Bericht: Abstieg von Austria Klagenfurt offenbar besiegelt

Es scheint, als wäre der Abstieg von Austria Klagenfurt aus der ADMIRAL 2. Liga endgültig beschlossen. Doch die Kärntner geben sich nicht geschlagen und blicken optimistisch in die Zukunft mit ehrgeizigen Plänen.

Laut einem Bericht der „Krone“ hat der Klub entschieden, keinen Rekurs gegen das Konkursverfahren einzulegen und auch keine Zulassung für die kommende Saison zu beantragen. Beide Schritte wären wohl mit zu vielen Hürden verbunden gewesen. Mit dieser Entscheidung steht wohl fest: In dieser Saison gibt es keinen weiteren sportlichen Absteiger.

Die Zukunft von Klagenfurt scheint dennoch gesichert zu sein. Helmut Kaltenegger, der den Verein bereits am Ende der vergangenen Saison kurzzeitig unterstützt und zur Lizenz verholfen hatte, soll nun den Spielbetrieb bis zum Saisonende aufrechterhalten.

Kaltenegger soll Klagenfurt-Präsident werden

„Wir haben sieben Stunden alles besprochen – die Zukunft der Austria ist gesichert. Wir machen einen Neuanfang“, zitiert die „Krone“ Kaltenegger. Ziel sei ein Sanierungsvergleich mit einer Quote von 20 Prozent, der durch eine bereits hinterlegte Garantie gesichert werden soll.

Kaltenegger wird neuer Präsident der Austria Klagenfurt und folgt damit auf Robert Micheu. Zeljko Karajica bleibt als Investor Vize-Präsident. Der CFO von Kalteneggers TGI AG, Herbert Müllner, soll ebenfalls in den Vorstand einziehen. Kaltenegger erklärte: „Er stellt die restlichen Leute.“ Er selbst wird 30 Prozent an der GmbH halten.

Nach dem Abstieg in die Regionalliga plant Kaltenegger jedoch einen Neuanfang. „Wir werden mit einem Budget von 2,5 Millionen Euro in der Regionalliga starten – da bin ich dann sicher, dass es direkt wieder rauf geht!“, so Kaltenegger. Mit „Weltstars“ und bis zu fünf Megaevents möchte er das Wörthersee-Stadion füllen und so zusätzliche Einnahmen für den Verein generieren.

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Beitragsbild: GEPA