KLAGENFURT,AUSTRIA,30.JUL.15 - BEACH VOLLEYBALL - CEV Beach Volleyball European Championships. Image shows Alexander Horst and Clemens Doppler (AUT). Photo: GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber

Beach-Volleyball: ÖVV-Asse beim Open in Fuzhou um Final-Hattrick

via APA

Nach zweiten World-Tour-Plätzen durch Alexander Huber/Robin Seidl in Doha und Stefanie Schwaiger/Barbara Hansel in Xiamen geht es für Österreichs Beach-Volleyballer diese Woche in Fuzhou um den Final-Hattrick. Die beiden Top-Abschneiden haben Österreichs Asse zuletzt in der Olympia-Qualifikation nach vor gebracht, auf einem sicheren Rio-Platz liegen aber weiter nur Clemens Doppler/Alexander Horst.

Die beiden lassen in ihrer Vorbereitung auf die Spiele das Open-Turnier in China aus, die nächstbesten ÖVV-Paare können sich diesen Luxus nicht leisten. Bei den Herren stehen Huber/Seidl fix im am Mittwoch beginnenden Hauptbewerb, Thomas Kunert/Christoph Dressler haben sich am Dienstag dafür mit einem Sieg in der Ausscheidung qualifiziert. Für beide Paare besteht keine realistische Olympia-Chance über die Weltrangliste, allerdings über den parallel ausgetragenen Continental Cup.

Schwaiger/Hansel haben durch ihre unerwartete Topleistung in Xiamen hingegen ordentlich aufgeholt und liegen aktuell 550 Zähler hinter dem letzten über die Weltrangliste zu vergebenden Platz. Platz zwei bei einem Open bringt 450 Punkte. Sollte es das Duo bis zum Qualifikationsende am 13. Juni noch in den erlauchten Kreis schaffen, wären Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig erste Anwärterinnen auf einen möglichen Continental-Cup-Platz. Dieser ist freilich schwierig zu erreichen.

Wie die beiden Steirerinnen müssen auch Schwaiger/Hansel am Mittwoch in Fuzhou in die Qualifikation, denn ihr zweiter Platz von Xiamen ist da noch nicht berücksichtigt. Die 260 km zwischen den beiden Städten überbrückten die Niederösterreicherin und die Salzburgerin mit einen Hochgeschwindigkeitszug. “In der Quali sind wir jetzt die Gejagten”, sagte Hansel. Trainer Richard Müller: “Stefanie und Barbara müssen in sehr kurzer Zeit optimal regenerieren und danach den Spielrhythmus wiederfinden.”

Titelbild: GEPA