch gekippt, am Schluss hat die Admira wesentlich besser gespielt als zwei Drittel des Spiels.”

…über die Admira: “Einerseits ist es gut, dass der Abstand gegenüber Wiener Neustadt gleich geblieben ist und ein Punkt gegen Rapid tut immer gut. Die Mannschaft ist jetzt stabiler als im Herbst, ich glaube aber auch, dass Wiener Neustadt gefestigter aus der Winterpause gekommen ist.”