Basketball: Aus für ÖBV-Herren in EM-Qualifikation
Österreich hat in „Freak-City“, wie die Stadt in Oberfranken in deutschen Basketball-Kreisen genannt wird, zum neunten Mal in Serie gegen ein DBB-Team verloren. Der bisher letzte Erfolg einer ÖBV-Auswahl gegen den Nachbarn datiert aus dem Jahr 1977. Im selben Jahr war Rot-Weiß-Rot auch zum bisher letzten Mal bei einer Europameisterschaft vertreten.
Erfolgreichster Werfer des Teams von Kestutis Kemzura am Mittwochabend war einmal mehr Rasid Mahalbasic mit 21 Punkten. Der Center hatte sich auf dem Parkett förmlich zerrissen. Davor Lamesic steuerte elf Zähler für Österreich bei.
Deutschland hatte die Weichen früh auf Sieg gestellt. Die Gastgeber setzten sich bereits im zweiten Viertel zweistellig ab und gingen mit einer komfortablen 43:28-Führung in die Pause. Die Österreicher steckten zwar auch nach dem Seitenwechsel in keiner Phase auf, näher als auf neun Punkte (49:58 / 33. Min.) kamen sie jedoch nicht mehr heran. Die Schlussphase der Partie „gehörte“ wieder den Deutschen.
Die spielerische Qualität reiche nicht aus, hatte ÖBV-Präsident Hubert Schreiner schon zur Halbzeit festgestellt. Letztlich ging die DBB-Auswahl, die in der EM-Qualifikation zuletzt zweimal hintereinander verloren hatte, mit dem Druck des „Gewinnen- Müssens“ auch besser um als es die Österreicher taten.
Beitragsbild: GEPA Pictures