Beachvolleyball: Doppler/Horst streben in Rio eine Medaille an
Das österreichische Beachvolleyballduo Clemens Doppler und Alexander Horst wird im August bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro an den Start gehen. Für die beiden Routiniers zählt allerdings nicht nur der olympische Gedanke: „Dabei sein ist alles!“. Die beiden haben sich eine Medaille zum Ziel gesetzt. Um die „Mission Edelmetall“ zu erfüllen, überlassen sie nichts dem Zufall.
Gleicher Sand wie in Rio
Im Trainingszentrum in Wien trainieren sie auf dem Sand, der auch auf den Courts in Brasilien verwendet wird. „Großes Vorbild waren die deutschen Olympiasieger von London (Jonas Reckermann/Julius Brink holten Gold – Anm. der Red.). Die haben das damals auch gemacht. Das war in diesem Fall sicherlich noch hilfreicher, weil der Sand in London extrem tief war“, erklört Alexander Horst. In Rio hat das österreichische Duo bereits gespielt und trainiert. „Trotzdem ist es natürlich hilfreich, wenn man jeden Tag auf diesem Sand trainiern kann. Jeder Sand ist etwas anders“, so Horst weiter.
Mentale Stärke wichtig
Für Clemens Doppler ist aber nicht nur die ideale Vorbereitung wichtig. Die mentale Stärke könnte in diesen Spielen den Unterschied ausmachen. „Technisch gibt es da nicht mehr so viele Unterschiede. Natürlich hat jedes Team verschiedene Stärken und Schwächen, aber im Endeffekt geht es nur darum an dem einen Tag am Punkt, und besser als das andere Team zu sein.“
Formkurve stimmt
Das es technisch keine großen Unterschiede zu den anderen Weltklasseduos gibt haben Doppler/Horst erst vor zwei Wochen in beim Turnier in Porec bewiesen. Die EM-Dritten von 2014 mussten sich in Kroatien erst im Finale dem brasilianischen Weltmeisterduo Alison/Bruno knapp mit 1:2 geschlagen geben.