17.05.2020, Berlin: Fußball: Bundesliga, 1. FC Union Berlin - FC Bayern München, 26. Spieltag, im Stadion An der Alten Försterei. Robert Lewandowski von Bayern jubelt nach seinem Tor zum 0:1 mit Serge Gnabry (l). Foto: Hannibal Hanschke/Reuters-Pool/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. | Verwendung weltweit

Bayern nach glanzlosem 2:0 gegen Union Berlin vier Punkte vor Dortmund

via Sky Sport Austria

Spitzenreiter FC Bayern hat am Sonntag in der deutschen Fußball-Bundesliga mit einem verdienten, aber glanzlosen Sieg den Vier-Punkte-Abstand zum ersten Verfolger Borussia Dortmund wieder hergestellt. Der Titelverteidiger setzte sich mit David Alaba im Geisterspiel bei Union Berlin mit 2:0 durch, die Tore erzielten Robert Lewandowski (40./Elfmeter) und Benjamin Pavard (80.).

Wenige Stunden davor trennten sich der 1. FC Köln und der FSV Mainz 05 mit einem 2:2. ÖFB-Legionär Florian Kainz zeichnete für das zwischenzeitliche 2:0 für die Hausherren verantwortlich.

In Berlin verteidigte der zwölftplatzierte Außenseiter clever und ließ nur wenige Chancen der Münchner zu. Dem Penalty-Treffer von Lewandowski, der nun bei 26 Liga-Saisontoren hält, ging ein Foul von Neven Subotic an Leon Goretzka voraus. Für die Entscheidung sorgte Pavard mit einem Kopfball nach einem Corner von Joshua Kimmich. Bei den Siegern spielte David Alaba als Innenverteidiger ebenso durch wie auf der Gegenseite Christopher Trimmel.

Salzburger feiert Trainerdebüt in der Deutschen Bundesliga

An der Seitenlinie agierte Union-Assistenz-Trainer Markus Hoffmann ausnahmsweise als Chefcoach. Der Salzburger sprang für seinen Vorgesetzten Urs Fischer ein, der wegen eines Trauerfalls in der Familie fehlte.

Vor dem Match hatte die Berliner Polizei eine kleinere Menschenansammlung aufgelöst. Etwa zwei Dutzend Schaulustige hatten sich vor dem Stadion an der Alten Försterei versammelt. Die Polizei, die mit rund 400 Kräften im Einsatz war, forderte die Menschen zum Weitergehen auf. Vermutlich warteten die Personen, die keine Fan-Utensilien bei sich hatten, auf die Ankunft des Mannschaftsbusses.

Auch während der Partie kam es vor dem Stadion zunächst nicht zu größeren Zwischenfällen oder Menschenansammlungen. Die wenigen Schaulustigen wurden angesprochen und weggeschickt.

(APA)

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