Behounek teilt gegen Wacker Innsbruck aus: „Ich war weg von einem maroden Scheinverein, der nie Geld gehabt hat“

Raffael Behounek, 25-Jähriger Innenverteidiger von der WSG Tirol, wechselte im Sommer 2020 von Wacker Innsbruck zu seinem neuen Klub und konnte bis dato 73 Einsätze verzeichnen in denen er vier Treffer erzielte. Trotz Wechselabsichten in diesem Sommer, scheint Behounek weitaus zufriedener und glücklicher zu sein als es noch bei seinem Ex-Klub Wacker Innsbruck der Fall war. Dazu äußerte sich der Spieler in Folge #156 von DAB: „Dass es nach einem halben Jahr geendet ist, habe ich im Moment nicht verstanden. Das haben die wenigsten verstanden. Das ist schon gut, wie schlussendlich alles gekommen ist.“

Dabei zeigt sich der Verteidiger jedoch sichtlich unzufrieden mit seinem Ex-Klub und teilt aus: „Im Nachhinein betrachtet war es aber mein großes Glück, denn ich war weg von einem maroden Scheinverein, der nie Geld gehabt hat.“ Seinen neuen Klub hingegen lobt er in dieser Hinsicht: „Bei der WSG wird kein Geld ausgegeben das es nicht gibt, bei der WSG wird auch kein Geld von anderen gestohlen oder genommen. Bei der WSG wird das ausgegeben was es gibt.“

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Trotz den positiven Worten Behouneks gegenüber der WSG hatte der 25-Jährige diesen Sommer Wechselabsichten. Diese leugnete er auch nicht: „Ich bin recht offen und ehrlich, ich wollte den Sommer den Verein schon ganz klar verlassen.“ Als Grund nennt er seine persönliche Entwicklung: „Nicht weil ich den Verein schrecklich finde oder den Trainer irgendwie scheiße, sondern weil ich für mich den nächsten Schritt machen wollte und machen möchte.“ Interesse an Behounek gab es konkret vom WAC, Grund für den nicht stattgefundenen Transfer war eine zu hohe Ablöseforderung seines aktuellen Vereins: „Es ist schon so, dass die WSG gewisse Vorstellungen bezüglich der Ablöse hat. Da muss man dann auch fairerweise dazu sagen, dass das für einen Verein, wie dem WAC, nicht leistbar ist.“

Unzufriedenheit ist trotz geplatzem Wechselwunsch beim Verteidiger jedoch nicht zu erkennen: „Ich finds ganz gut bei der WSG und bin der Letzte, der sich beschwert, dass ich hier unter Vertrag stehe.“ Nun setzt der 25-Jährige seinen vollen Fokus auf die neue Saison und die damit verbundenen Saisonziele: „Dieses Jahr ist ganz klar das Ziel der Klassenerhalt. Gleichzeitig ist es auch das Ziel, wie der WAC, kontinuierlich gut zu arbeiten.“

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Bild: GEPA